jingle bells of hell!

hier sitz ich nun, ich armer tor,
und hab kalte füße wie zuvor.

ja, so sieht es aus liebe leute: bald ist winter! erkältungen, keine biergärten, schnelle [tag]zigaretten[/tag] auf dem hof, das wintersmester, das nächste woche anfängt, und lauter solche sachen. irgendwie freu ich mich drauf… zumal es hier in diesen gefilden ja nicht so ist, als hätte man eine richtigen winter. sehr unterhaltsam ist es, wenn man leute sieht, die bei NICHT geschlossener schneedecke und nasser straße auf ihren „jeeps“ rumrutschen – denn immerhin kann es ja sein, das die 2-tonnen bezinschleuder auf den drei schneeflocken ins schleudern kommt und in die schlucht fällt!
abgesehen davon, das es hier weder schnee noch schluchten gibt, sondern nur verängstigte hausfrauen in viel zu großen autos mit viel zu kleinem gehirn 😉

ch950930.gif

Testresultat 13

Hey, ich bin Logisch! War klar, oder….. ?


You Are Pretty Logical


You’re a bit of a wizard when it comes to logic

While you don’t have perfect logic, you logic is pretty darn good
Keep at it – you’ve got a lot of natural talent in this area!

Frankly Furt

Nie wieder!
Auf gar keinen Fall!
Nie wieder leihe ich mir ein Audio-guide in einem [tag]Museum[/tag] aus!!!!
Es ist ja nicht so, als wäre ein bisschen Extra-Information schlecht, aber es kann ganz gewaltig nach hinten losagehen.

Heute waren Klarkjeff, der lügende Bayer und ich in der Frankfurter Museenlandschaft unterwegs. Zuerst das Filmuseum, das zwar nett ist, und gut gemacht, aber das Thema zum einen sehr trocken angeht, dann fickende Teenager in einer Replik eines Kinosaals zu bieten hat (nix zu kucken, viel zu jung und sehr erschrocken über unser Auftauchen) und sonst nicht viel… aber ist OK. Dann ein wässriger Kaffee in Sachsenhausen, wo man anscheinend nur „Äbblwoi“ trinken kann (ob wohl es rein optisch ein Sehr nettes Viertel ist) und dann ab in das „Museum für angewandte Kunst“.
Leicht skurril, diese Ausstellung über Souvenirs. Aber OK und recht interessant. Nach einer kleinen „Verlaufenaktion“ unseres ältesten Mitglieds kucken wir uns den Austellungsteil über das 20te Jahrhundert an. Wir tippen pflichtschuldig die „18“ in die Audioguides, und eine Stimme erzählt uns über Massenware und verweist auf sichtbare Bilder an der and. Dort hängen einfache Drucke, auf die Fenster gespannt.
Der Zusammenhang? Nicht erkennbar.
Nach ca. 5 Minuten meint dann einer: „Ich glaube, es geht um den Raum hinter uns.“ UNd tatsache. Es gab drei [tag]Onlinejournalisten[/tag], die volle Fünf Minuten wie die Deppen nickend und Wortlos vor einem Lichtschutz standen. Ich mag moderne Kunst nicht.

Über den Besuch im Museum für Moderne [tag]Kunst[/tag] berichte ich ein anderes Mal, das war nämlich sehr sehenswert. Und [tag]Bilder[/tag] gibts noch!

Street Beat

Mit den [tag]Sprachen[/tag] ist es ja so eine Sache. Chin-Chin, das englische „Prösterchen“ bedeutet in China „[tag]Penis[/tag]“. Das ist aber ein Schlechtes [tag]Beispiel[/tag], weil in China und Japan alles [tag]Sex[/tag]-bezogen ist. Wer seine Gesellschaftsstruktur so rigide auf Hierarchien aufbaut, will einfach nur sicherstellen, das „Trophy Wives“ nur an der Spitze zu haben sind, und sich jeder Mann über der untersten Stufe und unter der Obersten wenigstens ein paar Leuten überlegen fühlen kann.

So dumm das auch sein mag, und so wenig ich der [tag]Meinung[/tag] bin, das unsere Westliche Welt das unterstüzen sollte – das Tier Kapitalismus frisst seine Kinder (weder neu noch überraschend) aber sollten nicht wenigstens die Spitzen des Moralischen Mäntelchens (auch wenn es nur für laue Sommernächte in [tag]Arabischen[/tag] Gefilden geeignet ist) ein bisschen zittern, wenn man mit einem Land über den Ausverkauf spricht, indem bis heute mehr Leute „beseitigt“ wurden als im Dritten Reich, in dem Folter, [tag]Zensur[/tag] und Unterdrückung nach wie vor an der Tagesordnung sind?

Auch egal, ich finds halt nicht gut. Was gestern gut war, war mit [tag]Silke[/tag], [tag]Ute[/tag], [tag]Dino[/tag], [tag]Pat[/tag], [tag]Jens[/tag], [tag]Ferdi[/tag] und [tag]Christian[/tag] im Eat ’n Art in [tag]Frankfurt[/tag] gewesen, und es war ein sehr netter Abend – Ob das jetzt an Silke’s [tag]Charme[/tag] liegt, am [tag]Wein[/tag] oder an den Sitzsofas, die allen ausser mir und Ute gewisse Unbequemlichkeiten verursacht haben, kann ich nicht sagen, weil ich es nicht weiß.

Sitzkissen, auf dem Boden sitzen – das ist ja in unseren Breiten nicht so einfach und schnell erledigt. Problem für die ohne eingebautes Sitzkissen wie mich ist ja, das man sich eben nicht wie gewöhnlich niederlassen kann. Die Römer lagen nicht grundlos auf der seite oder dem Bauch, die Zulu haben nicht grundlos ihren Hocksitz – Schneidersitz ist ja ganz nett, aber halt nicht länger als eine Stunde möglich, ohne das einem die Beine absterben…

Was da aber geholfen hat, war Pappadam – ein indochinesisches „Knabbergebäck“ – scharf gewürzte Fladen. Alles in allem (Wein, Atmosphäre usw… ) : Eat’n‘ Art, sehr feine Sache, hingehen lohnt!

Welche Medikamente nimmt man eigentlich gegen Hypochonder?
2006_07_07_viktoria_1822