5 Minuten – sooooo kurz.

So, nach einem verdienten Koma hat der Bub heute mal die Dusche ausprobiert. Nicht das Duschen jetzt eine komplett neue Erfahrung wäre, ich mache das schon seit Jahren, verstehen sie, aber man möchte das ja dazu sagen, nicht?
Sondern die Dusche in der neuen Bude.

Aufdrehen. Drunterstellen. Frieren. Arschkaltes Wasser. Raus. Heißwasser laufen lassen. Zähne putzen. Wassertemperatur kontrollieren. Immer noch kalt. Trotzdem drunter. High-Speed-einseifen. Abspülen.
Und im letzen Moment merke ich, das es wärmer wird. Nach 5 Minuten, die, obwohl sie „soooo kurz“ waren, mir doch recht lang vorkamen. Wem das jetzt unklar vorkommt, der möge seine Phantasie bemühen.

Heimkehr

So, der Zeitlupenbaer ist in Essen gelandet – mehr oder minder sorgenfrei.

Der erste Akt:
Düsseldorf – Essen / Universität: Kein Vorkommnisse. Eine schöne Mensa wo es
a) leckeres Essen (frisch und appetitlich – kann sich die Dieburger Mensa ein Tagesgericht abschneiden!!!,
b) freundliche Bedienungen und
c) ein nette Atrmosphäre gibt. Dazu kommt
d) einen kleine Zeitschriftenverkauf, Zigaretten an der Kasse, eine Auswahl an Getränken heiß und kalt und lauwarm, und sogar in den Semesterferien ein gutes Sortiment an Salat und Semmeln gibt.
Waäre so die Dieburger Mensa, wäre ich da nicht nur zum Kaffee holen und andere Studiengänge herablassend betrachten.

Der zweite Akt: Odysee
Essen Universität – Essen Wohnheim. Eine Tragödie in 80 Kilometern.
Das Essen den Vorteil zweier Autobahnen hat, wissen wir seit Hagen Rether’s Programm „Liebe“. Er sagt, der Vorteil ist, das man innerhalb von Zwei Minuten aus der Stadt raus ist. Das beide nach Dortmund führen und nur eine davon mit einer Ausfahrt gesegnet ist, die einen nah ans Wohnheim „Eckenbergstraße“ bringt, habe ich ohne Hagen Rether gelernt. Ich hatte eine 50/50-Chance, das auf der Autobahn A42 eine Abfahrt „Essen/Filliendorf“ kommt und habe das bis „Gelsenkirchen/Zentrum“ durchgezogen. Keep on Rocking, dachte ich mir. (An dieser Stelle ein gruß an den lügenden Bayern, der heute nach München ist. Und ans Grinsekätzchen, die weiterhin zuhause wohnt. Und an die Gosch, der ich auf diesem Wege ein paar Good Vibrations – Paulchenfrei – schicke.))
Auf dem Rückweg habe ich dann die Richtige Erwischt, und da dieses „Erwischen“ satte 2 Stunden gedauert hat, war ich dann doch recht froh, das mich der Hausmeister via Handy „gelotst“ hat. Ja, ich weiß, telephonieren und gleichzeitig Fahren ist scheiße, aber ging halt WIRKLICH nicht anders.
Nun ist das Wohnklo ist bezogen (12m², Doppelapartement), der Mitbewohner betrachtet (Ein Maschinenbaustudent aus Tunuesien, der auf den ersten Eindruck sehr nett wirkt, und mir gleich die wichtigsten Sachen im Viertel gezeigt hat – Aldi, Copyshop, Bushaltestelle…) und die ersten Bilder hängen an den Wänden. Das Zimmer ist also mit dem Aufhängen des zweiten Bildes als bezogen anzusehen und morgen werde ich ein paar Sachen besorgen, den Weg zur Redaktion erkunden und dann geht es los! Yaaay!

Der dritte Akt: Worl Wide … ach, vergisses.
Wird von einer externen Firma betreut, und die schicken mir die EInrichtungsdaten für das LAN per Mail. Also schicken sie mir ein Datenpacket, wie ich Datenpackete empfangen kann. Man schickt einem Analphabeten ein Buch über das Erlernen des Lesens. Man brüllt meinem tauben PC in die Ohren. Man zeigt meiner blinden Netzwerkkarte eine Diashow…

Ich hoffe, ihr versteht, auf was ich hinauswill. Seufz. Deswegen wird es diese Beiträge ja auch in rascher Reihenfolge und verspätet geben – die Techniker haben sich gegen mich verschworen 😦

Driving under the Influence

Sitting on this balcony I feel strangly compelled to write in English once again. Mostly because today I travelled to the Ruhrpott (a part of germany that is described by all the towns being in it declaring that they are not part of it) and listend to music, whilst finishing Joe Jackson’s autobiography. And therefore I just have to write in english. You understand, dearest reader, don’t you?

Well, the trip was … trippy. It began with me waking up in my roommates room. That wasn’t strange – he already moved to my room, which he will rent from now on, and I have been accused of snoring under the influence, so I wanted to spare him that. I awoke with the biggest pile of dust I have ever seen staring at me. I know, dust is mostly dead, but as bakteria emerged from prehistorical oceans, this dust emerged from the bottom of the cleaning-food chain and is on its way to the very top of it. After that very manly shriek I packed my car – twice.

The first time I stuffed everything in, and realized that this car is way to small for all my stuff. If you now ask what stuff – it’s just stuff. Spacey stuff, for sure. Some plants, a guitar, books, clothes, tech, everything. Most of it is pretty useless, but hey, that’s me.

Mostly useless, mostly harmless.

So, after the first round I dragged everything back out and left some in Darmstadt, so the car could move at all. The second round left my guitar, most of my shoes, the printer and some other stuff in Darmstadt, which I#ll be fetching next week. If god wishes me to. I bet dollars to dimes, that I’ll need at least two items I left there 😉

Then a hearty breakfast with my smiling kitten (Grinsekätzchen) and the lying bavarian (whom I mentioned before quite often), where I proofed a point of stubborness, as I ate a „Wheatabix“ without anything. I never seen those things before and assumed they were some sort of a candybar.

No, they are not.

It was pretty much the most dry and tastless piece of crap I ever shoved in my mouth – and that Includes snails, worms, shoepolish and some „innovative“ meals. I found out later that you are supposed to soak these things with milk, which causes them a) to expand and b) to be at all digestible. The expanding part I realized later, and it brought a blissfull smile to my face, knowing fully well that I’ll be sitting in the car for the next couple of hours….

And the journey began!

First I found out that Google tricked me – I used Google Maps and they send me through some very unnessecary parts of hessen. After I realised that, I manged to get on the right road (Yes! Lil‘ ol‘ me! A sense of direction! Who knew!!!!) and made my way to Düsseödorf, where I’m staying this night.
On the way I had a lovely one-hour-break, due to Mr. Jacksons memoires, which captivated me for three cups of coffe (who weren’t that well, but hey, whatever) and left me searching for his tracks on the driving sampler, whom I „enriched“ with my singing along. Seriously: If anyone heard that, they’d knew why I write and seldomly podcast 🙂

So, as I got near Düsseldorf, I realized that I have no clue whatsoever to where I have to go. I only remebered, that my friend’s flat was either in the north or in the south of town. Because I choose to leave the highway on the southern exit, It was in the north.

But nevertheless, I found it without asking for directions! That is my equivalent for discovering fire, or Quantum mechanics. (I know, I become rather pleased with myself a lot these days, but call it selfassuring psychotherapy and continue reading. I even allow you an Oh-so-wise smile and a knowing sigh – but just this one time!)

Now I sit on this balcony, having a bud, finished this book and only barely resisted the urge to start it again at the beginning. You should read this book – it’s awesome!
So, here I am – the first step of this journey is behind me. Tomorrow I’ll be stepping on the ward of my future quarters, maybee some people who live there, and if everything works well, I can show you the soundslide I made today (well, I made pictures and thought of things to say. Shall we say it is a possile soundslide?
Oh well, we’ll see…

Am Rennen. In der Kurve.

So, ich bin gerade am Umziehen…

Der Ford Fiasko ist so bepackt, das die Stoßstange am Boden schleift, die Frage „Ist das alles von mir? Wenn ja, warum?“ ist gestellt.

Das Bepacken des Autos fand im Regen statt, der Brunch mit dem Grinsekätzchen und dem lügenden Bayern morgen wird das hoffentlich nicht sein und ich habe gerade dem Mitbewohner mein Zimmer überlassen – „Schnief“ – das Zimmer war so schön!!! Und jetzt isses zugemüllt 😦

Auf zu neuen Ufern!
Werde dokumentieren, wenn irgend möglich.

Es war einmal….

.. ein Autoradio.

Dieser Tag neigt sich einem dramatischen Ende zu. Zuerst:

DIE MÃœNZEN

Ich bin ja unzufriedener Kunde der Postbank. Nur mal vorneweg.
Münzen und Kleingeld pflege ich immer zu sammeln und dann zur Bank zu bringen. Das hat den Vorteil, das man keine Angst haben muss, vor lauter Geldbeutel plötzlich mit der Hose auf Halbmast in der Öffentlichkeit die Familienjuwelen zu präsentieren. OK, das wäre nicht so schlimm, aber ,man will sich ja keine Erkältung einfangen. Also, das kommt alles in eine Röhre, und die war dann heute gut voll. IN Vorbereitung auf den bevorstehenden Umzug denke ich mir, vorausschauend wie ich bin, das die Münzen ja nicht umziehen müssen. Also rufe ich bei der Hotline der Postbank an (6 cent pro Anruf), welche Filiale in Darmstadt denn eine Münz-Zähl-Automaten hat.
Der nette Herr am anderen Ende der Leitung meinte, das Finanzcenter am Luisenplatz hätte so eine Automaten. Also schleppe ich den Beute mit Münzen in der schwülen Darmstädter Spätsommerluft in die Stadtmitte. Auf meine Wunsch, das einzuzahlen drückt man mir eine Portion Papier in die Hand, ich solle das gefälligst selbst sortieren. Genau, meine Bank will mein Geld nicht, und der Service, für den Man bezahlt, den soll man gefälligst selbst vollführen. Weil die Herrn und Damen Beamten sich für Sowas zu schade sind und ein Münzautomat ja nicht zur Verfügung steht.
Postbank ist, entschuldigt die harte Formulierung, der letzte Scheiß.
Aber nicht genug, Sisiphus rollt die Kugel den Berg noch weiter hinauf.

DIE PLANUNG

Man ist ja ein kreativer Kerl. Sagt man sich zumindest, und Dritte bestätigen das, zum Beispiel mit Formulierungen wie „Wie kommst du auf so nene Scheiß?“, was ja ein direkter Bezug auf mein phänomenales Assoziationsvermögen ist. Und ich hatte mir überlegt, eine Abend früher nach Essen zu fahren und dort dann meinen besten Freund zu besuchen. Also Samstag hoch, dann könnte man den Sonntag vertrödeln (Museen, Sightseeing, Kaffee trinken, was auch immer) und dann Montag das Zimmer im Studentenwohnheim beziehen. Soweit, so schlau.
Nur dummerweise vergessen, das seine Mutter am Sonntag Geburtstag hat, und er deswegen im Allgäu ist. Großes Hmpf!!!! Die Plaung winkt mir grinsend zu und verabschiedet sich in die Kloschüssel. Und weil aller schlechten Dinge Drei sind,

DAS AUTORADIO

Mein Wenigkeit setzt sich ins Auto. Die üblichen drei Kontrollgriffe – Sicherheitsgurt, Aschenbecher und Hosenstall – bringen die gewünschten Ergebnisse. Motor wird angelassen, aber ich bin schon leicht irritiert. Warum kann ich nicht sagen.
Also: Motor an, Handbremse raus, Irritation steigt. Irgendwas ist anders als sonst.
Dann der Griff zum Autoradio, um dem Lärm des Autoradios die Klänge von Joe Jackson’s wunderbarer CD „Laughter and Lust“ entgegen zu stemmen. Ein Griff ins leere.
Weil?

Mein Autoradio geklaut wurde!

Irgendjemand ist in mein gammliges Auto eingestiegen, vermutlich über den Kofferraum (den man nicht mehr abschließen kann), hat das Autoradio ausgebaut, die halb volle Lucky-Strike-Schachtel und das Autoradio und die im Autoradio befindliche CD (Das erwähnte Joe-Jackson-Album) genommen und ist entschwunden. Wo gibt’s denn sowas!
Die Parkautomaten-Münzen sind aber noch drinnen. Seltsame Diebe, in dieser Gegend, die von einem Kommilitonen (Gruß nach Berlin) als das Villenviertel Darmstadts beschrieben wurde.