WG in spe

Sorry, Alter, das muss sein.

Nun gut, das EM-Finale juckt mich ja jetzt ehrlich gesagt nicht die Bohne – da bietet es sich an, Bier mit dem Mitbewohner in Spe zu trinken und einfach den Sommer zu geniessen. Natürlich – er wäre nicht der, der er wäre, wenn auf dem Heimweg nicht nocht etwas passieren würde, in diesem Fall die Bedrohung (?) durch subversive Elemente der eher neu-bundesländischen Gesellschaft. Problem: Assoziation geknüpft, und ab sofort heisst es:

Robin Costume

Wer sich dieser Assoziation anschliesst, der setze bitte Trackbacks auf randomnnotes.twoday.net. Bei der Einweihungsfeier wird er so rumlaufen! (zum Kostüm) Ich genehmige mir dann das Kostüm Heimat oder einfach das Gegenstück . Aber erst bei 50 Kommentaren / Trackbacks.

Sex.

Sex?
Sorry, ich meinte Sechs.
Also, 6.
Das zwischen fünf und sieben.
Das sechste Semester ist mit der Prüfung heute endlich vorbei. Das Projekt ist soweit online – auch wenns mich sehr überraschen würde, wenns an den Partner geht, der gedacht war. Und jetzt mal 3 Themen in Kurzer, nichtzusammenhängender Folge:

  1. Kategorien sind Unfug!
    Habe hier im Blog das Unterteilen in Kategorien aufgegeben, klickt laut Heatmap NIEMAND, und diese Einordnerei macht auch nicht wirklich Spaß
  2. @ Der eine Prof heute in der Prüfung/ Das angefangen Gespräch heute Mittag:
    An Alle die nicht dabei waren: Es ging darum, dass ich staatliche Renten als nicht grundsätzlich stabil und verläßlich bewertet habe, wo man mir eben sagte, dass das so nicht ganz stimmt….

    Ich bin sehr wohl der Meinung, das ein Staat nicht grundsätzlich stabiler ist als ein Wirtschaftsunternehmen. Banken zum Beispiel sind wesentlich stabiler, wie man ja in der aktuellen Hypothekenkrise gesehen hat, die wenden sich dann einfach an diverse Staaten und lassen sich Geld geben. Und eine Vergleich: Wie lange bestand das "Tausendjährige Reich", und wie lange gibt es die Rothschild-Bank schon? (Das mit dem Tausendjährigen bezieht sich auf die Zeitangabe im Titel, sonst nix… )
    Und ich glaube nicht, das wir in der momentanen Situation (EU, der Niedergang der USA, das Zucken des Russischen Bären und der moralische Ausverkauf an den Markt China) wirklich irgendeine Form der Stabilität auf die nächsten dreissig bis vierzig Jahre versprechen können. Natürlich – Politiker versprechen alles und geben Garantien, aber das glaubt man ja nicht grundlos nicht.

    Dazu kommt, das ich (in meiner Lebensspanne, die ja nicht sooo lang ist) schon viele Dogmen der letzten Generation habe fallen sehen, das ich (polemisch gesagt) der Gesellschaftsorganisation durch Politik genau soweit traue, wie ich Beckstein und Beck werfen kann. Woran das liegt?
    Aufgewachsen unter "Birne" Kohl, mit seinem Kumpel Theo "Wo ist das Geld hin" Waigel, und jetzt Ange-lala Merkel, die es schafft, durch konsequentes Lavieren und Vermeidung wichtiger Themen einfach nur alles den Bach runtergehen zu lassen.
    Auf Renten bezogen sehe ich Leute, die trotz lebenslanger Beiträge jetzt von den Tiuschresten der Zweiklassengessellschaft (und Zweiklassenmedizin) leben, und bie denen die gesellschaftliche Integration und Akzeptanz schneller Rückschritte macht als Völkerverständigung bei Fußballspielen.
    Man nimmt einfach nichts mehr als beständig und gegeben – und schon gleich garnicht, wenn man das Vertrauen in die "Verwalter" komplett verloren hat.

  3. So, und zur Nacht noch ein Video, wieder die wunderbare Lisa Hannigan.

Faulheit 2.0, offline

Nur so ein Gedanke vor der Prüfung: Wahre Faulheit erfordert Planung, unter anderem dass man im Laden „Cornichons“ und keine Essiggurken mitnimmt. Weil: Auf einem Brot kann man diese Einfach drauflegen und muß nichts schneiden, weil Cornichons klein genug sind.

Konfuzius sagt: Mit ein bisschen Hirnschmalz erreichen Sie neue Formen der Faulheit.

Schönes Wochenende.

PR-esse

Ich bin ja nur bedingt ein Freund des Lokaljournalismus. Natürlich, er hat das Potential, viel zu bewegen und die Pflicht der Presse zu erfüllen, den Bürger zu informieren und mit harten, männlichen (Kein Unfug! Artikel lesen! Telepolis!) Fakten genau hinzuschauen, was wirklich passiert. Tut er halt nicht.

Beispiel gefällig?
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Jungs und Mädels, sowas schreibt man nicht. Und das sage ich – der den Nuttentroß der NSDAP vorgeschlagen hat…
Nochmal zum Anfangsthema: Finde ja momentan in manchen Fachrichtungen des Journalismus den Tippfehler „PResse“ schon fast clever. Die TanjaAnjas des Journalismus haben sich schon fest eingerichtet. Danke nochmal, Hr. Knüwer, für diese furchtbar treffende Beschreibung eines Zustands, zusammengefasst in einem Namen.

Naja, zurück zum Lernen. Morgen Redaktionsmanagement. Fall sich jemand fragt: das Zimmer ist aufgeräumt, das Bad geputzt, das Geschirr abgespült. Prüfungswochen 😉
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Nicht mein Tag.

Den Wecker habe ich ja heute nicht gebraucht . Anstatt wie üblich auf das Todespiepsen des Wachseins zu warten, hat mein Körper beschlossen (sicher wars die Milz, die Sau!), mich mal WIRKLICH zu wecken. Das heisst, viel zu früh bekomme ich einen Krampf in der linken Wade, der sich gewaschen hat. Ist ja nicht so, als wäre ein Krampf das Ende der Welt, aber nach einer viel zu kurzen Nacht (danke nochmal, werter Nachbar!) gibt einem so eine Konversation dann den Rest:

Bela: wuaaaaahahaaaaa – ich wäre ein so guter engel.
Pia: hehe musste aber mit dem rauchen aufhören
Bela: Nnö habe ja extra nen zigarettenenzünder über dem hirn schweben
Pia: mh dann biste aber kein gutes vorbild
Bela: natürlich
Bela: ich gebe weise ratschläge, überwinde das böse, vergebe fast alles und bin ein allgemein guter einfluss
Pia: äh
Pia: ja
Pia: ich lass das mal so stehen und geh was essen

Pfft! Da zweifelt jemand, der mic hkennt an meinem Gutmenschentum! Geht ja mal garnicht! Dazu kommt, dass mich der Artikel, den ich schreibe, in die Schleifen der Anmeldeprozesse führt (ja, Tippfehler ist mein zweiter Vorname) und irgendwie alles ist, aber nicht rund. Wenigstens heute abend mit dem lügenden Bayern Wein und Webdesign.


Ach ja, vom Nachbarn erzähle ich demnächst mal ausführlich. Dazu muss ich seeeehr nüchtern sein, gutgelaunt und frischgevögelt an einem sonnigen Vormittag am Ferienanfang, sonst geht mir da die Hutschnur hoch. Aber in der Kurz-zusammenfassung: Ich wohne neben Bernhard Frank, der anscheinend Soziopath ist.. und ich verwende das Wort Soziopath bewusst, auf der Myspaceseite seiens Arbeitgebers (Ach, du tolles Internet) steht

—bild folgt—

Warum wohl?