Mut (III) und Feigheit (I)

Mut (III)
Auf Sushi Weißbier trinken. Kalter Klebereis und Hopfen vertragen sich nicht wirklich.

Feigheit (I)
Es ist schon ein Zeichen von Feigheit, wenn man sich von einem Beitrag in einer privaten Veröffentlichung direkt angesprochen fühlt, und sich aufregt wie ein Schlumpf auf Kokain und sich dann umstimmen lässt und diese Feigheit (da die erwähnte Person an sogenannter Meta-Legasthenie leidet) dann mit vagen Aussagen von „über sowas stehen“ zu tarnen versucht.
Und somit: Haste Angst, was zu sagen Gefreiter? DU stehst mit Sicherheit nicht drüber.

Und für die Anderen, nicht davon angesprochenen Leser:
Falls ihr mal die Möglichkeit habt, euch von der Gosch bekochen zu lassen: Auf jeden Fall tun. Sollte aber besser gerade kein Fußballspiel laufen 😉

Füße im Meer

Mut (II)

Da ja gerade der Monat der Serien auf Zeitlupenbaer.de ist (sag ich einfach mal so) hier nun ein Ergänzungsartikel zum gestrigen Beitrag der Mutigkeit, habe ich dann zu später Stunde noch etwas versucht: Ich werde wieder bessren Wissens unter die Mörder gehen, und versuchen Pflanzen aufzuziehen. Einen Bananenbaum wegen IHR, die restlichen Pflanzen zum Essen.

Und deswegen hier die Bestätigung meines Mutes zum Versagen und zu

Sehr geehrter Herr Beier,
vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir haben folgende Daten erhalten:

Anzahl Bezeichnung Stückpreis Summe
1 Bananenbaum, Musa ensete 1,95 1,95
2 Großblättrige Gartenkresse, Lepidium sativum 0,55 0,55
1 Basilikum, rotblättrig 1,29 1,29

Mut.

Was ist mut?
Erst kommentieren dann recherchieren.
Also das Gegenteil von dem, was sie uns im Studium beizubringen versuchen.
Vielleicht nächstes Semester.

LuderVZ

Neben den Problemen , die ich selber mit dem StudiVZ habe ( eine kurze Liste:

    1) Zuviele Deppen und Niemals-immatrikulierte.Wenn sich geistesschwache Bundeswehrler mit dem Horizont „World of Warcraft“ als Studenten Evangelischer Hochschulen ausgeben, ist das gleich ein doppeltes Feindbild.
    2) Brauchts das? – mir fehlt bis heute der Mehrwert am ganzen.
    3) Sind das wirklich alles Studenten? Leute, die sich „Lenin“ nennen (wo ist der Gag?) und der allgemeine Fickbörsen-Haudrauf-Proll-Grundton wird mir immer mehr zuwider. Ist das wirklich die zukünftige Funktions- und Führungselite?)

zählt Don Alphonso hier nochmal zusammen, warum man sich nach etwas Interessanterem als dem StudiVZ umschauen sollte, da es eben alles andere als ein lockerer Freund der Studenten ist, der irgendwo zwischen vertrauenswürdigem Ratgeber und erfahrenen Kuppler steht.

(…) Die ausländischen Töchter von StudiVZ in Polen, Italien, Spanien und Frankreich dümpeln vor sich hin. Wie auch SchülerVZ, das bislang auch von Testusern aus StudiVZ betrieben wird. Es gab mehreren Informanten zufolge ein paar Verstimmungen, weil Ehssan Dariani den Weg in die Schülerherzen allgemein als viel zu leicht dargestellt hatte. Ebenso wenig erfolgreich: Der Versuch, andere Player auf dem Schülermarkt gegeneinander auszuspielen. Nachdem es nichts wurde mit dem Blitzsieg auf den Schulhöfen unter Beteiligung der StudiVZ-Nutzer, und die Mitarbeiterbasis bröckelte, ist jetzt das Werbebanner für SchülerVZ bei StudiVZ verschwunden.

– Übler jedoch als die Entwicklung neuer Geschäftsfelder soll es im Bereich Advertising gelaufen sein. Die Kooperation mit Universal hat gerade mal etwas mehr als 2000 Leute dazu gebracht, sich in dieser Gruppe zu registrieren – wirklich aktiv sind nur ein paar hundert. Passend dazu: Die neueste Aktion von Universal, eine britische Band zu bebloggen, wird nicht mehr über StudiVZ vergegeben. So hat man sich die Werbung mit Gruppen wohl doch nicht vorgestellt, und wie mit den paar Leuten Geld verdient werden sollte, wusste wohl auch Dariani nicht allzu genau. Milestone verfehlt, heisst das in der Geschäftssprache, die so laut ar, dass es sogar meine bayerische Klause erreichte. Abgang Dariani, berichten informierte Kreise. Der Umstand, dass entgegen den Hoffnungen die Sache mit den Videos und der Nazistileinladung immer noch in den Medien kursierte, hat den Abschied auch nicht wirklich erschwert. (Hier bitte das Geräusch eines Messers vorstellen, das eine Kerbe in die Seitenleiste der Blogbar schnitzt)

– Inzwischen kursieren in der StudiVZ-Umfeld zwei Szenarios. Szenario 1: Jetzt wird Geld verdient. Und zwar mit Märkten, auf denen sich Holtzbrinck auskennt. Zum einem – das konnte man heute schon betrachten – gibt es jetzt normale Werbebanner, die im Gegensatz zur alten Überzeugung stehen, man könne Sponsoren für einzelne StudiVZ-Gruppen gewinnen. Momentan voll mit Angeboten von Holtzbrinck, aber diese Banner sollen zügig über den Werbevertrieb von Holtzbrinck verkauft werden. Expandiert werden soll dagegen nicht nur zur finanzschwachen Jugend, sondern im Gegenteil: Richtung Absolventen und Berufstätige. Name des Projekts: JobVZ, und dem Vernehmen nach sollen die Pläne bereits fertig sein. Die URL gehört seit November 2006 zu StudiVZ. Wenn Personalverzeichnis und StudiVZ erst mal zusammen eines der Hauptgeschäfte von Holtzbrinck, die Stellenanzeigen, bedienen sollen, würde ich allen dringenst raten, sich nochmal diesen Beitrag über die Folgen der persönlichen Daten bei StudiVZ durchzulesen. Dann ist berufliches Jobnetzwerk und haschischrauch-brustnippelleckendes StudiVZ ein und die gleiche Firma. Na? Klingelt´s?

– Und falls das alles nichts nützt, kommt mittelfristig Szenario 2 ins Spiel, das auch mehrfach als “Angedacht” vernommen wurde: Bekanntermassen hatte auch Springer Interesse an StudiVZ. Sollte sich StudiVZ als Werbeträger ähnlich schlecht vermarkten lassen wie das amerikanische Vorbild Facebook, die internationalen Töchter und SchülerVZ scheitern und JobVZ gegen die OpenBCs und LinkedIns dieser Welt nicht bestehen können, bleibt als kostensparende Massnahme immer noch der Teilverkauf an andere.

Ich sag´s mal so: Für Veteranen der New Economy nichts Besonderes. Man tauscht das Management aus, man setzt grauhaarige Geldeintreiber rein, man versucht einen Change of Business Model, und wenn alles nichts hilft, eine Exit Option für den Rückzug. Irgendwas kriegt man schon für den Laden. Sind ja genug Daten drin.

[via …Blogbar…]

Pferde. Wüsten. Ich bin genervt.

Was mich gerade anpisst irritiert:

Gerade mal wieder „Horse with no name“ von America gehört.

I’ve been through the desert on a horse with no name
It felt good to be out of the rain
In the desert you can remember your name
‚Cause there ain’t no one for to give you no pain
La, la …

After two days in the desert sun
My skin began to turn red
After three days in the desert fun
I was looking at a river bed
And the story it told of a river that flowed
Made me sad to think it was dead

Wo ist der Sinn?

Wenn man durch die Wüste reitet, dann sollte doch die Zeit sein, sich wenigstens einen Namen für diesen blöden Gaul zu überlegen! Irgendwann in den neun Tagen, die er durch die Wüste reitet, sollte er sich doch mal kurz denken: Jolly Jumper? Nee. Fury? Ach, passt scho‘ Soviel Kreativität sollte man verlangen können!

Bayern. Lügen. Allgäuer. Nicht.

Nach einer doch recht intensiven WordPress-Session lügt der Bayer ab sofort auf WordPress! Mit Brian Garner’s Blue Zinfandel-Theme (das war ein Kampf…) und ab sofort dürfen wir uns dann alle vom FH-/Mob-/Bayrischer-Wald/V-Blogging von den Sachen abhalten lassen, die wir zu tun hätten.

Das Dumme an dieser Situation ist nur, das ich jetzt selbst wieder lust auf ein Redesign habe.
Vorschläge eurerseits sind willkommen!

Hau drauf (III)

Stanley Clarke / Steve Gadd – My Greatest Hits
http://youtube.com/v/Je_iqbgGXFw
Und jetzt noch die „wahren“ ST-ST:
STanley Clarke und
STeve Gadd (Drums).
OK, das war ein lahmer Gag. Groovt trotzdem. Gott sei dank ist de Qualität der Musik nicht von der Berichterstattung zur Musik abhängig. Ansonsten hätten wir alle ein GROßES Problem

Hau drauf (I)

Drum Duet – Phil Collins & Chester Thompson
http://youtube.com/v/Si_4uyw4K0s
Normalerweise bin ich ja kein Genesis – fan. Aber da Collins hier nicht singt, sondern nur trommelt, isses genehmigt 😉 und halt nebenbei eins der besten Drum-solos, das ich kenne.