Der Wachturm

Gerade gelesen, das der Wachturm der Jehovas Zeugen mit einer Auflage von 25 Millionen vermutlich das größte Magazin der Welt ist. Was sagt das Über die Welt aus? Aber vielleicht schaffe ich es, bei der Photographie ein paar Leser dazu zu bringen, von Tür zu Tür zu ziehen. Muß ich nur noch eine Religion gründen.

Ron L. Hubbard: Wer wohlhabend sein will, muss eine Geschäftsidee haben. Wer stinkreich werden will, soll eine Religion gründen.

Hm. OK, das hat Potential. Ich bin Hohepriester (natürlich…), die Glaubenskongregation ist dann die Redaktion, und da das ganze ja pantheistisch sein soll, brauchen wir Hohepriester/innen:

  • eine Weise Gottheit (Hm. Ist schon schwer genug, heute einen weisen Menschen zu finden. Ein weiser Gott läuft da garantiert nicht in der Gegend rum)
  • eine Meeresgottheit (gerne Surfend)
  • einen Gott des Unfugs (Ferdl?)
  • einen Allround-Gott (Eine Art himmlicher MacGyver)
  • eine Liebesgöttin
  • einen Gott des Journalismus und der Wahrheit (Der Tempel diesen Gottes wird vermutlich in München oder Essen stehen)
  • einen Gott, zuständig für Igel (ernsthaft: wer kümmert sich um Igel? Sie sind klein, schutzlos und werden dauernd überfahren – da haben sie eine eigene Gottheit verdient.)

Interessenten?

Ein Anderes Thema: Schönere Rundungen werdet ihr heute nirgendwo finden!

P.S. – Ein Genußgott. Wie konnt ich das nur vergessen!

Blickpunkt Nebensächlichkeiten.

So, und heute hat sich der Bub was gegönnt: Bildbearbeitung!
Nachdem gestern Abend eine Session stattfand und ich ja aus „Workflow“-Gründen da immer ein bisschen warte, viel mir heute ein, das ich noch eine Ladung Bilder aus der Allgäuer Ochsentour habe.
So zuerst: Das Allgäu!

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OK, soviel zu faden Landschaftsaufnahmen. Um den Blog etwas persönlicher zu gestalten:
Das Haus, in dem der Zeitlupenbaer die ersten 16 Jahre seines Lebens Unfug veranstaltet hat (und das mit den Blumentöpfen war ich nicht!!!)
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Und ja, da war ja auch noch die Mondfinsternis. Recht fad, erwartungsgemäß. Astronomische Spektakel vertragen sich nicht so mit der Aufmerksamkeitsspanne der MTV-Generation. Aber hier, trotzdem:
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Und nur um sicher zu sein, das er sich bewegt hat: Hier sieht man’s deutlich!
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Ratschlag

Viele Frauen glauben, das spezielle Schuhe die Attraktivität erhöhen würden.
Gilt übrigens auch für Schmuck, Handtaschen und andere zweckentfremdete Accessoires.
Darauf nun eine Antwort:

Wenn Männer auf eure Schuhe schauen, ist es sowieso schon egal.

Konsum 1 – Schreibgerät

Die Idee einer neue Serie beschleicht mich gerade: Die Dinge, die ich jedem als Konsumenten ans Herz legen würde. Da ich dafür weder bezahlt werde noch sonstige Vergünstigungen habe, ist das vermutlich mit der journalistischen Ehre zu vereinbaren….

Als erstes zwei Schreibgeräte, die ich persönlich mittlerweile ausschließlich verwende:
Der Füller:
Kaweco Sport – und ich ziehe ihn in schwarz und un-transparent vor. Liegt sehr gut in der Hand, nicht zu schwer, und schreibt mit den Standard-Pelikan-Patronen. Mittlerweile ist mein Füller mit meiner Hand verwachsen – was ich gar nicht mal so schlecht finde.
Der Kugelschreiber:
Hier bin ich relativ auf einen Parker Jotter fixiert – nach 25 Jahren aus klapprigen Plastik-Kugelschreibern weiß ich dieses Schlichte, elegante und trotzdem funktionelle und robuste Schreibgerät sehr zu schätzen.

Mister Winston Legthigh! – Yer Blues

Sapperlot waren die Jungs da noch jung! Zum Vergleich: HIER (ganz früher), HIER (nicht sooo lange her).
Im Vergleich zu vielen anderen aber immer noch recht frisch… und wenn man sie sich im Video anschaut – allein diese Combo: Richards, Clapton und Lennon auf einer Bühne – ich lebe im falschen Jahrzehnt in der falschen Stadt!

Yer blues, John…
Yer blues John
Yer Blues …

Mond. Finsternis.

Gestern abend auf einer Party gewesen. Irgendwann kommt man dann auf die Idee, sich die Mondfinsternis anzuschauen.
Und ja, er wurde ein bisschen rot (zuviel für ’ne Hautfarbe, zuwenig für ein Steak) und das wars dann auch.
Photos kommen noch.