Es ist so häßlich…

.. das ich’s kaum ertragen kann.

So zumindest Konstantin Wecker, über das unnütze Sozialgefüge. Der Refrain:

Ihr seid so häßlich, daß ich´s kaum ertragen kann,
und euer kindischer Gesang von Glück und Freundschaft  bringt mich um.
Ihr seid so häßlich, daß ich´s kaum ertragen kann,
und euer lächerlicher Drang, mit mir zu lachen, ist so dumm.

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Nun, manchmal hat er recht, der Bub. Aber was solls, L’enfer, c’est les autres.
Was aber auch häßlich ist, ist Darmstadt. Und manchmal überrascht einen dann doch die Sonne – nicht nur, das dann auch die Leute fröhlicher sind, sondern indem das Schattenspiel der untergehenden Sonne sogar auf Darmstadt einen, wenn schon keinen charmanten, dann doch wenigstens gelben Glanz zaubern kann.


Waren aber nur 2 Minuten.

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Manchmal frage ich mich, ob ich nicht eigentlich zum Einsiedler bestimmt bin. Nur noch Pflanzen fotografieren, eventuell mal eine vorbeibrummende Hummel. Keine Menschen, kein Geschwätz, absolute Ruhe und den Frieden in sich selbst suchen. Weitab der Zivilisation, die mittlerweile eh nur noch aus Starbucks-Filialen und Lärm besteht.