Nick Drake – Time of no reply

Die [tag]Songtexte[/tag] eines der größten [tag]Songwriter[/tag] dieses Jahrhunderts: Nick Drake. Obwohl er nur so alt wurde, wie ich jetzt bin, bevor an einer Überdosis Antideppressiva verstarb, hat er drei wunderschöne Alben hinterlassen: Five Leaves Left (1969), Bryter Layter (1970) und Pink Moon (1972)

Nick Drake – Time Of No Reply

Summer was gone and the heat died down
And Autumn reached for her golden crown
I looked behind as I heard a sigh
But this was the time of no reply.

The sun went down and the crowd went home
I was left by the roadside all alone
I turned to speak as they went by
But this was the time of no reply.

The time of no reply is calling me to stay
There is no hello and no goodbye
To leave there is no way.

The trees on the hill had nothing to say
They would keep their dreams till another day
So they stood and thought and wondered why
For this was the time of no reply.

Time goes by from year to year
And no one asks why I am standing here
But I have my answer as I look to the sky
This is the time of no reply.

The time of no reply is calling me to stay
There`s no hello and no goodbye
To leave there is no way.

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Textwerkstatt 2

Mindmaps sind ja nicht gerade was neues, und deren Einsatz beim kreativen Schreiben haben wir heute gelernt. Zwar schon bekannt, aber für den einen oder anderen etwas neues, und schaden kanns ja nicht. Das Ergebnis? Bängstigend. Das „Ausgangswort“ war „Angst“ Oder? Ungezügelte Kreativität kann ich mir nicht als schädlich vorstellen, aber wenn es schädlich ist, was sind dann die Symptome? Mäandernde Sätze, Fragwürdige Schlüsse, kontroverse Meinungen und eine allgemeine Unschärfe der Aussagen??

Die Angst des Torwarts vor dem Elfmeter war ja ein recht bekanntes Buch, das ich aber nie gelesen habe – Fußball fand ich immer langweilig. Nicht langweilig fand ich Josef Stalin, aber mit ihm habe ich mich nie beschäftigt, weil ich nie die Zeit dazu hatte. Zeit ist ja auch so eine Sache, vor der man manchmal Angst hat, vor allem wenn sie messbar ist – die Letzte Zigarette vor der Erscheißung, zum Beispiel.

Wer auch geschriehen hat, waren Jonny Rotten und Sid Vicious von den Sex Pistols, die mit der Angst nur auf dem Weg der Freien Assoziation zu tun hatten, weil nämlich Johnny auch der Schrei ist, den Jack Nicholson in Stranley Kubricks Meisterwerk „The Shining“ ausstößt, kurz bevor er sich daran macht, sie mittels einer Axt vom Leben zu Tode zu beförden.. Das hat mir immer Angst eingejagt.

Aber nicht so schlimm wie die Szene, als die Blutwelle das Hotel durchspühlt, was aber auf Metaebene eigentlich nur erziehungsbedingte Angstbilder und Vorstellungen von der Angst an sich sind und nicht die Angst als solche darstellt, und somit frei jeder Erfahrbarkeit auf subkollektiver Ebene eine unteroptimale Verarbeitung von Traumata darstellt – Wie Josef Stalin und eben Elfmeter beim Torwart….

Sollte ich nicht vielleicht doch einen Psychiater aufsuchen?????