BBC and …

Der bloggende Prof macht sich mal wieder Gedanken . Unter anderem über die Qualität des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Ja, genau, Die QUALITÄT.
Die was? Zwischen Karl Moik, der Wiederholung drittklassiger Werbefilme und trashigen Nachrichten ist angeblich noch Qualität versteckt.
Irgendwo da in der Fernsehlandschaft, voll debiler Ego-Masturbatoren (Pocher), Niederschwelligkeitsfanaten (Tagesschau) und Konsumschlampen (Der Rest), zwischen dem Metzger Stefan Raab und der Sportschau soll angeblich mal kurz Qualität gesichtet worden sein.
Angeblich. Beschwören kann’s natürlich keiner. Aber in der Nähe des Journalismus (RTL Aktuell) ist Qualität (Talkshow) gesichtet worden. Zumindest hat das ein gleich kompetenter Kollege von Sat1 behauptet.

Mal ernsthaft: Journalismus und Qualität im deutschen Fernsehen haben sich schon lange auf die Sendeplätze zwischen 1 Uhr morgens und 6 Uhr morgens verabschiedet. Nicht, weil die Fernsehmacher das nicht wollen, sondern weil die Zuschauer zu dumm sind.

Ein Vergleich mit der BBC ist natürlich an den Haaren herbeigezogen – wer. wie die BBC, seit Jahren auf allerhöchstem Niveau arbeitet, mit künstlerischem (Allein die BBC-Four Sessions!), erzieherischen (BBC Science and Nature), journalistischem (BBC World News)und technischen Anspruch (BBC.co.uk) sollte sich eigentlich nicht mehr mit den Mainzer Wichteln vergleichen lassen müssen.

(Ein Lacher am Rande)
John Cleese in einer Doku über das menschliche Gesicht:

Ja, das könnten andere Eltern auch sagen, vermute ich mal.

Naja, zurück zum Thema, obwohl es dazu eigentlich nicht mehr wirklich was zu sagen gibt. Fernsehen ist tragisch schlecht geworden in Deutschland. Wie’s bestellt wurde, so wird’s nun mal gegessen.

2 Antworten auf “BBC and …”

  1. Eine Sendung alle drei wochen ist ein bisschen wenig, ehrlich.
    Mahn kauft ja auch keine Zeitung, die nur alle vier wochen einen interessanten artikel bringt….

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