Mass Effect

Meine Güte, ich werde alt. Kann mich aber manchmal doch noch für was begeistern – als jemand aus der alten Schule „Mach mal langsam, das ist mir zu hektisch!“ – gebt mir Pong, Tetris, RtCW, und wenn ich Spannung will, gibts ne Partie Solitär.

Aber aus Gründe, die hier nicht weiter diskutiert werden sollen, hab ich Gutscheine für ein bekanntes Spiele-Download-Portal bekommen. Nun hat man sich einfach mal eins geholt, das einem nicht komplett pubertär erschien. „Mass Effect“ war dann der Kandidat, und nachdem eszwei Monate auf der Festplatte rumgeflogen ist, probiere ich es letzte Woche einfach mal aus. Und was soll ich dazu sagen?

Genau, ich habs heute fertig gespielt.

Saren
Saren

Fragt nicht wie lange ich gebraucht hab, aber ich hab den Thorianer gekillt (Eklig), Ashley und Liara gepixelt (Nicht so spektakulär wie man meinen sollte) und mit Saren den Boden aufgewischt (Der war zäh und hat mich öfters  erwischt. Scheiß-hüpferei in alle Richtungen! ). Will ja jetzt mal nicht Spoilern, aber hat schon verdammt Spaß gemacht – zumal man die Kommunkation recht gut steuern kann, und sich dadurch verschieden Aufträge ergeben. Natürlich sind die Optionen nicht immer das Wahre.

Fazit: Hat Spaß gemacht, und irgendwann zocke ich es nochmal durch.

Fun Facts:

  1. Ein Spielteil ist das Ansammeln von „Gutes Karma / Schlechtes Karma“ – Punkten. Wenn man nun ein Arschloch ist und immer das sagt, was man sagen will – zum Beispiel den Fan einfach niederknallt, die verrückten Wissenschaftler auf dem Monsterverseuchten Planeten zurücklässt und lästige Charaktere einfach in die Stellung schickt, gibt das schlechte Punkte. Dumm nur, wenn man das recht gut ausgewogen hat, und somit in der Gesprächssteuerung weder die Arschloch-Variante noch die Pfadfinder-Antwort haben kann. Echt doof.
  2. Im normalen Gameplay als „John Sheperd“ ist die Entscheidung, ob man den Kerl oder das Mädel aus dem Team opfert echt leicht. An alle: Haltet euch von Virmir fern, und nehmt das Kaidan/Williams-Team auf die anderen Misson, nachdme man den Kerl geopfert hat (ja, man könnte auch das Mädel opfern….) ist dann Liara die beste Wahl.
  3. Egal wie erwachsen die Entscheidungen sind, am Ende machen Computerspiele pubertär. Ist einfach so.
  4. Der „Charakter“-Builder, wo man sich seinen Idealcharakter zusammenbauen kann, ist überraschend mächtig. Man baut eine Weile rum, und nach 10 Minuten hat man das Modell fertig.  Wenn man sich das ddann anschaut, und die erstn paar Statione spielt, stellt man fest, wer das denn eigentlich ist, und hier das Problem: Lisa Hannigan passt nicht wirklich in die Rolle einer  Attentäterin mit Fernwaffenausbildung und einem Bodycount von 10 / Minute – und ohne Gewissen. Trotzdem hat man ihr gerade den Auftrag verteilt, Leute umzubringen.
    Die ESC-Taste meiner Tastatur is im Arsch.

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