Dresscode für Deppen

Man muss ja als großer Weiser des Westens seine Weisheit auf wenige Punkte zusammenfassen, um sie der Nachwelt zu vermachen. Nun habe ich mein Gehirn von der Größe eines Planeten (Referenz ) und in bester Zen-Manier drei Perlen universeller Erfahrung zusammengetragen.

1) Niemals gleichzeitig Schlafmittel und Abführmittel nehmen.

2) Seit hundert Jahren werden Tiere für die Forschung gefoltert. Sie reden aber immer noch nicht – langsam befürchte ich, das sie nichts wissen. Und aus aktuellem Anlass:

3) Niemals Spaghetti mit Spinat-tomatensauce essen, wenn man ein weißes T-Shirt anhat. Niemals! Ich mein’s ernst Leute! Wirklich! Das sag ich nicht nur so, das IST so! Glaubt mir das! Kein Witz!

Nummer 5!!!!

Die 7 Kardinalsünden sind ja ein Hobby von mir. Heute morgen, noch lange vor der Arbeit, habe ich mir wieder eine gegönnt. Und zwar in ihrer Rreinsten Form, die Arroganz.

[09:33] Sie: wieso willst du dich fortpflanzen
[09:35] Ich: Weil ich gut bin, und es deswegen mehrere von mir geben sollte

Und wenn das nicth die reinste Arroganz ist, dann weiss ich auch nciht mehr. Vielleicht interessiert es mich auch nicht, und dann hätte ich die Trägheit ?

Deppen und Propheten

Teil eins, die Deppen:
Nun muss ich erstmal über meine Kollegen sprechen. Also, nicht „meine“ Kollegen aus der Redaktion, sondern einer der vielen, vielen Anderen. Der steht neben mir an der Kaffeebar, und bestellt sich

(Zitat!) Einen Latte machiato, aber nicht mit Kaffee, sondern mit Espresso. So wie ein Cappucino. (Zitat Ende)

Meine Güte – da ist kein Unterschied, du Spezialist! Weil erst hast du dir das eine bestellt, und dann das andere, und beidesmal war es dasselbe. Falls es noch niemandem Aufgefallen ist: Der Cappucino wird auch nicht aus Extradunklem Espresso mit dem doppelten an Wasser hergestellt, wie es sich gehört, der Milchkaffee wird auch nicht in der richtigen Maschine (einer Bistro) zubereitet und der Cafe Crema soll hier wirklich nicht diskutiert werden, das würde zu Schreikrämpfen führen. Aber Latte Macchiato ist und war ein kindergetränk. Und hier zumindest zu 100% identisch mit dem Cappucino. Von daher passt das schon, das du dir das bestellt hast.

Teil zwei, der Prophet:
Lest euch diese Nachricht mal durch – Mexiko und Auftragskiller. Habe ich gestern bekommen und geschrieben, weil’s halt aktuell ist, (danke nochmal fürs Redigieren, Sascha!) und dann ist mir was aufgefallen – ich kenne solche Anzeigen!

Und es bietet sich an – Ich verlose hiermit 2 CDs, (Musik, nicht gebrannt), wenn mir jemand bis Freitag sagen kann, in welchem Robert A. Heinlein Buch exakt diese Situation beschreibt! Antworten in den Kommentaren, der erste Richtige gewinnt, der zweite Richtige gewinnt auch nochmal.

Den Rechtskram schenken wir uns, es geht um 2 CDs, da wäre es lächerlich.

Startseite!

Alteingesessenen Mitarbeiter werden nur müde Lächeln, und die Konkurrenz wird sich angewiedert abwenden – aber hey, ich habs auf die Startseite des Reichweitenstärksten General-Interest-Portals geschafft.

Und dazu noch mit ’ner Hasselblad-News.

Unbenannt-1

P.S: Ich hab die H3DII nicht als Digi-Cam bezeichnet! Das ist aus Platzgründen abgekürzt!

WG in spe

Sorry, Alter, das muss sein.

Nun gut, das EM-Finale juckt mich ja jetzt ehrlich gesagt nicht die Bohne – da bietet es sich an, Bier mit dem Mitbewohner in Spe zu trinken und einfach den Sommer zu geniessen. Natürlich – er wäre nicht der, der er wäre, wenn auf dem Heimweg nicht nocht etwas passieren würde, in diesem Fall die Bedrohung (?) durch subversive Elemente der eher neu-bundesländischen Gesellschaft. Problem: Assoziation geknüpft, und ab sofort heisst es:

Robin Costume

Wer sich dieser Assoziation anschliesst, der setze bitte Trackbacks auf randomnnotes.twoday.net. Bei der Einweihungsfeier wird er so rumlaufen! (zum Kostüm) Ich genehmige mir dann das Kostüm Heimat oder einfach das Gegenstück . Aber erst bei 50 Kommentaren / Trackbacks.

Sex.

Sex?
Sorry, ich meinte Sechs.
Also, 6.
Das zwischen fünf und sieben.
Das sechste Semester ist mit der Prüfung heute endlich vorbei. Das Projekt ist soweit online – auch wenns mich sehr überraschen würde, wenns an den Partner geht, der gedacht war. Und jetzt mal 3 Themen in Kurzer, nichtzusammenhängender Folge:

  1. Kategorien sind Unfug!
    Habe hier im Blog das Unterteilen in Kategorien aufgegeben, klickt laut Heatmap NIEMAND, und diese Einordnerei macht auch nicht wirklich Spaß
  2. @ Der eine Prof heute in der Prüfung/ Das angefangen Gespräch heute Mittag:
    An Alle die nicht dabei waren: Es ging darum, dass ich staatliche Renten als nicht grundsätzlich stabil und verläßlich bewertet habe, wo man mir eben sagte, dass das so nicht ganz stimmt….

    Ich bin sehr wohl der Meinung, das ein Staat nicht grundsätzlich stabiler ist als ein Wirtschaftsunternehmen. Banken zum Beispiel sind wesentlich stabiler, wie man ja in der aktuellen Hypothekenkrise gesehen hat, die wenden sich dann einfach an diverse Staaten und lassen sich Geld geben. Und eine Vergleich: Wie lange bestand das "Tausendjährige Reich", und wie lange gibt es die Rothschild-Bank schon? (Das mit dem Tausendjährigen bezieht sich auf die Zeitangabe im Titel, sonst nix… )
    Und ich glaube nicht, das wir in der momentanen Situation (EU, der Niedergang der USA, das Zucken des Russischen Bären und der moralische Ausverkauf an den Markt China) wirklich irgendeine Form der Stabilität auf die nächsten dreissig bis vierzig Jahre versprechen können. Natürlich – Politiker versprechen alles und geben Garantien, aber das glaubt man ja nicht grundlos nicht.

    Dazu kommt, das ich (in meiner Lebensspanne, die ja nicht sooo lang ist) schon viele Dogmen der letzten Generation habe fallen sehen, das ich (polemisch gesagt) der Gesellschaftsorganisation durch Politik genau soweit traue, wie ich Beckstein und Beck werfen kann. Woran das liegt?
    Aufgewachsen unter "Birne" Kohl, mit seinem Kumpel Theo "Wo ist das Geld hin" Waigel, und jetzt Ange-lala Merkel, die es schafft, durch konsequentes Lavieren und Vermeidung wichtiger Themen einfach nur alles den Bach runtergehen zu lassen.
    Auf Renten bezogen sehe ich Leute, die trotz lebenslanger Beiträge jetzt von den Tiuschresten der Zweiklassengessellschaft (und Zweiklassenmedizin) leben, und bie denen die gesellschaftliche Integration und Akzeptanz schneller Rückschritte macht als Völkerverständigung bei Fußballspielen.
    Man nimmt einfach nichts mehr als beständig und gegeben – und schon gleich garnicht, wenn man das Vertrauen in die "Verwalter" komplett verloren hat.

  3. So, und zur Nacht noch ein Video, wieder die wunderbare Lisa Hannigan.

Faulheit 2.0, offline

Nur so ein Gedanke vor der Prüfung: Wahre Faulheit erfordert Planung, unter anderem dass man im Laden „Cornichons“ und keine Essiggurken mitnimmt. Weil: Auf einem Brot kann man diese Einfach drauflegen und muß nichts schneiden, weil Cornichons klein genug sind.

Konfuzius sagt: Mit ein bisschen Hirnschmalz erreichen Sie neue Formen der Faulheit.

Schönes Wochenende.

PR-esse

Ich bin ja nur bedingt ein Freund des Lokaljournalismus. Natürlich, er hat das Potential, viel zu bewegen und die Pflicht der Presse zu erfüllen, den Bürger zu informieren und mit harten, männlichen (Kein Unfug! Artikel lesen! Telepolis!) Fakten genau hinzuschauen, was wirklich passiert. Tut er halt nicht.

Beispiel gefällig?
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Jungs und Mädels, sowas schreibt man nicht. Und das sage ich – der den Nuttentroß der NSDAP vorgeschlagen hat…
Nochmal zum Anfangsthema: Finde ja momentan in manchen Fachrichtungen des Journalismus den Tippfehler „PResse“ schon fast clever. Die TanjaAnjas des Journalismus haben sich schon fest eingerichtet. Danke nochmal, Hr. Knüwer, für diese furchtbar treffende Beschreibung eines Zustands, zusammengefasst in einem Namen.

Naja, zurück zum Lernen. Morgen Redaktionsmanagement. Fall sich jemand fragt: das Zimmer ist aufgeräumt, das Bad geputzt, das Geschirr abgespült. Prüfungswochen 😉
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