Die Finsternis

Es wird dunkel – [tag]politisch[/tag], [tag]geologisch[/tag], klimatisch, [tag]sozial[/tag] und auch um mich herum.
Politisch: Das [tag]Merkel[/tag] ist immer noch [tag]Kanzler[/tag], was mir echt nicht in den Kopf will – mittlerweile ist doch ersichtlich, wie wenig die [tag]Durchblick[/tag] hat. Große Koaition, absolute Mehrheit und NIX passiert.
Geologisch: Es gibt immer mehr Höhlen auf dieser [tag]Welt[/tag], und aus irgend einem Grund sind die meistens Schlecht beleuchtet.
Klimatisch: Mir ist kalt, und draussen ist es finster. Die Vorbereitungen auf den [tag]Winterschlaf[/tag] sind fast abgeschlosssen.
Sozial: Ich sitze hier, mir ist fad, und weder die [tag]Dresdnerin[/tag], noch [tag]K.[/tag] noch die [tag]Grinsekatze[/tag] sind hier um mich zu unterhalten.

Woa, es gibt Tage, da sollte man nicht aufstehen.

Genug ist nicht Genug

Konstantin Wecker – Genug ist nicht genug

Daß der Himmel heut so hoch steht,
kann doch wirklich kein Versehen sein.
Und es ist bestimmt kein Zufall,
daß die Lichter sich vom Dunst befrein.

Ich sitz regungslos am Fenster,
ein paar Marktfraun fangen sich ein Lächeln ein.
Irgendwo da draußen pulst es,
und ich hab es satt, ein Abziehbild zu sein.

Nichts wie runter auf die Straße,
und dann renn ich jungen Hunden hinterher.
An den Häusern klebt der Sommer,
und die U-Bahnschächte atmen schwer.

Dieser Stadt schwillt schon der Bauch,
und ich bin zum großen Knall bereit.
Auf den Häusern hockt ein satter Gott
und predigt von Genügsamkeit.

Genug ist nicht genug,
ich laß mich nicht belügen.
Schon Schweigen ist Betrug,
genug kann nie genügen.

Viel zu lange rumgesessen,
überm Boden dampft bereits das Licht.
Jetzt muß endlich was passieren,
weil sonst irgendwas in mir zerbricht.

Dieser Kitzel auf der Zunge,
selbst das Abflußwasser schmeckt nach Wein.
Jetzt noch mal den Mund geleckt,
und dann tauch ich ins Gewühl hinein.

Komm, wir brechen morgen aus,
und dann stellen wir uns gegen den Wind.
Nur die Götter gehn zugrunde,
wenn wir endlich gottlos sind.

Auf den ersten Rängen preist man
dienstbeflissen und wie immer die Moral.
Doch mein Ego ist mir heilig,
und ihr Wohlergehen ist mir sehr egal.

Genug ist nicht genug,
ich laß mich nicht belügen.
Schon Schweigen ist Betrug,
genug kann nie genügen.

EV: Genug ist nicht genug (1977), Live (1979), Live in Muenchen (1981), Konzert 90 (1990), Classics (1991), Wecker/Wader Was für eine Nacht (2001)

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Was auf die Augen (03)

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Der glückliche Verlierer…

Der glückliche Verlierer sagte :
Alles Schöne und Aufregende möchte man mit jemandem teilen. Es ist im Grunde genommen sinnlos, staunend vor den Niagarafällen zu stehen, wenn man dabei nicht eine Person, die man mag, auf das Donnern der Gischt aufmerksam machen kann, das diese ohnehin deutlich hört. Manches wird überhaupt erst durch ein gemeinsames erleben in einem höheren Sinne wahr.

aus: E.W. Heine, Das Halsband der Taube.

Was wichtiges….

Heute werde ich *Haaatschi* *Schnief* *räusper* – entschuldigung – von einem ernsthaften Thema *Hust* berichten – dem Aussterben. Von Krankheiten. In den Ehemals *Haaaatschi* weiten Sozialen *Schnief* Strukturen der *TrÖÖÖÖÖÖt* Krankheitslandschaft ist der gemeine Erkälungs *Haa…. * Erkältungser *Haaaaaaaa…* Erk..
*HAAAATSCHI*
*Schneuuuuuuz*
*Trööööööt*
*Röchel*

Ach was solls: Hier ein Bild.

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Und weil der Text besonders blöd ist, gleich noch eins:

mala0070