woe is me!

die last der [tag]welt[/tag] ruht auf meinen schultern, weil:

1) am ende des geldes sind viel zu viele rechnungen übrig.
2) ich bekomme eine [tag]grippe[/tag] – was heute in der [tag]arbeit[/tag] lustig war, da mir während dem neuen verkabeln schwindelig geworden ist – ich hätte schier mein gebiss an den schrank verloren.
3) ich habe das [tag]tee[/tag]ekochen verlernt. zwei mal an einem tag über 2 stunden ziehen lassen…
4) meine [tag]affäre[/tag] kühlt so aus, das ich, obwohl ich ein neues [tag]rezept[/tag] habe, dieses nicht ausprobieren will – angeblich muss man das liegend im [tag]bett[/tag] verzehren, und naja, da fällt mir gerade niemand anders ein….
5) ich habe versucht mich im [tag]fitness[/tag]-studio anzumelden, und mein [tag]fitness[/tag]-partner hat sich in die [tag]fitness[/tag]-thekendame verkuckt
6) ich habe aus irgendeinem grund mein zimmer umgebaut – jetzt ist ein tisch draußen und somit habe ich mehr platz. aber ob es mir gefällt weiß ich noch nicht. ist aber besser für den [tag]winter[/tag] geeignet, weil die heizungen offener stehen.
7) einmal großreinemachen im zimmer – eklig, was da an dreck an den scheiben war. und alle möglichen sachen gesäubert, ob nötig oder nicht.
8) ich habe den [tag]rechner[/tag] einer [tag]kommilitonin[/tag] in der mache, und das teil will ums verrecken nicht funktionieren. habe mittlerweile gute 40 stunden [tag]arbeit[/tag] reingesteckt, und nix geht.
9) der eklige [tag]mitbewohner[/tag] weigert sich jetzt komplett, irgendwas zu säubern. keine ahnung wieso, aber werde morgen vermutlich mit dem anderen [tag]mitbewohner[/tag] zusammen die vermieterin aufsuchen.
10) mein neuer [tag]basilikum[/tag]strauch lässt schon wieder die blätter hängen.
11) ich weiß nicht, was ich von einem [tag]besuch[/tag] nächste woche halten soll.
12) die neuen folgen von „boston legal“ lassen auf sich warten.

aber:

1) ich habe wieder saubere fenster
2) wenn der [tag]basilikum[/tag] schon schlapp macht – dann kann ich doch gleich einen leckeren tomaten-[tag]basilikum[/tag]-toast zum frühstück verzehren
3) wenn mir schon schwindelig ist, brauche ich wenigstens keinen [tag]alkohol[/tag] trinken.
4) jetzt habe ich eine statistische [tag]wahrscheinlichkeit[/tag], das ich zum [tag]semesteranfang[/tag] sterben werde! weil: erstes [tag]semester[/tag]: monster-[tag]grippe[/tag]. zweites semester: perikarditis. drittes semester: [tag]grippe[/tag]. viertes semester: [tag]tod[/tag]. [tag]hepatitis[/tag]. hiv. krebs. [tag]mafia[/tag]! es ist schön, wenn man bescheid weiß.
5) ein neue gestelltes zimmer gibt einem das [tag]gefühl[/tag], etwas vollbracht zu haben. egal wie gering, man hat was getan.

12 : 5 – mein [tag]leben[/tag] ist [tag]asynchron[/tag].

040

Kurz gelacht

An diesem [tag]Abend[/tag], wo ich nun [tag]heldenhaft[/tag] meine Beginnende [tag]Grippe[/tag] niederzukämpfen versuhe, lese ich folgendes:

Eternal nothhigness is O.K. if you’re dressed for it.

If only Dionsos were alive! Where would he eat?

Not oinly is there no God, but try getting a plumber on weekends.

Ja, das ist Woody Allen.

Warum das Glück geschmiedet werden will…

Manchmal bin ich der Festen Überzeugung, das ich in einer Höhle leben sollte. Ernsthaft!
Die Technik mag mich nicht, und tut alles, um mich auszugrenzen. Das Letzte Zeichen war, das ich versuche, meine Gesamten Privatkontakte über das StudiVZ laufen zu lassen – das hat Vorteile, weil sich da dann alles von selbst aktualisiert, und man nicht soviel Streß damit hat.

OK, also: Die alte Email-liste ausgegraben (tatsächlich ausgegraben: Der Ordner war ganz unten, das Batt uneingeheftet ganz hinten, und kaum mehr kenntlich) und die Abikollegen angeschrieben.
Manche reagieren schon, andere haben es gelesen, und es wird so Stück für Stück.

Und was macht das studiVZ?
genau, es bricht zusammen.

Sogar Beetlebum tut sein mißfallen kund:
studivz.jpg
[…via: Jojos Illustrierter Blog…]

Nach dem Studium in Dresden, den endlosen OS-tücken und nun diesem Chaos bin ich fast dafür, das ich mich aus dem Digitalen zurückziehe.

P.S Ein Großes „Aber“: Mit ein paar netten Leuten ins Gespräch gekommen, die eine mit dem Nachnamen meines Mitbewohners und Schulkameraden, die Anderer mit dem Eher ungewöhnlichen Vornamen meiner „Erst-Dresdnerin“ und Shakespeare-leinwand … hach, Sachen gibts 😉

Vampire

Bekannte Situation, der letzte Tag vor einer [tag]Prüfung[/tag], man büffelt noch bis spät in die [tag]Nacht[/tag]; das geöffnete Fenster bringt den Sauerstoff, der, so hofft man, noch etwas mehr [tag]Wissen[/tag] in die Hirnwindungen diffundieren lässt. Irgendwann geht man völlig [tag]übermüdet[/tag] und [tag]erschöpft[/tag] von der großen Wissensanhäufung ins [tag]Bett[/tag], um in einen erholsamen und belebenden Schlaf zu fallen. Auf der Schwelle der [tag]Träume[/tag] angelangt, nur ein kleiner Schritt fehlt; da hört man es!
Dieses hochfrequente Geräusch gekoppelt an einen flügelschlagenden [tag]Blutsauger[/tag], der nur darauf lauert, sich auf einen hinabzustürzen. Nein, das kann nicht zugelassen werden!
Mit dem letzten Rest [tag]Zurechnungsfähigkeit[/tag] schleppt man sich in die unterbelichtete [tag]Küche[/tag], greift die erste gelbe Dose, die man mit Insektenspray assoziiert und begibt sich nun ebenfalls [tag]bewaffnet[/tag] zurück, um in dieselbe Lauerstellung zu verfallen wie der Gegner.
Man muss nicht lange warten und wird mit einer [tag]Annäherung[/tag] belohnt.
Die letzten Reaktionskräfte mobilisierend knipst man das Licht an, erspäht das sich an der Wand landende Getier und sprüht. Anstatt der erwarteten Gaswolke säumt weißer [tag]Schaum[/tag] die rote Tapete. Man hat das Insektengift mit dem Backofenreiniger verwechselt.
Das [tag]Monstrum[/tag] windet sich unbeschadet aus den Tiefen der fett lösenden Kruste wieder empor an die Zimmerdecke. Falscher [tag]Effekt[/tag], fettfingerfreie Wand statt totem Ungeheuer.
Also von vorn, diesmal mit dem richtigen Spray.
Ha, geklappt.
Licht aus.
Und erneut der Versuch, auf sanften [tag]Wolken[/tag] hinwegzuschweben.
Und da ist es schon wieder!!

Vor 2 Stunden hat man sich noch eingehämmert, daß aromatische Amine Nierenkrebs, Benzol Leukämie, Asbest Lungenkrebs…in einer Latenzzeit von 20, 30 … Jahren verursachen, und nun vor dem [tag]Einschlafen[/tag] eine elementare Frage. Welchen Giftstoff braucht es, einer Mücke innerhalb von 2 Sekunden ein möglichst „finales Ende“ zu bereiten? Heute wird man darauf wohl keine [tag]Antwort[/tag] mehr finden. Also zieht man die Decke über den [tag]Kopf[/tag] und fällt letztendlich doch in den hart erkämpften [tag]Schlaf[/tag].

P.S. In der Frühe findet man dann seine Antwort in Form eines auf der [tag]Matratze[/tag] liegenden [tag]Kadaver[/tag]s.

Ankündigung! Vorfreude! Blondinen!

So, und jetzt im Rahmen der Gastautorenrichtlinie, jemand neues:
Die Blonde [tag]Dresdnerin[/tag], die ja an andrer Stelle schon mehrmals erwähnt wurde, und in den [tag]Bildern[/tag] nach wie vor präsent und im Rahmen einer erneuten Session bald wieder präsent sein wird, gibt sich die [tag]Ehre[/tag], hier zu schreiben!

51° 02′ longitude. 100% solitude.

Heute wäre das Zweijährige…

Paula Portrait 238

Jetzt, da Du Abschied bist

Jetzt, da Du Abschied bist, nicht mehr Beginn,
verzehr ich mich nach Dir wie nie zuvor,
entdeckt sich unsrer Liebe wahrer Sinn
und daß ich, was ich nie besaß, verlor,
jetzt da Du Abschied bist, nicht mehr Beginn.

Daß immer erst ein Schrecken uns besinnt
und erst beim Abschiednehmen Tränen fließen,
und daß die Zeit so unser Leben weiterspinnt,
daß man nicht halten kann und kaum genießen,
was flüchtig Wunder war und stets entrinnt.

Daß man die Liebe stets aufs Neue lernen muß,
und immer nach dem Auseinandergehen
alles so klein wird, was Verrat war und Verdruß,
und alles groß, was aus Verzauberung geschehen,
daß man die Liebe stets aufs Neue lernen muß.

Erst seit Du Abschied bist, nicht mehr Beginn,
erahne ich, wie Du mich immer fingst,
wenn ich verlor, was mich bestimmt, und wer ich bin,
Dich lieben lernte ich erst als Du gingst,
erst seit Du Abschied bist, nicht mehr Beginn.

Angeln

„There’s a fine line between fishing and just standing on the shore like an idiot.“

– Steven Wright

Was auf die Augen (02)

Um dem geschätzen [tag]Leser[/tag] ( = DIR ) ausnahmsweise mal eine Mehrwert (Haha! Fachbegriff!) zu bieten, hier ein Desktop-hintergrundbild. Zum Verwenden: Anklicken, und im neuen Fenster erst auf „Original“ und dann mit Rechtsklick aufs Bild und „..als Hintergrundbild verwenden“

bela_beier_waper19

In der Größe 1280 x 1024 Pixel

Wieso man nicht morgens mit Menschen sprechen sollte

Diese [tag]Argumentation[/tag] erschöpft sich nicht mit Mundgeruch, sondern findet ihren [tag]Höhepunkt[/tag] im Versuch der [tag]Kommunikation[/tag] unter neuronal Herausfordernden [tag]Bedingungen[/tag] bei temporär unteroptimaler Streßbewältigungskompetenz

2006_10_01_mala0183

Übersetzt:
Morgens gehen mir [tag]Menschen[/tag] auf den Sack gegen den Strich, besonders wenn sie anderer [tag]Meinung[/tag] sind als ich und das [tag]Konzept[/tag] der Arbeitsversion nicht begreifen wollen und in vorauseilendem [tag]Gehorsam[/tag] bei Arbeitstiteln die Schere im Kopf anlegen…