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Hören während dem Lesen:

Als Technikaffiner Mensch hat man einiges an Spaß, aber ab und an geht’s auf den Sack.

Sachen reparieren in der Kneipe / auf der Party
Egal wo, egal wann: Sobald ein PC im Postleitzahlengebiet ist, wird man herangezogen. Weil: a) Es immer was kaputt und b) man soll‘s doch am besten gleich richten. Und dazu kommt, dass man nie geradeheraus gefragt wird – immer hintenrum „Du kennst doch Emma (*)? Die fand dich immer sehr nett. Aber sie ist gerade absolut gestresst, weil ihr Computer nicht funktioniert…“ ; daraufhin folgt eine unnötige Dramatik im Stil von „.. und wenn sie ihre Doktorarbeit / Ihren Blog / Ihre Katzenbildersammlung nicht bald fertig hat, dann wird das noch schlimm ausgehen!“.

Scheißdreck aufräumen
Vor vier Wochen stundenlang Trojaner, Viren, Spaß-Software und ähnlichem Schmodder bereinigt. Dann Virenscanner aktualisiert, Firewall hochgezogen, und Kindgerecht erklärt, wie man das am Laufen hält (nicht während der automatischen Aktualisierung ausschalten). Zwei Wochen später? „Duuuu, der Rechner ist saulangsam, kannst du dir das mal anschauen?“

Mittäterschaft
Mein Office ist kaputt!“  „Wie?“ „Da steht immer was von wegen Trial Period abgelaufen.“ „Ja, dann kaufen oder ne kostenlose Alternative verwenden.“ Und dann kommt immer dieser Möchtegern-Verschwörerische Blick „Kannst du da nicht …“  Und das geht auch wunderbar bei Filmen, MP3s, eBooks und Serien.

Die History nicht sehen
Manche Sachen muss man nur einmal sehen, damit sie sich auf immer einbrennen. Wenn man sich zur Reparatur eines PCs überreden lässt, schaffen es die Leute nicht, Ihre History zu löschen, oder Ihren Desktop aufzuräumen. Zum Beispiel „Redtube App“ auf dem Smartphone, Dynamische Lesezeichen für „Octopus Porn“, oder Pornografie aus der Kategorie „Divers“. Dieser Ordner ist üblicherweise der einzige gut Sortierte und korrekt benannte.

Jedes Problem lösen
Technik ist doch alles dasselbe, oder? Wenns digital ist, hat man es gefällig zu lösen. Wenns nen Knopf hat, ist es digital. Und das ist ja alles dasselbe. Klar: Ich repariere gerne eine MAZ, schleife noch gleich die Gläser von der Digital-Kamera und dabei Installiere ich gleich noch ein Raketenabwehrsystem. Ist ja heute alles digital, ne?

Die Lügen glauben
17 Browser-Toolbars, der Desktop ist voll mit „britney sextape virus.exe“ und illegale Profi-Software für 4 Millionen Euro. „Ich habe keine Ahnung, wie das da drauf gekommen ist. Das war auf einmal da. Ich hab nix gemacht“

Das Backup aus der Luft zaubern
„Hey, auf dem verrosteten Rechner, der vier Jahre im Gartenteich lag und noch mit Bändern betrieben wurde – du weißt schon welcher, der an dem ich immer Bogenschießen übe, da sind noch Daten drauf – der Italienurlaub 1982 – kannst du die noch retten?“  Auch immer gut: „Ich hatte da mal was auf einer CD, die ich nicht mehr finde – kann man das wiederherstellen?“

Crapware in JEDEM Netzwerk
Sybille hat dich eingeladen, Ihr Nachbar in Farmville zu werden! Joe braucht deine Hilfe bei der Einnahme von Konstantinopel!! Michelle will mit dir zusammen Fußball-Weltmeister spielen!!! Mike muss Hundeweitwurf abschließen. Hilf Ihm dabei!!!!

Wunder vollbringen
Wasser zu Wein? Kein Problem. Und wo du gerade dabei bist: Willst du auf meinem Taschenrechner mal auf die Schnelle Crysis 3 zum laufen bringen? Du kannst doch so was!

*= Name aufgrund der Vermeidung von Zickenterror geändert.

Baby-Pause beendet.

Hören während Lesen:

Natürlich bin ich nicht Vater geworden – sondern Autor. Die Unterschiede sind allerdings meiner nicht sonderlich, immerhin haben beide gemeinsam, dass Sie viel Zeit brauchen, man nicht weiß, was dabei herauskommt und währenddessen zweifelt man, ob es denn das ganze Zinober überhaupt wert ist.Und genau so genau so, wie bei einem echten Kleinkind kann man das Resultat nur sehr begrenzt kontrollieren.

Jenseits des biologischen-literarischen Pathos gibt es auch handfeste, irrelvante Neuerungen – so ist zum Beispiel diese Webseite komplett umgezogen, rund erneuert und mit neuen Leichen im Keller versehen worden. der Autor der Seite kann sich vor seinen grauen Haaren nicht mehrVerstecken, und die Einzelteile des Sommers haben wir auch mehr schlecht als recht untergebracht. Und dies alles – Inklusiveresteffekt drei – auf einem neuen Rechner.
Und falls sich jemand fragt, warum ich diesen Rechner sofort geöffnet habe – dann muss sich die Fragen verweigern: Ein neuer Rechner muss genauso von innen betrachtet werden, wie ein neuer Ofen mit Leberkässemmel eingeweiht wird, ein neues Bier auf dem Balkon verköstigt oder eine neue Tabaksorte mit einem Hustenanfall.

Diese Beispiele sind jetzt vielleicht unglücklich gewählt, aber ihr seht, auf was ich hinaus will. Darüber hinaus? Wenig.

Wer Lust hat, mich in echt zu erleben, der hat diese Möglichkeit am Donnerstag der Photokina, wo ich einen Vortrag halten werde – und danach werde ich natürlich für Groupies, Anbetungen, Sach-und Menschen-Opfer zur Verfügung stehen. Genaue Daten folgen, sobald ich sie aus meiner Mailbox gefischt habe.Außerdem wird es demnächst auch wieder neue Bilder geben – man war ja nicht in jeder Hinsicht so untätig war wie auf der Webseite.

Nun denn, mit voller Kraft voraus. *hust hust*

Auf der Seifenkiste, Teil 17 von?

Nachdem ich mich in letzter Zeit sehr zurückgehalten habe, und das Predigen eher auf einzelne Beglückte beschränkt habe,  ist es an der Zeit, mal wieder auf die Seifenkiste zusteigen und einen Satz zu sagen..

Was mir heute die Magensäure um die Mandeln spülen lässt, ist der Umweltschutz( und damit meine ich nicht den Abgang eines nutzlosen Ministers (wer wäre das wohl)) sondern die Papier- und Energie-Verschwendung der längst überflüssigen Diskussion, Inhalte im Internet hinter einer Paywall zu verstecken (Aktueller Auslöser ist es, dass das Medienmagazin (welches ich ungefragt durch ein Abonnement des Newsrooms bekomme) auf der Titelseite damit brüstet, die Debatte um eine Paywall zu führen, welche um regionalen Inhalte geswentk werden solle), und jetzt frage ich mich aber, inwiefern diese Debatte heute noch geführt werden muss – immerhin ist der grundlegende Gedanke, Inhalte bezahlen zu lassen, schon fehlerbehaftet, denn das Hauptproblem des Journalismus ist es ja nicht, dass er nicht mehr gebraucht würde – gebraucht wird er mehr als je zuvor – sondern dass die Inhalte durch Denkfehler im System verwässert werden, denn  warum sollte auch nur ein Leser – außer, er hat einfach zu viel Geld, – sich Inhalte leisten, die alle anderen in der gleichen Qualität, Tiefe, Quellenlage und vor allem Geschwindigkeit ebenfalls verkünden: Das Problem des Journalismus ist es nicht, dass er nicht mehr gebraucht wird – das Problem ist der Nachrichtenticker; oder, um es einmal polemisch zu formulieren (was auch beiden schlimmsten Themen heutzutage keiner mehr im Ach–so–seriösen Journalismus mehr macht): „Wer mietet sich schon einen Sitzplatz am Trog, wenn sowieso alle aus dem selben fressen“ – solange Redaktionen mit Praktikanten besetzt sind und die Blattmacher immer zuerst die Anzeigen platzieren, wird sich das auch nicht ändern, wobei hier gesagt sei, dass der Weg aus dieser Misere kein einfacher ist aber dafür sehr offensichtlich, denn zuerst müssen die Inhalte wieder Geld-wert werden, bevor man dafür Geld verlangen kann; eine Paywall zu errichten, für Inhalte aus dem Ticker bzw. aus dem Textgenerator, ist wie eine Katze im Sack zu kaufen, und hier eine Klarsichtstüte zu benutzen.

Der Auslöser dieser Alten Diskussion. http://mumbrella.com.au/journalisms-new-model-90390 Oder gleich Mediummagazin.de? Und falls sich jetzt jemand fragt: Ja es ist nur ein Satz. Mehr schaffe ich in meinem hohen Alter (Hust) nicht mehr, der zweite Satz würde mich völlig auslaugen.

Astrology

This I would like to extend to this website. If you believe in it – go. Piss off. Permanently!

Diese Einschränkung der Nutzung möchte ich auch für diese Webseite verknünden: Wenn Sie an Astrologie glauben, Sternezeichen und ähnlichen Unfug, ist Ihnen die Nutzung dieser Webseite untersagt. Verlassen Sie sie jetzt, und husch husch zurück in die Anstalt.

Is this still on?

Seriously – I have forgotten the logindata,
and can only publish through third-party-channels.
Currently Live Writer,
which is pretty Good,
and stored my Logins,but I cannot get to them.
Maybe I’ll do a complete Relaunch.
‚Bout time, if you ask me. Which you didn’t.
You don’t talk to me anymore.

Since the site is laying in its final gasps,
thats understandable and
I wouldn’t do it any other way,
but…You know what I mean, don’t you?
But, after the re-Setup/relauch/springcleaning,
everything will be fine again.

Websites are a bit like smallclothes –
if you don’t change them every two years or so they get stale.

I have said too much, haven‘ t I ?

Behaviour in offices and toilets

Does this fit your office behaviour?

Basically, there are three trays: In, Out, and Shake It All About;
the last one was where he put everything
he was too busy, angry, tired, or bewildered to do anything about.
Terry Pratchett, Snuff

And, talkin about behaviour:

In the scientific world, the Not-Invented-Here bias is fondly called

the toothbrush theory.

The idea is that everyone wants a toothbrush,
everyone needs one, everyone has one,
but no one wants to use anyone else’s.
Dan Ariely, The Upside of Irrationality

Besides that? Nothin happens. Not really. Writing my book, hoping it gets finished SOMEDAY (anyday!), preferably befor this years photokina, and playing around with a few cameras. oh, and working, of course 😉

Added on Friday and a Tip.

samstagmorgen josephina (9)
So, what are you doing?
Really?
Nooo!
Tell me more!

Actually, that’s a lie -I am not interested and currently I’m trying to get the Comments-Field out of wordpress. And since the Theme isn’t quite standard, that isn’t easy. If you want to know why – I just don’t care about comments anymore, at least on websites (every website). So, if you wanted to ask. Just saying.

So, what else? Read somethin good lately? (If you answer „No, I rarely read“ – Get the fuck out. Now.) I have, but it isn’t exactly a discovery Iain Banks is and Old-Time-Favourite, even though the Wasp Factory was to harsh fpor my tastes. But for example „Against a Dark Background“ was fun – with Passages like: “Aah…Yes, and how does madam wish to pay?” She slapped her credit card on the counter. “Eventually.”

Also from this novel:

“Power today rests in the hands of the lawyers. Those whose function it ought to be merely to help regulate have—following the failure of nerve in those with the rightful claim and historical provenance required for leadership—come instead to legislate. By their very nature, they will ensure that having taken the reins of power into their hands, they cannot legally be wrested from them. What has to be remembered by those who care for the future as well as the history of our species is that law is no more than an abstraction of justice; an expression of a society’s political will and philosophical conceptions. Truth, right and justice are processes, not states. They are dynamic functions which can only be expressed and understood through action…And arguably the time for action is fast approaching. Thank you.”

Quoting Marathon

Just because I can might not mean that I should, but if I shouldn’t, cant I just because?

All governments suffer a recurring problem: Power attracts pathological personalities. It is not that power corrupts but that it is magnetic to the corruptible. Such people have a tendency to become drunk on violence, a condition to which they are quickly addicted.
Bureaucracy destroys initiative. There is little that bureaucrats hate more than innovation, especially innovation that produces better results than the old routines. Improvements always make those at the top of the heap look inept. Who enjoys appearing inept?

Chapterhouse: Dune (Frank Herbert)


He met his day in the shower, washing his hair with shampoo that was guaranteed to have never been put in a bunny’s eyes and from which ten percent of the profits went to save the whales. He lathered his face with shaving cream free of chlorofluorocarbons, thereby saving the ozone layer. He breakfasted on fertile eggs laid by sexually satisfied chickens that were allowed to range while listening to Brahms, and muffins made with pesticide-free grain, so no eagle-egg shells were weakened by his thoughtless consumption. He scrambled the eggs in margarine free of tropical oils, thus preserving the rain forest, and he added milk from a carton made of recycled paper and shipped from a small family farm. By the time he finished his second cup of coffee, which would presumably help to educate the children of a poor peasant farmer named Juan Valdez, Sam was on the verge of congratulating himself for single-handedly saving the planet just by getting up in the morning.

Coyote Blue (Christopher Moore)