Nenn mich Oscar!

Gerade bei Ulysses gefunden, eine neue Art des Psychotest: Egostreicheln f�r Gebildete!

You are Oscar Wilde

Charming and Witty. You are incredibly popular because of your wry and satirical sense of humor. You are also incredibly talented at writing, and pushing the conventional boundaries of your society.

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Thou shallst not blog in haste!

So, und jetzt nur was kurzes, ich fahre nämlich jetzt gleich ins Allgäu – um dort zwei Monate zu arbeiten, bei der Flexofol als Umroller. Hiphiphurra! Ich freue mich sooo über diesen Supersommer, der die Fabrikhalle auf kuschelige 50° aufheizen wird. Ansonsten würde man bei schwerer körperlicher Arbeit ja nur noch frieren, und wenn einem warm ist, bleibt wenigstens der Schmutz nicht so an einem haften.

Gedanke zum Tage:
Wenn ein Baum im Wald umfällt, und keiner ist da, macht er dann ein Geräusch?
Und macht er auch ein Geräusch, wenn er auf den Spaziergänger fällt?

Gedanke zur Nacht:
Wieso kuckt man immer hin, wenn jemand sagt: „Buh, das ist ja eklig!“ Man sollte eigentlich, bei halbwegs gesundem Verstand sagen, das das eine Warnung ist und man dann definitiv nicht hinguckt. Aber kaum gesagt dreht sich der Lufballon mit den „Glotzböbbeln“ und man kuckt auf das Eklige. Menschen sind irgendwie dumm.

Spiegel

Ab und an merkt man mal wieder, warum der Spiegel so gut ist – unter anderem wegen leuten wie jamiri.

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Karresta

und der Bilderreigen geht in die nächste Runde. und zwar war vor 2 Wochen eine Photosession geplant, die aber dann doch vor drei Wochen stattfand. Aus einem Bier und einer Portion zusammensitzen sind diese Bilder von Karresta entstaden – und natürlich war Roy wieder dabei.

Busbekanntschaften und Globen

un peu retard� schoss mir gerade durch den kopf, als ich jemanden betrachtete, der mit diamantohrring, zerfetzter hose, blondierten gel-haaren und einem lauten „yo,mo-fo,da crib!“ den bus verlie�. wobei wir jetzt hier garnicht die wortwahl diskutioeren wollen, die f�r ein darmst�dter vorstadtkind absolut fehlplatziert ist.

das mag sich vielleicht hart anh�ren, aber ich frage mich immer �fter, in welche richtung das alles geht – der mainstream-zwang, die verdummung der n�chsten generation (jaja, „das ist nicht dumm, das sind einfach andere qualifikationen“. nase popeln und schlechter abklatsch der kulturhoheiten, gepaart mit einer absolut unreflektierten sicht der welt ist f�r mich halt nur dumm.) ich will jetzt mit sicherheit nicht das lied „fr�her war alles besser“ singen, ich frage nur nach einer projektion auf die zukunft.

ich kann mir beileibe nicht vorstellen wie diese mischung aus funktionsgesteuerten karrieristen, nachl�ufern und m�chtegern-amerikanern mal eine funktionierende gesellschaft bilden soll. die kanzlerin dazu haben wir ja schon (wer nachschauen mu�, wo der kongo ist und wie gro� der geographisch ist, soll sich in ein no-go-area verziehen und dort n�chstenliebe predigen. ernsthaft, der spruch war gerade bei einer so wichtigen (bei dem wort in verbindung mit angelala habe ich halsschmerzen) person definitiv nur noch peinlich. wie ein anderer blogger gesagt hat: w�re das bei george d�mpelschuh gewesen, h�tten alle gelacht.

ich gebe ja zu, das ein globus ein sch�ner gegenstand ist. insbesondere wenn man ein gehalt wie frl. ich-merkel-garnix bezieht, und dieses definitv nicht f�r luxus ausgiebt. aber das dann mit „damit ich nachschauen kann, wie gro� ein land ist“ zu rationalisieren ist einfach nur noch merkel.

w�re ja nicht so, als das sie eine stab hat, der nur dazu da ist, sie mit informationen zu versorgen. und da ist garantiert jemand dabei, der ein lexikon unter k wie kongo aufschlagen kann und das wichtigste abtippt. oder in der lage ist, den wikipedia-eintrag auszudrucken.

aua.aua.aua. was haben wir da im kanzleramt?

und nebenher: man h�tte auch ein bisschen frecher sein k�nnen, liebste lyssa. da m�ssen wir vor der verlobung nochmal dr�ber reden!

WWW- Dumm auf Raten?

Vowe

Does the internet make you stupid? He said, before the web was invented you had to figure out everything all on yourself when you had to solve your problems. Today you just ask your favorite search engine before you start to think.

interessante Frage, aber ich glaubs eigentlich nicht – denn Intelligenz sucht immer Wissen, und wenn die Information als solche leicht zur Verfügung steht, kann sich der Mensch auf die Verarbeitung dieser Daten konzentrieren und vielleicht auf diese Weise eher in Konzepten denn Tatsachen. und wird dadurch hoffentlich mehr als ein Informationsspeicher auf der Suche nach dem nächsten Geldsäckel. aber das ist nur meine private Hoffnung.

Testresultat 8

Also, mir ist irgendwie fad, und deswegen macht man dumme Tests.. die Resultate kommen so im Abstand von Ideenl�cken, und am Ende wi�t ihr genausoviel �ber mich wie ich. Aber das ich Zynisch bin, auc nur ansatzweise, bestreite ich mit Vehemenz. Ist ja nicht so als k�nnte so eine Webumfrage irgendwas ans Tageslicht bringen, da Umfragen generell nur in Statistische Relevanter Anzahl funktionieren und Somit eine Einzelumfrage sinnlos ist.

You Are 56% Cynical
Yes, you are cynical, but more than anything, you’re a realist. You see what’s screwed up in the world, but you also take time to remember what’s right.

Warum ich die WM nicht mag….

Um das Thema WM ein letztesmal in diesem Blog zu behandeln und dann vielleicht endlich Ruhe davor zu haben, hier ein Auszug mit meiner Meinungsabgabe…..

[13:29] pia: jaaa fußball, grill, bier und schönes wetter. gibt wenig besseres
[13:29] Zeitlupenbaer: abgesehen vom fußball stimme ich dir da zu.
[13:30] pia: warum magst du eigentlich kein fußball?
[13:32] Zeitlupenbaer: weil ich es
a) langweilig finde -ist doch eh immer dasselbe
b) komplett übertriebene aufmerksamkeit für etwas unwichtiges
c) kommerzialisiert wie sonstewas. eigentlich gibt es NICHTS was so extrem kommerzialisiert ist
d) komplett sinnfrei
e) unästhtisch, wie die heinis immer dasselbe tun.
f) die fans sind so nervig wie rtl2 -popgruppen
[13:34] pia: also ich finds nicht unästhetisch – nur mal so nebenbei *g*
[13:35] Zeitlupenbaer: und die ästhetik ist ein nichts verglichen mit fechten, eishockey, leichtathletik und pelota. sind nur ein haufen kerle die wie angestochene hühner rumrennen und treten.
[13:35] pia: und schwitzen und muskeln haben und net grad klug sind, was sie gewissermaßen zu tieren macht
[13:36] Zeitlupenbaer: eben, und hahnenkämpfe sind fad. ausserdem ist das ganze gelaber dazu schlimmer als fascho-ansprachen. taktik, strategie, analysen von zufallsergebnissen, möglichst aufgepumpt, das niemand merkt, wie wenig das mit strategie zu tun hat. ich finde fußball einfach übertrieben und ausserhalb jeder proportions aufgeblasen. zum selber spielen: ok -gerne.aber fernsehfußball ist mir zu dumm, kommerzialisiert und öde.
[13:39] pia: ja kommerzialisiert ist es auf jeden fall…aber das ist alles was im fernsehen kommt
[13:39] Zeitlupenbaer: es gibt abstufungen.und bei fußball ist es mit fanshops, sportwetten, millionengehältern, werbekampagnen und event-tours alles zuschande gemacht worden.
[13:40] pia: muss ich dir zustimmen aber trotzdem is fußball einfach DER sport unseres kulturkreises und da darf ’n bissl patriotismus und fangetue erlaubt sein
[13:41] Zeitlupenbaer: patriotismus ist mir in jedem zusammenhang suspekt -auch bei meinen bayernsprüchen,nur so am rande – und der sport useres kulturkreises ist mir egal. wer versucht, mich dazu zu zwingen wird mit missachtung gestraft. dummerweise ist das während der bescheuerten WM nicht möglich, da sich auf einmal alles um fußball dreht und alle anderen themen unwichtig sind – egal wie wichtig.

Eine Lanze für Willi

Und als dieser Schöne Tag so dahinstreicht, ich bei meinem Nebenjob darauf warte, das die Rechner reagieren, die ich neu aufsetzten muß, stolpere ich über ein Kunst-forum, beteilige mich an den Diskussionen und auf einmal fällt mir das Kinn auf Kniehöhe: Einer der Wichtigsten Ist unerwähnt – William Blake, und angesichts seines Visionären Stils breche ich nun hier und heute eine Lanze für William Blake, der neben Francis Bacon mein favourisierter Maler ist.

Falls sich jemand fragt, ob er vielleicht mal was vion ihm gesehen hat, dann sei erwähnt, das Robert Harris sein Buch „Roter drache“ auf einem Bild von William Blake aufgebaut hat.