Die Müdigkeit des ersten Tages.

…und am siebten Tage sollt ihr Ruhen.
Sagt Gott.
Angeblich.

Nichtsdestotrotz ist in meiner [tag]persönlichen[/tag] Zeitrechnung heute Sonntag. Und dann muß ich eine Vortrag über das Studienprojekt im zweiten [tag]Semester[/tag] halten, das eigentlich noch überhaupt nicht [tag]relevant[/tag] ist – aber was solls. Voll besetzter Saal, und ich als Referent bin von der „Einführungskneipentour“ noch mit schwerer Schlagseite versehen, die ich mit dick aufgetragener schlechter [tag]Laune[/tag] zu übertünchen versuche – ob mit Erfolg weiß ich nicht, aber das ist ja auch egal.

Egal hauptsächlich deswegen, weil heute der vermutlich fieseste Morgen diesen Semesters war. Nach einer Nacht voll wirrer Träume ([tag]Stalin[/tag], [tag]K.[/tag], die andere Dresdnerin, [tag]Batman[/tag] und aus einem mir unerfindlichen Grund auch Bill gates (!) )und angestrengter Schlaflosigkeit (trotz Alkoholkonsum) erwache ich aus einem nervösen Sekundenschlaf in der feuchten [tag]Kälte[/tag] eines feuchten Herbstmorgens, um im kalten Licht eines viel zu frühen Morgens schon unter der eigentlich warmen Decke die Knochenkälte spühre. Die Zeiten des Schlafens beri offenem Fenster sind definitv vorbei, egal wie hell die Sonne scheint.

Vermutlich scheint die Sonne, weil sie keine andere Wahl hat, auf nichts neues, auch wenn sie für mich momentan ein bisschen heller scheint – Bilder zu bearbeten en masse, die dröge herumsitzerei der Ferien gnädigerweise beendet, und sich wieder in die Herausforderungen des Studiums stürzen können, und insbesondere eine Person, die erschreckt aufschreit, wenn man nachts im Dunkeln Helmut Kohl imitiert…

Zurück zum Morgen: Erstmal Musik angemacht, und mein Rechner wirft mir bösartigerweise weder schönes noch interessantes sondern skurriles mit Ian Carr auf die verschlafenen Ohren. OK, bis jetzt steht es 2:0 für die [tag]Welt[/tag] vs. [tag]Bela[/tag]. Aber: Keine Bange, im Infight bin ich nicht zu schlagen, und die Dusche ruft. Leider in der falschen Stimme, denn statt einem warmen Flüstern begrüßt mich dieser Sch***-boiler mit einem Kalten [tag]Schrei[/tag]. Also, er ist kalt, ich schreie…

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Und der Rest des Tages scheint nicht viel Besser zu werden. Aber [tag]das würde jetzt zu weit führen.[/tag]

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