Warum ich blogge

Gestern Nacht mit [tag]K.[/tag] übers [tag]bloggen[/tag] gesprochen, und warum ihr es unangenehm ist, privates und sehr Privates (auh wenn sie eben nur als [tag]K.[/tag] erwähnt ist) im [tag]Netz[/tag] zu veröffentlichen. Nun gut, in diesem Fall (ihrem) gibt es handfeste Gründe, was ich nicht abstreiten will.

Auf die Frage, warum ich selbst blogge, wußte ich ausser einem lapidaren „Exhibitionismus“ keine Antwort. Die Nachtgedanken haben sich aber noch ein bisschen weiter gedreht, da man ja ab und an (vor allem jenseits des 300ten Beitrags) fragt: „Was soll das alles?“ Es ist ja nicht so, als wäre ich weiser als Sokrates, und würde Weisheit eimerweise auf meine Leser verteilen. OK, eine Warnung hie und da, ein Zitat oder ein Gag. Und in der kalten Nachtstunde, bevor einen die Erschöpfung übermannt, gesteht man sich ein, das der Blog eigentlich kein Thema hat.

Ursprünglich war die Idee, sich damit Telefonate zu ersparen, und die Leute so an meinem Leben teilhaben zu lassen, bei denen ich mich niormalerweise regelmäßig melden will und die mir so an Herz gewachsen sind, das ich sie speziell an meiem Leben teilhaben lassen möchte. Aber das hat sich mittlerweile stark verselbstständigt. Und je mehr ich in die Blogsphere eintauche, desto wichtiger wird es mir. Nicht nur vom technischen, sondern einfach weil ich an der Gesamtheit eines Mediums teilhaben will, die auch sprachlichen Ausdruck dieser Coloeur umfasst:

I put a hand on his back, between his shoulder blades, lightly. I promise myself – as I have done a thousand such times in the past, and will probably continue indefinitely – that if he says nothing before I take my hand away, if he makes no move, loving or otherwise, that it will be the last time I ever touch him. Ever. I know that as we lie on the bed, still as tombs, we are both thinking and doing the same thing: wanting to not be the person who breaks first. Wanting to not be the one who admits defeat.

After five years, this is a ridiculous way to carry on. But I put a hand on his back, and I make myself empty promises.

Und um meinen „Bloggenden [tag]Prof[/tag] LLM“ zu zitieren:

I don’t want to be read. I just want to risk to be read.
[..via Scarlatti…]

und mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen….

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