K.



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Und es ist soweit: Die endlos angekündigten Bilder von [tag]K.[/tag] sind da. Ab sofort wird in kurzen Abständen den Augen gewaltig was geboten…

Und für alle, die sich Fragen: Nein, das kein Geschirständer.

Das Militär

…Und nun komme ich auf die schlimmste Ausgeburt des Herdenwesens zu reden: auf das mir verhasste Militär: wenn einer mit Vergnügen in Reih und Glied zu einer Musik marschieren kann, dann verachte ich ihn schon. Er hat sein großes Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde.
Diesen Schandfleck der Zivilisation sollte man so schnell wie möglich zum Verschwinden bringen. Heldentum auf Kommando, sinnlose Gewalttat und leidige Vaterländerei, wie glühend hasse ich sie, wie gemein und verächtlich erscheint mir der Krieg. Ich möchte mich lieber in Stücke schlagen lassen als mich an einem so elenden Tun zu beteiligen! Ich denke immerhin so gut von der Menschheit, dass ich glaube, dieser Spuk wäre schon längst verschwunden, wenn der gesunde Sinn der Völker nicht von geschäftlichen und politischen Interessen durch Schule und Presse systematisch korrumpiert würde.

– Albert Einstein in einem Brief an Sigmund Freud

GB Shaw

Do not do unto others as you would that they should do unto you.
Their tastes may not be the same.

– George Bernard Shaw

Redesign

Bin am Überlegen, ob ich nicht vielleicht die [tag]Website[/tag] in neuem [tag]Design[/tag] erstrahlen Lasse – ich will was dunkles, avantgardistisches, hippes. Wo ich das kriege weiß ich noch nicht, aber mal schauen was sich machen läßt 😉

P.s: so dunkel ist es nicht geworden…

Van Morrison

Dieburg – Ort der Bildung. Oder so. Und heute das erste Mal den Recherchekurs – Auhauereau, manche haben schon vorgewarnt…

Aber was Schönes [tag]am Rande[/tag]:
Im Nieselwetter zur [tag]FH[/tag] gelaufen, und während mir Van Morrison sein wunderbares „Days Like this“ ins Ohr säuselt, reißen die Wolken Kurz auf und für die Dauer eines Songs ist alles Hell und Warm.

Vom Kommen und Gehen der Inspiration

Also, Vorgeschichte: Heute das [tag]Semester[/tag]projekt angefangen, wo der gesamte Kurs ein Dossier zum Thema „Neue Kriege“ erstellt.
Der Lügende Bayer, Raffael und Ich beackern das Feld „Kriegsökonomie“. Gut daran ist, das ich das sehr [tag]intressant[/tag] finde, schlecht daran ist, das das so ein Zwischenthema ist, das alle Bereiche berührt (wen wunderts, Michael F. Flynn hat ja schon gesagt: „Sobald das Bevölkerungswachstum den Lebensstandard der oberen Klassen bedroht, ist die Folge stets ein Angriffskrieg“. Das sieht man sehr schön im Irak oder in Israel… und diese Prämisse gilt für jeden Bereich der Kriegsgeschichte. Und das ist eine WEITES Feld…).

Also haben wir uns heute zusammengesetzt und mal eine Überschriftenliste entwickelt für die zu beackernden Bereiche (Ob diese jetzt mit Reportagen, Berichten, Essays, Grafiken, Animationen, Kommentaren oder Listen abgehandelt werden, werden wir von Fall zu Fall entscheiden).
Und jetzt kommt es: Was denkt ihr von dieser Liste?

Aufhänger/Anfang: Bild mit Themen und hoover-infos und links.

Unterscheidung staaten / paramilitärs / rebellen / privatwirtschaft

drogen/prostitution
Wie finanzieren sich kriege?
Die Unterwelt ist kriegslüstern
Wie finanzieren sich die Freischärler?
Tickletickle und die Yellow Road – Prostitution im Kriegsgeschäft
Kiffende Antiterrordemonstranten finanzieren den Krieg.
Meine Niere kommt von da wo’s Knallt – Organhandel im Krieg.
(Die Schönen Farben des Kriegs – Drogenkonsum im Vietnamkrieg.)

Geld regiert die Welt (Ricky / Chris)
wo sitzten die großen hersteller?
die reinen Hersteller – unser produkt ist krieg
die nebenproduzenten – Autos, waschmaschinen, Handfeuerwaffen
Selfmade Men – schmutzige Waffen in heimproduktion
Security als kriegsdienstleistung – söldner und logistik (LLM)
Kriegsbanken.
Graben für den Krieg – Wie Ressourcen Kriegsschauplätze bestimmen

der nuttentross der NSDAP

Geschichte der kriegswirtschaft
Wirtschaftliche Motivation des Massenmords (Michael F. Flynn)
Soldaten sind Söldner. Manchmal.
Stimmen zum Kriegsgeschäft. (bpb)

Die Geschäfte neben dem Krieg.

Der Soldat als Zielgruppe
Die Armee auf der Erbse.
Die grüne Pille für die Blaue Bohne – das Geschäft der Medikamentenhersteller.
Nichtmilitärische Logistik. Die Zulieferer.
Wir bomben, wir bauen – das Geschäft nach dem Krieg (IRAK)

Und jetzt eben meine Frage: Haben wir etwas Übersehen?
Antworten oder Vorschläge bitte in die [tag]Kommentare[/tag]….

Der Wikipedia-artikel zum Thema LINK

Was auf die Augen (01)

Um dem geschätzen [tag]Leser[/tag] ( = DIR ) ausnahmsweise mal eine Mehrwert (Haha! Fachbegriff!) zu bieten, hier ein Desktop-hintergrundbild. Zum Verwenden: Anklicken, und im neuen Fenster mit Rechtsklick aufs Bild und „..als Hintergrundbild verwenden“

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In der Größe 1280 x 1024 Pixel

Warum ich blogge

Gestern Nacht mit [tag]K.[/tag] übers [tag]bloggen[/tag] gesprochen, und warum ihr es unangenehm ist, privates und sehr Privates (auh wenn sie eben nur als [tag]K.[/tag] erwähnt ist) im [tag]Netz[/tag] zu veröffentlichen. Nun gut, in diesem Fall (ihrem) gibt es handfeste Gründe, was ich nicht abstreiten will.

Auf die Frage, warum ich selbst blogge, wußte ich ausser einem lapidaren „Exhibitionismus“ keine Antwort. Die Nachtgedanken haben sich aber noch ein bisschen weiter gedreht, da man ja ab und an (vor allem jenseits des 300ten Beitrags) fragt: „Was soll das alles?“ Es ist ja nicht so, als wäre ich weiser als Sokrates, und würde Weisheit eimerweise auf meine Leser verteilen. OK, eine Warnung hie und da, ein Zitat oder ein Gag. Und in der kalten Nachtstunde, bevor einen die Erschöpfung übermannt, gesteht man sich ein, das der Blog eigentlich kein Thema hat.

Ursprünglich war die Idee, sich damit Telefonate zu ersparen, und die Leute so an meinem Leben teilhaben zu lassen, bei denen ich mich niormalerweise regelmäßig melden will und die mir so an Herz gewachsen sind, das ich sie speziell an meiem Leben teilhaben lassen möchte. Aber das hat sich mittlerweile stark verselbstständigt. Und je mehr ich in die Blogsphere eintauche, desto wichtiger wird es mir. Nicht nur vom technischen, sondern einfach weil ich an der Gesamtheit eines Mediums teilhaben will, die auch sprachlichen Ausdruck dieser Coloeur umfasst:

I put a hand on his back, between his shoulder blades, lightly. I promise myself – as I have done a thousand such times in the past, and will probably continue indefinitely – that if he says nothing before I take my hand away, if he makes no move, loving or otherwise, that it will be the last time I ever touch him. Ever. I know that as we lie on the bed, still as tombs, we are both thinking and doing the same thing: wanting to not be the person who breaks first. Wanting to not be the one who admits defeat.

After five years, this is a ridiculous way to carry on. But I put a hand on his back, and I make myself empty promises.

Und um meinen „Bloggenden [tag]Prof[/tag] LLM“ zu zitieren:

I don’t want to be read. I just want to risk to be read.
[..via Scarlatti…]

und mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen….