Hahn im Korb?

Gerade bei Robert Basic gefunden:

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So gesehen müssten in meinem Studiengang ein paar Frauen mehr sein als Männer.
Hm, werde ich morgen in der Vorlesung mal schauen.

Umbauten

So, und weil ich momentan irgendwie unzufrieden bin (auch wenn ich eigentlich keinen Grund dazu habe) habe ich einfach mal wieder mein Zimmer ein bisschen umgebaut. Die Ausgangssituation muss ich ja niemandem Zeigen, aber die Schritte dazwischen…

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Das war der erste Schritt, das übliche Chaos, nix wo es hin soll.
Und jetzt:

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Und ähnlich wie das Design der Website wird mir das in 2 Wochen auch auf den Senkel gehen und ich werde wieder umbauen, Der Gedanke war jedoch die Freie Wand zwischen den beiden Regalen, wo ich mir die Tage meinen Bühnenhintergrund aufhängen werde, um den Weg zum eigene Kleinen Photostudio fortzusetzen…

Eine Ganze Menge Leben

Konstantin Wecker:
Eine ganze Menge leben

Ab und zu morgens in italienischen Kneipen hocken,
Wirklichkeiten an sich vorbeiziehen lassen
und den Mädchen auf den Po blicken:
Wie unwirklich ist das alles.

Draußen nur Himmel und Land.
Der Pizzabäcker schlägt ein Rad.
Jetzt kurz den Atem anhalten. Schmecken. Riechen.
Und: Ich will noch eine ganze Menge leben.

Draußen stehen Pinien. (Sie könnten lächeln.)
Zwischen zwei Espressos schminkt sich der Mittag.
Er steht nackt in seiner Garderobe und scherzt.
Jetzt aufstehen. Die Arme ausbreiten.

Dann tritt SIE aus den Wäldern. Zuversichtlich.
Und eine Flasche Rotwein im Arm.
Die Hügel ebnen sich. Wir erreichen eine große Stadt.
Der Abend wird eingetrunken.

Sie erzählt von ihrem Land. Wir singen.
Die Kellner heben die Fäuste.
Avanti Populo und un bicchiere di vino rosso ancora.
Wir sind zuversichtlich.

EV: Eine ganze Menge Leben (1978, Musik F. Tarega), Live (1979)
Studiofassung 1978 auf CD Das pralle Leben (1997)

Das Tal der Ahnungslosen

Das Tal der Ahnungslosen – so wird Dresden ja aufgrund seiner Kessellage und seines schlechten Medienempfangs auch genannt.
Nicht nur deswegen, meiner Meinung nach, wenn man sich die Dresdner anschaut. Wie die meisten Ost-bewohner (ja, nicht alle, hoffi, aber signifikant viele) gerne die Augen vor dem verschließen was nicht passt, und in ihren Glashäusern offene Türen (zum Werfen von Steinen) haben.
Gefühlter Ausländeranteil, Extremisierung der Gesellschaft, Volksverdummung, Abwanderung, die Abgeschlossene Einkommensanpassung, der Mangelnde Umgangston (in Dresden „Knorrigkeit“ genannt) – alles Sachen, die man nur an den „Anderen“ sieht.

Nun gut, sag sich da mancher, ist ja auch nicht schlimm, war ja bekannt. Mir nicht, denn ich dachte, das Vok hätte aus den Fehlern gelernt, wie manche ’89 gehofft haben. Ein Traum von 16 Millionen empirisch geschulter Demokraten mit freiheitlich- respektvollem Umgang, das war dann doch nciht so…

Auch egal, diese Ochsentour ist jetzt zumindest vorbei (vorläufig) und ich bin nach einer Fahrt mit 2 Michaels (beide Publizistik-studenten in Mainz) wieder in Hessen, wo alle normal sind (wer da den Fehler findet, darf ihn behalten) und werde nun Auspacken, Aufräumen, Waschen und einfach allgemein nach Hause kommen. Gott, wie habe mir Internetanwchluß, NZZ, Stereoanlage, Chat, meine Bilder und der Balkon gefehlt…

Mir fällt spontan auf, das ich abgesehen von der „Dresdner SItuation“ und dem Wunsch nach einem paar neuer Boxen (Meine sind schon seeeeeehr marode) eigentlich vollkommen zufrieden mit meinem Leben, so wie es ist, bin.

Die „Dresdner Situation“ die ich ja hier und da schon angedeutet hatte, ist zwar noch nicht bereinigt, geschweige denn einvernehmlich oder gar zufriedenstellend gelöst, aber ich habe beschlossen, bis zum 11ten oder 13ten Januar eine Entscheidung zu fällen. Die „positive“ Entscheidung ist aber durch den Besuch nicht gerade leichter geworden – in der Tragödie spielt neuerdings auch wieder ein gewisser Bundeswehrproll (Wo ist „friendly fire“, wenn man es mal braucht – kennt einer der Leser da eine Website, wo man das bestellen oder anordnen kann? ) , ein paar Vertrauensbrüche und eine allgemeine Rat- und Perspektivenlosigkeit mit.

Aber was soll’s, so fängt das Jahr zumindest schon mal auf dem falschen Fuß an, und das hilft mir ja auch, meine guten Vorsätze fürs neue Jahr eher einzuhlaten. Diese sind:
– weniger Rauchen
– mehr Sport
– weniger Großmäuligkeit
– mehr Engagement
– die alten Baustellen vom letzten Jahr aufarbeiten. DIe alten Baustellen sind: Weniger Rauchen, Mehr Sport, weniger Großmäuligkeit…

Habt ihr, vereehrte Leser, Vorsätze?

Was auf die Augen (12)

Um dem geschätzen [tag]Leser[/tag] ( = DIR ) ausnahmsweise mal eine Mehrwert (Haha! Fachbegriff!) zu bieten, hier ein Desktop-hintergrundbild. Zum Verwenden: Anklicken, und im neuen Fenster erst auf „Original“ und dann mit Rechtsklick aufs Bild und „..als Hintergrundbild verwenden“

bela_beier_waper10

In der Größe 1280 x 1024 Pixel

Wenn du glaubst, dümmer geht nicht mehr…

.. kommt irgendwo ein Schäuble her.

Nun gut, als Innenminister ist er auffällig unauffällig, hält sich verdächtig im Hintergrund und wirkt allgemein überfordert, aber naja. Und jetzt das:
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) will mit einer Grundgesetzänderung erreichen, dass die Bundesluftwaffe Passagierflugzeuge abschießen darf, die von Terroristen entführt worden sind. Die Süddeutsche Zeitung berichtet, Schäuble wolle, dass es künftig im Grundgesetz neben dem „Verteidigungsfall“ auch einen „Quasi-Verteidigungsfall“ geben soll.

[… via „Die Zeit“..]

Ich wäre für eine Quasi-prügelstrafe in der Öffentlichkeit, wenn wieder ein Politiker vorschlägt, das Grundgesetz zu ändern. Zwanzig Schläge mit dem Tischtennisschläger auf den nackten Arsch, vor laufender Kamera. Und der direkte Vorgesetzte kriegt auch immer gleich noch 40 dazu, weil er seine Leute nicht unter Kontrolle hat. Wäre das was??

OK, bei Wolfgang „Spendenaffärenopfer“ Schäuble dann halt mit der Rute auf die Finger…

Persönlich: Nichts was man im Blog beichten vorheulen schreiben würde.

Gutes Neues Zum Zweiten

So, jetzt auch von mir ein Gutes neues Jahr! Wünsche natürlich allen meinen lesern gute Nerven, erfüllte Wünsche, vergesslichkeit bei Vorsätzen und so ein Kram.

Dieses Jahr war fast ein Traumsilvester, weil es phantastisch unspektakulär war – eine Handvoll Knallerbsen und zwei kleine Böller, um nicht ganz dem Böllerwahn abzuschwören, und sich eben nicht groß rechtfertigen muß,lecker essen (Danke noch mal Anne für den Kuchen) und sonst nix… Weder so ein Debakel wie letztes Jahr, noch eine bemühte Langeweile und sinnlose Partylaune wie es Memento HIER beschwört…

Der Bär ist immer noch in Dresden, die Situation (für die, die Einblick haben) ist immer noch katastrophal verfahren und ich werde mcih um eine Mitfahrgelegenheit für morgen kümmern, da ich ja dummerweise am 4ten schon wieder in Darmstadt sein muß..