Nichts geht mir auf den Wecker

Jetzt hab i dacht, i warat endlich gscheiter,
im Norden unterm Apfelbaum.
Meditativ gesehn bringt oan des weiter,
der oide Blues jedoch, der legt si kaum.

Der war dabei, wenn i die Koffer packt hab,
der trinkt mei Bier, der spuit für mi Gitaar.
Der war der Grund, warum i Hoamweh ghabt hab.
Den kriagst ned los, den Blues, der bleibt bei dir.

Jetzt ziag i mir des Stadtlebn wieder nei,
des neie Lüfterl spür i a, des koide,
drum misch i wieder mit und misch mi ei –
a bisserl gwamperter vielleicht, doch sonst der Oide.

As Stadtlebn hams ganz schön kastriert,
die Spinner hams mitm Besen aussakehrt.
Im Separee wird bloß noch diskutiert,
weil sich des andere auch im Separee ned ghört.

Na ja, es gabat vui zum Klagen.
Doch wenn i wieder an Hirschgarten anpeil,
am besten in den ersten Frühlingstagen,
dann werd i auf mei München wieder geil.

Sogar die Wiesn is mir no ned zwider,
da halt i mir des Jahr a paar Tag frei.
Da triff i hold die oidn Freindl wieder
natürlich Augustiner: Schänke 2.

Wieder dahoam
in meiner Melodie,
da bin i geborn,
und da ghör i hie.

Sehr frei nach Konstantin Wecker
Song: Wieder dahoam
Aus: Wieder dahoam (1986)

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