Nicht mein Tag.

Den Wecker habe ich ja heute nicht gebraucht . Anstatt wie üblich auf das Todespiepsen des Wachseins zu warten, hat mein Körper beschlossen (sicher wars die Milz, die Sau!), mich mal WIRKLICH zu wecken. Das heisst, viel zu früh bekomme ich einen Krampf in der linken Wade, der sich gewaschen hat. Ist ja nicht so, als wäre ein Krampf das Ende der Welt, aber nach einer viel zu kurzen Nacht (danke nochmal, werter Nachbar!) gibt einem so eine Konversation dann den Rest:

Bela: wuaaaaahahaaaaa – ich wäre ein so guter engel.
Pia: hehe musste aber mit dem rauchen aufhören
Bela: Nnö habe ja extra nen zigarettenenzünder über dem hirn schweben
Pia: mh dann biste aber kein gutes vorbild
Bela: natürlich
Bela: ich gebe weise ratschläge, überwinde das böse, vergebe fast alles und bin ein allgemein guter einfluss
Pia: äh
Pia: ja
Pia: ich lass das mal so stehen und geh was essen

Pfft! Da zweifelt jemand, der mic hkennt an meinem Gutmenschentum! Geht ja mal garnicht! Dazu kommt, dass mich der Artikel, den ich schreibe, in die Schleifen der Anmeldeprozesse führt (ja, Tippfehler ist mein zweiter Vorname) und irgendwie alles ist, aber nicht rund. Wenigstens heute abend mit dem lügenden Bayern Wein und Webdesign.


Ach ja, vom Nachbarn erzähle ich demnächst mal ausführlich. Dazu muss ich seeeehr nüchtern sein, gutgelaunt und frischgevögelt an einem sonnigen Vormittag am Ferienanfang, sonst geht mir da die Hutschnur hoch. Aber in der Kurz-zusammenfassung: Ich wohne neben Bernhard Frank, der anscheinend Soziopath ist.. und ich verwende das Wort Soziopath bewusst, auf der Myspaceseite seiens Arbeitgebers (Ach, du tolles Internet) steht

—bild folgt—

Warum wohl?

Tweet (2008-06-18)

  • warteschleifen sind heute das, was früher die maulbirne war. es tut nicht „nur“ im mund weh und man wünscht es niemandem. #

Alles nur zufall

Heute sprechen mich drei Leute an, ob ich mein Single-Dasein beendet hätte. Eine Person hat mit den anderen Beiden sicher nichts zu tun. Leute, wisst ihr was, das ich nicht weiß? Und wäre es nicht gerade in dem Bereich schön, wenn ich es auch wissen würde? Nur so, der Vollständigkeit halber?

Ach ja: Vier Photosessions in den letzen Wochen,  bald kommen Ergebnisse.

Tweet (2008-06-15)

  • Ich glaube, ich stelle die Website auf ein absolutes Minimum um – die ganzen Spielereien nerven. Einwände? #

Film-Froi

Endlich mal wieder ein Film, auf den ich mich freue:

Merci, Mr. Steele. Okay, die Diskussion ist länger als die Sinnlosigkeitsdiskussion für Fußball und läuft (am Ende) auf das selbe Argument hinaus: „Weil halt“. Aber was soll’s, sowas kann ja auch Spaß machen, wenn die Lemminge – ähm, Entschuldigung, die Fans und Gläubigen – mal wieder eingepfercht, gemolken und abgewatscht werden.

Ach ja: Auf jeden Fall im Beitrag noch das George Carlin-Video anschauen. Meiner Meinung nach einer der einzigen Lebenden Amerikanischen Kabarettisten. Super, der Junge!

(Hier ist noch einer. Airport Security:

Und noch einer. 10 Commandments

Und noch einer – George Carlin on Language.)

Spieglein an der Wand.

Endlich mal wieder ein Cover, wo das Hinkucken lohnt:

Spiegel - T-Online

Ab und an können sie’s ja doch 😉 Prickelnd: Als ich das per Mail bekomme, sitzte ich gerade wo? Genau. Und seit der Sache trau ich den Feuermeldern hier echt nicht mehr.

Mein Leben als Flitzer.

Natürlich wird jetzt jeder sagen: "Der Zeitlupenbaer? Ein Flitzer? Klar, und als Nebenjob ne Racing-Schnecke!". Aber hey, es geht nun mal eher um die Wirkung. Und die durfte ich heute Zwei mal genießen.

Strike One
Das erste mal beim Arbeitgeber, auf der Suche nach dem Büro, in dem man als Werkstudent die Stunden-zettel abgibt. Heute passend für die Arbeit gekleidet – das Büro erreicht am Dienstag sportliche 34° Celsius, und die Luftzirkulation kann man sich vorstellen wie in einem Chilli-con-carne-geplagtem Darm. Nicht schön.
Also heute reagiert: Dünnes weißes T-Shirt, Jeans und Flipp-Flops. Vage unrasiert und sehr unausgeschlafen schlappt man (und ja, man SCHLAPPT) Richtung dem Büro, und kommt irgendwann auf der Vorstands-etage raus. Ein langer Gang, am Ende (Hoffentlich) das Ziel. Und dann biegt die Wilde Horde um die Ecke: 20 Leute, alles Männer, alles teure Anzüge, alle jung, dynamisch, fit und erfolgreich. Ein Pulk, durch den ich durch muss. Den Gedanken an eine Matula-rolle ins nächste Büro verwerfe ich, und breche durch. Und wie Antimaterie die normale Materie zum Explodieren Bringt, wurde ich in Blicken konfuser Strahlung gebadet. Was soll’s – ich bin Student, ich darf so aussehen. Aber wie furchtbar laut Flip-Flops sind, hört man erst, wenn man durch viel zu lange Gänge schlurft, mit viel zuwenig Leuten und sich einem Blicke in den Rücken bohren.

Strike Two
Aber dem nicht genug – man arbeit, man geht ins Videoseminar, man freut sich auf IHREN Besuch und trinkt im Mezzo noch zwei Gläser Wein. Der Himmel tut sich auf und der ersehnte Regen kommt. Also: Schuhe aus (Okay, Flipflops nicht mit den Zehen wieder eingesammelt, sondern in die Hand genommen) und die Panorama-Route nach hause genommen, barfuß durch tiefe Pfützen geplatscht und den Regen genossen, der aufs Schädeldach trommelt. Durch eine Wiese barfuß geplatscht, und auf dem Weg zur Wohnung gründlich durchnässt. Schee woars. Aber dann: Ein MiniVan hält an, und in Zigaretten-spick-Reichweite rennen 5 Ältere Damen wie erschreckte Hühner ins Haus, als wäre es Säure-Regen. Die Letzte (Mit provisorischem Regenschutz Typ „Lidl-tüte“) hält an, sieht mich, sieht mich grinsen, schüttelt den Kopf und verschwindet wie ein aufgescheuchtes Huhn ins Haus. Ich wusste echt nicht, wer jetzt ne größere Meise hat. Aber wenigstens einen Tag lang für etwas Verwirrung gesorgt. Bei schwitzenden Anzugträgern und Tchibo-Sommerkollektions-Fans aus Zucker.

Man sitzt dann auf der Terrasse, raucht ein Feierabend – Zigarettchen, und liest ein paar Seiten. Der Nachbar (sehr seltsamer Typ, wer ihn gesehen hat, wird mir zustimmen) kuckt fies aus seinem Kabuff, und versucht mich dann mit lauter, komischer Musik zu vertreiben. Sein Pech: Ich mag John Coltrane. Tja, und das war Strike Three. Morgen nehme ich mir einen Hattrick vor 🙂

Die Morgenröte im Magen

Ein D-Worscht ist vergleichbar mit dem Gefühl eines Vogels. Der über eine ausbrechenden Vulkan fliegt. Mal ernsthaft: Eine D ist vergleichbar damit, einen glühenden Backstein zu schlucken. Und nicht Backstein wie Backstein, sondern wie scharfkantiger, bröckelnder Schwerer stein. Nur so zur Info. Aber immehin geschafft. Und in der Morgenröte meiner Männlichkeit kommt ein kleines, unscheinbares Mädel und verdrückt ne E. Shit. Trotzdem: Whimp (B) , Oldie (B) , Lusche (A) .

Gibt übrigens bald neue Bilder. Vorgeschmack gefällig?

Pia in Alpha
Pia in Alpha Pia in Alpha