Da isses

Listen while reading

So, hier sind Sie endlich – die Belegexemplare fürs Buch. Müssen natürlich genau dann ankommen, wenn ich gerade auf dem Animago rumkaspere (was auch dieses Jahr wieder spaßig war, aber eben ein Stück weit weg vom Briefkasten). Ein paar Leute werden also demnächst Post bekommen – Ob ihr richtig steht, seht ihr wenn das Paket aufgeht.

Und jetzt?

Evtl endlich mal wieder Zocken.
Papierkram.
Gitarre spielen (Gelenke sind so eingerostet, dass ich keine Schaufel mehr im Sandkasten brauche).
In den Kneipen hängen.
Wohnung grundreinigen.
Fotografieren.
Lohnsteuer 2010-2012.

Shit, ich glaub ich schreib ein Zweites.

Jemand Interesse an einer soziologischen Beobachtung des Zusammenhangs zwischen Möbel-Design und zerschrundenen Schienbeinen? Verbrennungs-Muster und Tassenformen? Kopfschmerzen und Saisonale Getränke?

Oh, fuck, were his precise thoughts.

Listen while reading

Since it has been to long, I got around to Douglas Adams again – and at this paragraph I nearly swallowd the chair I was sitting on, at the time:
‘Earl Grey or Lapsang Souchong?’ called out Reg.  ‘It’s all tea bags anyway, I’m afraid. And none of them very fresh.’
‘Darjeeling will do fine,’ replied Richard.
‘Milk?’ called Reg.
‘Er, please.’
‘One lump or two?’
‘One, please.’
‘Sugar?’
‘Er, what?

Dirk Gently’s Holistic Detective Agency (Douglas Adams)

For some reason I also started to read the columns of Jeremy Clarkson – whom I up until now largely regarded as „that guy from that show bout cars“. Surprisingly, he has a rather balanced worldview and is a exceptionally witty writwer of columns. These are from his collection „And Another Thing: The World According to Clarkson. Volume Two“

I should also explain to those who have no allergies that the four most terrifying words in the English language, if you suffer from hay fever, are ‘shall’, ‘we’, ‘eat’ and ‘outside’.

Of course, there is no doubt that the world is warming up, but let’s just stop and think for a moment what the consequences might be. Switzerland loses its skiing resorts? The beach in Miami is washed away? North Carolina gets knocked over by a hurricane? Anything bothering you yet?

My eye was caught recently by a photograph in a magazine called The Spectator. It showed an old man in a nineteenth-century setting, and underneath it read ‘Samuel Hahnemann, the founder of homosexuality’. This seemed odd, partly because the old man in the photograph, with his mutton chops and his frock coat, looked about as gay as Sean Connery, and partly because I thought homosexuality had been invented long before the 1800s. I therefore plunged into the lengthy story that accompanied the photograph and pretty soon my curiosity turned to bewilderment. Because it just went on and on about alternative medicine. Only when I reached the end and turned back for a better look at the old man did I realise my mistake. Samuel Hahnemann was not the founder of homosexuality. He was the founder of homoeopathy.

 

The Title is from „The Algebraist“ by Iain M. Banks.

Jetzt gehts los

Die Wehen sind vorbei, die Druckerei hat anscheinend schon gearbeitet (nein, ich habe noch keine Belegexemplare in der Hand gehabt) und es geht los: www.netz-fotografie.de

Das Buch ist fertig

Im Versand, und die Seite dazu ist online! (Hauptsächlich, weil ich auf der Photokina nicht dazu kommen werde, die Seite anzuschalten…). Und wer will, kann schon mal in den Anfang hinschauen: Beim Verlag hier.

Quotables. Part 4,02 von …

The idea that a handbag has something to do with style was backed up by a spokesman for Jimmy Choo, who said that if you have good shoes and a good bag you will look right. Rubbish. If you are fat and you have only one tooth there’s no handbag in the world that will mask the problem, unless you wear it over your head. And I don’t recommend that because if you put your head in a handbag it would take two years to find it again.

For crying out loud!: The world according to Clarkson (Jeremy Clarkson)

Spirituality: the last refuge of a failed human. Just another way of distracting yourself from who you really are.

Napalm and Silly Putty (George Carlin)

 “Does it work? Are they happier ?” “Sometimes. Mostly, no. It’s like the people who believe they’ll be happy if they go and live somewhere else, but who learn it doesn’t work that way. Wherever you go, you take yourself with you.”

The Graveyard Book (Neil Gaiman)

Instead of warning pregnant women not to drink, I think female alcoholics ought to be told not to fuck.

Napalm and Silly Putty (George Carlin)

IT’S BECAUSE OF THE UNCERTAINTY PRINCIPLE.
“What’s that?”
I’M NOT SURE.

The Fifth Elephant (Terry Pratchett)

N00bs

Hören während dem Lesen:

Als Technikaffiner Mensch hat man einiges an Spaß, aber ab und an geht’s auf den Sack.

Sachen reparieren in der Kneipe / auf der Party
Egal wo, egal wann: Sobald ein PC im Postleitzahlengebiet ist, wird man herangezogen. Weil: a) Es immer was kaputt und b) man soll‘s doch am besten gleich richten. Und dazu kommt, dass man nie geradeheraus gefragt wird – immer hintenrum „Du kennst doch Emma (*)? Die fand dich immer sehr nett. Aber sie ist gerade absolut gestresst, weil ihr Computer nicht funktioniert…“ ; daraufhin folgt eine unnötige Dramatik im Stil von „.. und wenn sie ihre Doktorarbeit / Ihren Blog / Ihre Katzenbildersammlung nicht bald fertig hat, dann wird das noch schlimm ausgehen!“.

Scheißdreck aufräumen
Vor vier Wochen stundenlang Trojaner, Viren, Spaß-Software und ähnlichem Schmodder bereinigt. Dann Virenscanner aktualisiert, Firewall hochgezogen, und Kindgerecht erklärt, wie man das am Laufen hält (nicht während der automatischen Aktualisierung ausschalten). Zwei Wochen später? „Duuuu, der Rechner ist saulangsam, kannst du dir das mal anschauen?“

Mittäterschaft
Mein Office ist kaputt!“  „Wie?“ „Da steht immer was von wegen Trial Period abgelaufen.“ „Ja, dann kaufen oder ne kostenlose Alternative verwenden.“ Und dann kommt immer dieser Möchtegern-Verschwörerische Blick „Kannst du da nicht …“  Und das geht auch wunderbar bei Filmen, MP3s, eBooks und Serien.

Die History nicht sehen
Manche Sachen muss man nur einmal sehen, damit sie sich auf immer einbrennen. Wenn man sich zur Reparatur eines PCs überreden lässt, schaffen es die Leute nicht, Ihre History zu löschen, oder Ihren Desktop aufzuräumen. Zum Beispiel „Redtube App“ auf dem Smartphone, Dynamische Lesezeichen für „Octopus Porn“, oder Pornografie aus der Kategorie „Divers“. Dieser Ordner ist üblicherweise der einzige gut Sortierte und korrekt benannte.

Jedes Problem lösen
Technik ist doch alles dasselbe, oder? Wenns digital ist, hat man es gefällig zu lösen. Wenns nen Knopf hat, ist es digital. Und das ist ja alles dasselbe. Klar: Ich repariere gerne eine MAZ, schleife noch gleich die Gläser von der Digital-Kamera und dabei Installiere ich gleich noch ein Raketenabwehrsystem. Ist ja heute alles digital, ne?

Die Lügen glauben
17 Browser-Toolbars, der Desktop ist voll mit „britney sextape virus.exe“ und illegale Profi-Software für 4 Millionen Euro. „Ich habe keine Ahnung, wie das da drauf gekommen ist. Das war auf einmal da. Ich hab nix gemacht“

Das Backup aus der Luft zaubern
„Hey, auf dem verrosteten Rechner, der vier Jahre im Gartenteich lag und noch mit Bändern betrieben wurde – du weißt schon welcher, der an dem ich immer Bogenschießen übe, da sind noch Daten drauf – der Italienurlaub 1982 – kannst du die noch retten?“  Auch immer gut: „Ich hatte da mal was auf einer CD, die ich nicht mehr finde – kann man das wiederherstellen?“

Crapware in JEDEM Netzwerk
Sybille hat dich eingeladen, Ihr Nachbar in Farmville zu werden! Joe braucht deine Hilfe bei der Einnahme von Konstantinopel!! Michelle will mit dir zusammen Fußball-Weltmeister spielen!!! Mike muss Hundeweitwurf abschließen. Hilf Ihm dabei!!!!

Wunder vollbringen
Wasser zu Wein? Kein Problem. Und wo du gerade dabei bist: Willst du auf meinem Taschenrechner mal auf die Schnelle Crysis 3 zum laufen bringen? Du kannst doch so was!

*= Name aufgrund der Vermeidung von Zickenterror geändert.

Baby-Pause beendet.

Hören während Lesen:

Natürlich bin ich nicht Vater geworden – sondern Autor. Die Unterschiede sind allerdings meiner nicht sonderlich, immerhin haben beide gemeinsam, dass Sie viel Zeit brauchen, man nicht weiß, was dabei herauskommt und währenddessen zweifelt man, ob es denn das ganze Zinober überhaupt wert ist.Und genau so genau so, wie bei einem echten Kleinkind kann man das Resultat nur sehr begrenzt kontrollieren.

Jenseits des biologischen-literarischen Pathos gibt es auch handfeste, irrelvante Neuerungen – so ist zum Beispiel diese Webseite komplett umgezogen, rund erneuert und mit neuen Leichen im Keller versehen worden. der Autor der Seite kann sich vor seinen grauen Haaren nicht mehrVerstecken, und die Einzelteile des Sommers haben wir auch mehr schlecht als recht untergebracht. Und dies alles – Inklusiveresteffekt drei – auf einem neuen Rechner.
Und falls sich jemand fragt, warum ich diesen Rechner sofort geöffnet habe – dann muss sich die Fragen verweigern: Ein neuer Rechner muss genauso von innen betrachtet werden, wie ein neuer Ofen mit Leberkässemmel eingeweiht wird, ein neues Bier auf dem Balkon verköstigt oder eine neue Tabaksorte mit einem Hustenanfall.

Diese Beispiele sind jetzt vielleicht unglücklich gewählt, aber ihr seht, auf was ich hinaus will. Darüber hinaus? Wenig.

Wer Lust hat, mich in echt zu erleben, der hat diese Möglichkeit am Donnerstag der Photokina, wo ich einen Vortrag halten werde – und danach werde ich natürlich für Groupies, Anbetungen, Sach-und Menschen-Opfer zur Verfügung stehen. Genaue Daten folgen, sobald ich sie aus meiner Mailbox gefischt habe.Außerdem wird es demnächst auch wieder neue Bilder geben – man war ja nicht in jeder Hinsicht so untätig war wie auf der Webseite.

Nun denn, mit voller Kraft voraus. *hust hust*

Auf der Seifenkiste, Teil 17 von?

Nachdem ich mich in letzter Zeit sehr zurückgehalten habe, und das Predigen eher auf einzelne Beglückte beschränkt habe,  ist es an der Zeit, mal wieder auf die Seifenkiste zusteigen und einen Satz zu sagen..

Was mir heute die Magensäure um die Mandeln spülen lässt, ist der Umweltschutz( und damit meine ich nicht den Abgang eines nutzlosen Ministers (wer wäre das wohl)) sondern die Papier- und Energie-Verschwendung der längst überflüssigen Diskussion, Inhalte im Internet hinter einer Paywall zu verstecken (Aktueller Auslöser ist es, dass das Medienmagazin (welches ich ungefragt durch ein Abonnement des Newsrooms bekomme) auf der Titelseite damit brüstet, die Debatte um eine Paywall zu führen, welche um regionalen Inhalte geswentk werden solle), und jetzt frage ich mich aber, inwiefern diese Debatte heute noch geführt werden muss – immerhin ist der grundlegende Gedanke, Inhalte bezahlen zu lassen, schon fehlerbehaftet, denn das Hauptproblem des Journalismus ist es ja nicht, dass er nicht mehr gebraucht würde – gebraucht wird er mehr als je zuvor – sondern dass die Inhalte durch Denkfehler im System verwässert werden, denn  warum sollte auch nur ein Leser – außer, er hat einfach zu viel Geld, – sich Inhalte leisten, die alle anderen in der gleichen Qualität, Tiefe, Quellenlage und vor allem Geschwindigkeit ebenfalls verkünden: Das Problem des Journalismus ist es nicht, dass er nicht mehr gebraucht wird – das Problem ist der Nachrichtenticker; oder, um es einmal polemisch zu formulieren (was auch beiden schlimmsten Themen heutzutage keiner mehr im Ach–so–seriösen Journalismus mehr macht): „Wer mietet sich schon einen Sitzplatz am Trog, wenn sowieso alle aus dem selben fressen“ – solange Redaktionen mit Praktikanten besetzt sind und die Blattmacher immer zuerst die Anzeigen platzieren, wird sich das auch nicht ändern, wobei hier gesagt sei, dass der Weg aus dieser Misere kein einfacher ist aber dafür sehr offensichtlich, denn zuerst müssen die Inhalte wieder Geld-wert werden, bevor man dafür Geld verlangen kann; eine Paywall zu errichten, für Inhalte aus dem Ticker bzw. aus dem Textgenerator, ist wie eine Katze im Sack zu kaufen, und hier eine Klarsichtstüte zu benutzen.

Der Auslöser dieser Alten Diskussion. http://mumbrella.com.au/journalisms-new-model-90390 Oder gleich Mediummagazin.de? Und falls sich jetzt jemand fragt: Ja es ist nur ein Satz. Mehr schaffe ich in meinem hohen Alter (Hust) nicht mehr, der zweite Satz würde mich völlig auslaugen.

Astrology

This I would like to extend to this website. If you believe in it – go. Piss off. Permanently!

Diese Einschränkung der Nutzung möchte ich auch für diese Webseite verknünden: Wenn Sie an Astrologie glauben, Sternezeichen und ähnlichen Unfug, ist Ihnen die Nutzung dieser Webseite untersagt. Verlassen Sie sie jetzt, und husch husch zurück in die Anstalt.

Is this still on?

Seriously – I have forgotten the logindata,
and can only publish through third-party-channels.
Currently Live Writer,
which is pretty Good,
and stored my Logins,but I cannot get to them.
Maybe I’ll do a complete Relaunch.
‚Bout time, if you ask me. Which you didn’t.
You don’t talk to me anymore.

Since the site is laying in its final gasps,
thats understandable and
I wouldn’t do it any other way,
but…You know what I mean, don’t you?
But, after the re-Setup/relauch/springcleaning,
everything will be fine again.

Websites are a bit like smallclothes –
if you don’t change them every two years or so they get stale.

I have said too much, haven‘ t I ?