dampf aus der schüssel

Es gibt 3 Möglichkeiten.

Erstens: ich bin so ein heißer typ, das es aus der schüssel dampft.
Zweitens: ich pinkle säure.
Drittens: das bad ist definitiv zu kalt am morgen.

Das genug, werter Herr? Man hat mir heute gesagt, das mein Blog zu unpersönlich wäre. Das habe ich mir, wie man sieht, zu Herzen genommen. Aber mal ernsthaft: Ich habe in letzter Zeit wirklich nichts geschrieben, was Rückschlüsse zulässt. Ich gelobe Besserung! Eine neue Kategorie wird „Seelenstrpitease“. Obwohl das eigentlich durch „Eine höhere Form der Vernunft“ schon reichhaltig abgedeckt ist, aber wenn jemand Anspielungen nicht versteht…
kann man eigentlich nur noch mit der Gußeisernen Pfanne helfen.

Nun gut: Der Umzug! Soweit größtenteils fertig, die Decke habe ich heute gemacht, das Fotoregal ist auch eingeräumt, die Fenster sind geputzt, man sieht also nach draussen, ob man das nun will oder nicht.

Also, das Fotoregal. Die Objektive sind auf der Rückseite, der Keller ist damit voll, aber was soll’s. Hinter der Kamera befinden sich noch Zubehörtische, Ladestation, Entwicklerdosen und so weiter.

fotoaustellung

  Nochmal aus der Nähe:

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Auf die Decke bin ich besonders stolz, zumal ich mich auf naturbelassenen Farben beschränkt habe.

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Das erste Bild aus dem Fenster (auf der einen Seite) und in die Berge (Auf der anderen Seite) ist auch geschossen.

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Das ist natürlich alles ein riesiger Haufen dampfender Mist, das sind Bilder, die ich gemacht habe, wie ich mit der Grinsekatze zum Geburtstag des Lügenden Bayern in München war.

  • Mein „Fotoregal“ ist die Fotografie-ausstellung des Deutschen Museums. Man darf ja wohl noch träumen, oder? Und in der Ausstellung liegen ein paar Schönheiten dazwischen. Nicht viele, aber ein Paar. Die Hasselblad hätte es mir angetan, und eine von den großen Lochkameras ist eine wirkliche Schönheit – altes Holz, fein ziselierte Beschläge, Großformat – schon schön. Auch die analogen Nikons strahlen immer noch ein ganz besonderes Sexappeal aus.
  • Die Decke ist eine Replik der Altamirahöhle. (Wikipedia-eintrag)
  • Die Winterlandschaft ist lange vorher entstanden und der „Fensterblick“ ist aus der Spielzeugabteilung des Museums entstanden – die Isar wirkt noch viel grüner, wenn man darauf wartet, dass Damen sich auf dem Stillen Örtchen austoben (oder was Frauen sonst so da machen – ich schließe mich da Walter Moers an und vermute, das es was Ausserirdisches ist).
  • Das Mädel in Rot vor dem Fotoregal nenne ich Grinsekatze – sie zählt natürlich zu den Schönheiten, die man gerne mitnehmen würde. Obwohl Sie da nicht rumliegt. Und wenn, dann nicht lange. Vor allem würde ich sie zur „Verwaltung“ meiner umfangreichen Nachkommenschaft einsetzen – als Herrscherin des Kinderreichs, sozusagen. Ich stelle mir das so vor:

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Zeitverschwendung: Boreded Ceiling Cat makinkgz Urf n stuffs

(Wer diesen Beitrag überspringt, verpasst NICHTS!)

Das Zeitverschwendung eine der edelsten Disziplinen der Medien und Informatik ist, darüber mmüssen wir nciht diskutieren. aber eine Bibel in Katzensprache? Ich meine „Bored Ceiling Cat“ (= Gelangweilte Katze an der Decke) als Gott? Naja, es gibt ja Leute, die lassen sich Nächtelang vom Schlafen abhalten (wobei das gerade am Anfang einer Cshwangerschaft sehr wichtig ist, habe ich mir sagen lassen), und Katzen sind ja sonst auch recht einflußreich, aber das? Okay, eigentlich plapperer ich gerade nur vor mich hin, lasset uns die Weisheit von Lolcat lesen!

  • 1 Oh hai. In teh beginnin Ceiling Cat maded teh skiez An da Urfs, but he did not eated dem.
  • 2 Da Urfs no had shapez An haded dark face, An Ceiling Cat rode invisible bike over teh waterz.
  • 3 At start, no has lyte. An Ceiling Cat sayz, i can haz lite? An lite wuz.
  • 4 An Ceiling Cat sawed teh lite, to seez stuffs, An splitted teh lite from dark but taht wuz ok cuz kittehs can see in teh dark An not tripz over nethin.
  • 5 An Ceiling Cat sayed light Day An dark no Day. It were FURST!!!
  • 6 An Ceiling Cat sayed, im in ur waterz makin a ceiling. But he no yet make a ur. An he maded a hole in teh Ceiling.
  • 7 An Ceiling Cat doed teh skiez with waterz down An waterz up. It happen.
  • 8 An Ceiling Cat sayed, i can has teh firmmint wich iz funny bibel naim 4 ceiling, so wuz teh twoth day.

  • Wer davon nicht genug bekommen kann, der kann sich den Rest des ALTEN und NEUEN Testaments hier durchlesen: LolCatBible, gefunden bei Dave and Thomas

    Und wem dieser Post sehr doof vorkommt: Ich wollte ein Gegengewicht zum vorherigen schaffen.
    Aber keine Angst, ich werde weiter aus diesem Buch zitieren.

    Wenn das Herz denken könnte, stünde es still.

    Amiel sagte, eine Landschaft sein ein seelischer Zustand, aber dieser Satz ist wie das dürftige Glück eines mittelmäßigen Träumers. Sobald die Landschaft Landschaft ist, hört sie auf, ein seelischer Zustand zu sein. Objektivieren heißt erschaffen, niemand sagt, ein fertiges Gedicht sei ein Zustand, in welchem man daran denke, es zu verfertigen. Sehen heißt vielleicht träumen, wenn wir es aber sehen statt träumen nennen so deshalb, weil wir zwischen sehen und träumen unterscheiden. Wozu nützen im übrigen diese Spekulationen verbaler Psychologie? Unabhängig von mir wächst das Gras, regnet es auf das wachsende Gras, und die Sonne vergoldet die Wiese, die gewachsen ist oder noch wachsen wird; die Berge bestehen seit undenklichen Zeiten und der Wind weht auf die gleiche Wiesen wie ihn Homer, auch wenn es ihn nie gab, vernommen hat. Richtiger wäre zu sagen, ein seelischer Zustand wäre eine Landschaft; dieser Satz hätte den Vorteil, nicht die Lüge einer Theorie zu enthalten, sondern nur die Wahrheit einer Metapher.

    aus: Fernando Pessoa: Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares, Ammamm Verlag.
    Danke.

    allgaeuer winter 5975

    Donnerstag, 13. 01 2008 bis Freitag, 53. 02 2008: Neues im Fundb����¯�¿�½������¼ro

    Donnerstag, 13. 01 2008 bis Freitag, 53. 02 2008

    OJ-Rant

    Ja, der klassische Rant wird jetzt zur überraschenden Entscheidungsfindung. Wobei die Überraschung fehlt.
    Also als Übung sollten wir frei zum thema schriben. Mein Unterbewusstsein hat folgendes ausgereihert:

    Die Entscheidung zum Journalismus ist eigentlich auf jeder Ebene recht einfach, ganz zu schweigen davon dass ich sie bereits vor dem ersten Semester gefällt habe – ist ja keine Überraschung „Huch, jetzt muss ich mich aber entscheiden!!!“. Das hat man, wenn man auf die Speisekarte schaut!
    Ich will auf gar keinen Fall Morgens in die Arbeit gehen und den ganzen Tag lügen müssen. Da Agenturen mit ihren Design-Fuzzis sowieso ausfallen, wäre lediglich die Firmen-PR überhaupt diskutabel, aber die Diskussion ist ja rein theoretisch, aber da halt den ganzen Tag auch bei miserablen Produkten “Tolle Sache!“ Sache sagen zu müssen und dann immer nur Leuten zuarbeiten und nie selber aktiv zu werden ist halt jetzt nicht sooooo meine Sache, außerdem kommt man ja auch der selten in die Konzeptebene, um mal wirklich mit Fachwissen etwas Größeres zu planen, oder wenn, dann immer nur Riesensachen und nichts überschaubares während ich ja der Meinung bin, das eine mehrteilige Geschichte mit Recherche und Aufbau und Planung und Verteidigung und so genau die richtige Größe hat, um zu planen und gleichzeitig zivilisiert genug ist um überschaubar zu bleiben und keine Juristen und sonstigen an den Tisch zu holen, mit denen ich eh nicht sprechen will.
    Aber wie das in der PR ist, konnte ich mir nicht anschauen, da das BPS-Seminar aus irgend einem mir nicht nachvollziehbaren Grund mitten in der Drei-Monatspause liegt, die ich mir freigeschaufelt habe, um eben genau so ein Praktikum zu machen, und zwar war ja ursprünglich geplant, da ins Allgäu zu gehen, wodurch ich im Allgäu hätte wohnen können und mir so die 1000 Euro Miete und Umzugskosten (durch den vorgezogenen Umzug) hätte sparen können und mir so einfach die Meinung bilden. Aber jetzt muss ich ja die Studiengebühren anderweitig verdienen (welche Straßenecke ist noch frei???) anstatt aus dem Praktikantengehalt zu schöpfen und naja, das setzt die Entscheidung natürlich von der Erfahrungsebene auf die Vernunftebene.
    Aber davon ganz abgesehen stellt sich die frage nach der pr und dem Journalismus seit einem bestimmten Tag nicht mehr, und sich weiss sogar die Stunde. Diese Stunde ist 14 Uhr im XXX in Essen, am Montag, dem 12. November. Und zwar sagt XXX zu mir, während ich mich mit der Vertriebenenverzweiflung am Franziskaner festkralle: Mit einem Journalismusschwerpunkt kannst du immer in die PR gehen, wenn du ausgebrannt bis, aber keine Redaktion stellt jemanden ein, der als Schwerpunkt PR hatte. Ich meine, Journalisten sind auch ein käufliches Pack, von dem so mancher Politiker und Prostituiertenring noch was lernen kann, aber ein bisschen Stolz haben sie schon noch. Und deswegen hat man mit Journalismus beide Möglichkeiten offen, während man mit der PR eine verbaut.
    Dazu kommt, das ich halt auf die PR keine Lust habe, weil man, was ich bis jetzt gehört habe,– das Praktikum wurde ja durch dieses Seminar verhindert – eh zu großen Teilen aus Organisationsarbeiten. Und jemand, der einen Großteils seines Lebens nicht genau weiss, wo er jetzt ist und was er als nächstes macht ist da einfach fehlbesetzt. Aber hey, dunkel schallte aus dem Gehölz, mich leckst am Arsch, ich bin aus Tölz.

    Diversity! Die Gosch & Der Lügende Bayer

    BPS-Messe

    Hier sitz ich nun, ich armer Tor,
    erzähl vom Ruhrpott wie zuvor.
    Die Gesichter sind am Anfang leer
    nach 5 Minuten wird es mehr.

    „Kenn dich aus“, „Sei stark“
    und noch mehr von diesem Quark.
    Die meiner Redaktion anzudingen
    tu ich nicht übers Herzchen bringen.

    „Praktifanten“ wollen Sie sein allesamt,
    und stehn am Ende des Ganges (*) an der Wand
    was soll das sein, was soll das bringen

    auch wenn mir mittlerweilen die Ohrwatscheln klingeln.
    nur noch viereinhalb Stunden wird das dauern
    und wir werden dem verloren Tag hinter her trauern…

    http://docs.google.com/EmbedSlideshow?docid=dcsvz3tj_161f4s493hm

    *= Insidergag. Der Inder am Ende des Ganges.
    jaaaa, da soll ein sonett sein. ist somit eine persönlcihe darstellung.

    Siebensachen

    Wollust,
    Stolz,
    Zorn,
    Faulheit ( 1 / 2/ 3),
    Neid und
    Völlerei.
    Geht es nur mir so, oder klingt das nach ner Zukunft in gehobener Gesellschaft, aber miserabler Umgebung?

    Was solls…

    Ich sitze gerade in der Veranstaltung, die mir das zweite Praktikum ersetzten soll (weil es ja in der Zeit, die man dafür verwenden könnte stattfindet) und stelle fest, wie es sich anfühlt, wenn man an Langeweile stirbt.

    Vorwiegend verarscht.

    Vorwiegend festkochend steht auf dem Beutel.
    Vorwiegend festkochend steht auf dem Schild über der Kiste im Laden.

    Und was ist?
    Der einfachste Kartoffelbrei, den ich mir jemals in einer Arbeitspause gemacht habe, der eigentlich in Bratkartoffeln resultieren sollte. Pffft.
    Ich geb keine Kochtipps mehr.