It's only the End of the world… Zifix.

Tasty, innit?

There is a slight tumult going on. I don’t mean in my tummy ort anything, but I’m rather of two minds about two certain things. That amounts to four minds, which is okay, because now they aren’t alone and can see other people. Where was I ?Yes, being of two minds when it is about the language. In recent weeks, whenever I mean something seriously – or even remotely honest – I have been switching to english. And I don’t know why!

Possible reason may include watching every episode of Doctor Who, or that whenever I take in a movie I prefer the original, or re-reading my Neil Gaiman-Collection, or simply the fact, that I don’t make half as many typos and mistakes when typing english than when typing german, which is a bit of fun, actually, since my job is to write in german; but nevertheless, the old nickname „Fehla Beier“ still stands, and I am still the undefeated champion of overly long, winding, senseless sentences with a typo/word-average above 5. So, where do I go from here? Is my subconscious telling me to pack my stuff and head for the white cliffs of Dover? Shall I try to become the twelfth doctor (which I don’t want to be – I wish a long run for Matt Smith, who basically managed to change the role so far whilst staying true to it that it was possible to follow David Tennant without become a mockery! Well Done, Mr. Smith!) or maybe I just need to write for an english paper. That might be a bit of a problem – even my english is far superior to most people, especially Martians (uneducated ones), Bavarians (equally uneducated), South-Americans (the tribes that haven’t encountered english-speaking folk yet, which could be also said of a few „tribes“ from my native area, the Allgäu), it still leaves something to be desired compared to actually english spoken people. Translations, as one might add, aren’t my cup of tea either – not because I don’t know what the people want to say, but the german typos creep back in.

If you counted so far, there is a german mind, an english mind, and a doctor’s mind, so actually  I am of three minds currently. Which sounds rather unhealthy, but what the heck, at least I got beer. And with that sentence I know that it is very unlikely that I’ll ever got to america, and even Britain becomes something of a pipe dream. And while were at the topic of pipe dreams: the whole stuttered essay was to present some text around the picture above, which must be the doing of a photographers mind. There you have it – four minds. What do you expect?

31-30-17-2011 & Gunkl

r.i.c. 2010_12_234 Oh Gott, die Glocken! (Hier bitte vorstellen, wie ich wie Quasimodo durch das Zimmer wanke, und mir den Schädel halt). Wo kommt nun dieses infernalische Geschepper her? Nun, es ist einfach ein architektonisch-Physikalisches Phänomen. Der Kalk im Hirn rieselt mit dem in den Knochen um die Wette und die Mumien im Museum begrüßen mich mit High-Fives.

Ohne Witze: Ich bin mittlerweile so alt, dass mir meine früherer Erkenntnis „Trau keinem über Dreissig!“ – das Selbstvertrauen raubt, weil ich nun definitiv über Dreissig bin. Aber weil das Leben ja nicht nur Halbvoll und Halbleer sein soll, ist trotz altersgebeugtem Kreuz und wer sich jetzt fragt „Was soll den schon stressen?“ Dann ist die Antwort höchstwahrscheinlich „Der, der Gerade fragt!“ doch auch Positives, denn es gibt neue Gesprächsoptionen!

ric_049 Kamen zum Dreissiger „Na, das muss ich jetzt nicht verstehen!“ und „Das Problem mit deiner Generation ist, das ihr glaubt den Sex erfunden zu haben!“ in die Palette der Möglichkeiten – und gerade das mit dem Sex verwende ich überraschend oft, ist zum Einunddreissiger jetzt Folgendes freigeschalten: „Früher häts das nicht gegeben!“ und „Ach, die Jugend von heute!“ und „Wenn ich noch so jung wie du wäre„. Freu mich allein deswegen ja schon so ein bisserl auf den 32er, weil da gibts dann auch wieder Möglichkeiten, unter anderem den Klassiker „Ich bin zu alt für diese Scheisse!„. Und hoffentlich gewöhne ich mich im kommenden Jahr daran, ge-Siezt zu werden.

Und mittlerweile ist es ja eine kleine Tradition, zum Altern den großartigen Gunkl zum Thema Geriatrie zu Worte kommen zu lassen. Herr Professor Paal, was sagen Sie dazu?

Ich möchte ein bißchen über´s Älterwerden plaudern. Also keine gereatrischen Phänomene, wie was macht man bei einem Kolbenreiber im künstlichen Hüftgelenk – Sondern so Älterwerden light- so ab 30. Das ist ein bißchen ein sensibles Alter, so ab 30. Nicht, daß es ein nicht sesibles Alter gäbe, aber so ab 30 ist ein bißchen ein sehr sensibles Alter.

Also, der 30ste Geburtstag selbst ja noch nicht. Der gilt zwar als Wendemarke, aber das wird lauthals abgestritten, alle Freunde sind da, und es wird ganz groß gefeiert, und man ist so gut drauf – „Burschen, schauts mi au, i bin 30, oba es is ma wuascht!- und alle sagen “ Bravo, du scheißt di nix!“ Da wird gelauthalst, daß das doch überhaupt kein Thema ist -“ 30 Na geh bitte!, Na, wos soi jetzt sei, in Woaheit bin i an Tog öta gwuadn, na, wos soi jetzt sei?!“

Und man bietet der Zeit die Stirn.- Was ein Schwachsinn ist,- in zweifacher Hinsicht; erstens haut die Zeit nicht auf die Stirn, sondern aufs Zahnfleisch, auf den Magen und aufs Fettgewebe, und zweitens: die Zeit…. hat ja Zeit…..Da steht man dann da,(Kämpferpose) „Schicksal, schlag nur zu, wir wollen seh´n, wer früher müd´ ich oder du!“(Naja-Blick) Und irgendwann kommst drauf, daß du nimmer so fett essen kannst – „Richtige Männer essen spät, heiß fett, scharf, schnell und viel-“ war einmal. Und du hast so das Gefühl, daß dich jeder Rausch Jahre von deiner Leber kostet. Und dir fällt auf, daß die Regenerationsphasen nach einem Rausch immer ein bißchen länger werden, -dafür werden die Räusche immer ein bißchen verzweifelter.

31ster Geburtstag, 32ster Geburtstag – und es interessiert niemanden, daß du jetzt 31 bist, und du scheißt da nix, daß du jetzt 32 bist, owa es is dir wurscht! Weil es IST wuascht! – du bist jetzt 31, 32 . Völlig uninteressants Alter.

Und das ist dann das Alter in dem man bemerkt, daß die wirklich wichtigen Dinge im Leben – offenbar alle großräumig vor dir ausgewichen sind. Das macht aber nichts, weil du auf die G´schwinde gar nicht sagen könntest, was die genau sind. Trotzdem gibt´s dann eine Phase, in der man sehr vielen Menschen auf den Nerv geht, weil man dauernd erzählt von den vielen Chancen man im Leben gehabt hat, und wie leid es einem tut, um die vielen Chancen, die man verpaßt hat; und man weiß genau, daß man jede Chance, die sich geboten hat, so gut genützt hat, wie es nur irgendwie ging,- und das ist dabei herausgekommen, – mehr hat das Schicksal nicht im Sackerl gehabt.

Wirklich große Veränderungen, die jetzt noch drin sind, in der Biographie, sind maximal eine Scheidung oder eine Kündigung, mehr ist da nicht drin, man weiß, das geht jetzt so bis hint´ ausse. Das ist keine Torschlußpanik, die einen da befällt, das ist eher das Gegenteil; Also, nicht das Gegenteil von einer Panik, das Gegenteil von einer Torschlußpanik; das Tor steht weit offen, und es steht noch lang offen, aber du weißt genau, es gibt nix mehr, das wird´s gewesen sein!

Man sieht den Abgrund am Ende des Tunnels. Es ist ein bißchen ein sensibles Alter. – Man ist auf einmal so alt, wie man vor einigen Jahren nie geglaubt hat, daß man je werden könnte, und wenn man ein verliebtes 16jähriges Pärchen neben sich im Aufzug ungeniert schmusen sieht, denkt man sich: “ So jung war ich nie!“

Gunkl

 

Die Bilder sind aus einer Session mit der Augsburgerin, Mitte Dezember. Genaugenommen genau 33 Tage her. Viel passiert in der Zeit…

Pupertärer Infantillismus mit Pointe.

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Den gerade überstandenen Feiertags-Höhepunkt übergehe ich nun einfach mal galant, und stelle gleich die Frage für die nächste Woche. Diese Frage ist nicht – wie man meinen könnte, wenn man meinen Kalender sieht „Wie soll ich das alles auf die Reihe bekommen“ und auch nicht „Brauchts das wirklich?“, sondern der Endspurt meines ersten Jahres als Pseudoerwachsener jenseits der Spätpubertät.

Natürlich kann man die Pubertät problemlos mit den Phasen „Spätadoleszent“, „Prä-Midlfe-Crisis“, „Midlifecrisis“ und direkt anschliessender Senilität bis zum Infantilismus des Rentenalters durchziehen, aber da tun sich zwei Fragen auf: Zum Einen, ob unsere Generation überhaupt noch eine Rente bekommt, und zum Anderen, ob man das denn will, und was es an Alternativen gibt. Die Frage nach der Lebensplanung der Spießer – Anti-Establishment, Studium (also, finanzielles Darben), Konsumwahn, Kind und Eigenheim und dann die völlige geistige und moralische Verwahrlosung mal aussen vor gelassen (da diese Route ja von vielen genommen wird, evtl sogar vom Großteil meiner Generation) stellt sich ja für jeden schon dadurch, dass eine Menge an Lebensentwürfen am Anfang steht, die aber durch Druck sehr schnell zusammenlaufen. Kann man dem heute ausweichen? Inwieweit kann man als Mensch an etwas teilnehmen, ohne sich davon vereinnahmen zu lassen? Und was passiert mit einem auf dem Weg dahin?

Diese völlig unwichtigen und belanglosen Fragen, deren Pseudo-Relevanz nur von Ihrer Abgedroschenheit übertroffen wird, bringen mich aber auf den eigentlichen Grund dieses Blogeintrages. Zum einen das Bild oben, aus der Session mit einer Augsburgerin, und zum anderen auf einen Textblock, den ich für gesellschaftlich relevanter halte, als alle iPads, Westerwellen und Wikileaks zusammengenommen:

You don’t have depression, you are just sad.
You don’t have insomnia, youare just sleepy.
You don’t have anxiety, you are just nervous.
You don’t have anorexia, you just skipped a meal.
You don’t have bipolar, you are just moody.
You don’t have OCD, you just like your things clean.
You don’t have amnesia, you just have  a bad memory.
You are not interesting, you just have an internet-connection.

Und inwieweit dies jetzt auf die Gesellschaft (und ja, auch was auf mich zutrifft), habe ich mir vorgenommen, in diesem Münchner Frühling zu überdenken.

Not yet dead – just smelly and sleeping

Als Beweisbild: Der Bär lebt.
Als Beweisbild: Der Bär lebt.

Entgegen anderslautender Anfragen bin ich weder tot noch ausgewandert. Der Bär ist sehr wohl noch unter den Lebenden. Aber angesichts des Fortgeschrittenen Alters hat er endlich eingesehen, dass man besser nichts sagt, wenn man nichts zu sagen hat, und das bisserl, was er zu sagen hat, sagt er entweder bei der Digital Production oder auf Facebook, oder unter dem Bett liegend, flüsternd in den Gitarrenkoffer.

Was mich ja zu den Neujahrsvorsätzen bringt. Nächstes Jahr fällt weihnachten für mich komplett aus. Sogar die diesjährige Minimalvariante war schon alles andere als entspannt. Dagegen wird die Liste der Vorsätze des Jahres wesentlich früher geplant, und nicht erst am Abend zuvor.

Bis jetzt folgendes:

1) Ehre den Leberkässemmel mehr.

2) Vergiß darüber die Breze nicht!

3) Schon im Oktober vor den Jahresrückblicken verstecken.

4) Insbesondere im September.

5) Sinnvolle Aussagen sind 2011 optional.

6) Mach dir mal Gedanken über den Systemwechsel bei der Kamera.

P.S. More pics on the Way. Watch flickr.

Vosges Haut Chocolat, Mo’s Bacon Bar (3oz Bar): Amazon.com: Grocery & Gourmet Food “The newest flavor from Vosges, the inimitable Mo’s Chocolate and Bacon Candy Bar, combines smoky bacon and sweet milk chocolate. Vosges creator Katrina explains the origins of this unique combination: “Crisp, buttery, compulsively irresistible bacon and milk chocolate combination has long been a favorite of mine. I started playing with this combination at the tender age of six while eating chocolate chip pancakes drenched in maple syrup. Beside my chocolate-laden cakes laid three strips of fried bacon, just barely touching a sweet pool of maple syrup. Just a bite of the bacon was too salty and yearned for the sweet kiss of chocolate syrup.”  Awesome.

Vosges Haut Chocolat, Mo’s Bacon Bar (3oz Bar): Amazon.com: Grocery & Gourmet Food
“The newest flavor from Vosges, the inimitable  Mo’s Chocolate and Bacon Candy Bar, combines smoky bacon and sweet milk  chocolate. Vosges creator Katrina explains the origins of this unique  combination: “Crisp, buttery, compulsively irresistible bacon and milk  chocolate combination has long been a favorite of mine. I started  playing with this combination at the tender age of six while eating  chocolate chip pancakes drenched in maple syrup. Beside my  chocolate-laden cakes laid three strips of fried bacon, just barely  touching a sweet pool of maple syrup. Just a bite of the bacon was too  salty and yearned for the sweet kiss of chocolate syrup.”

Awesome.