Rituale

Kennt ihr das? Jede Familie (nehme ich jetzt mal an, und hoffe, das meine Familie da nicht so seltsam ist wie in vielen anderen Sachen) hat Rituale zu Weihnachten

Bei uns sind es eigentlich nur 4 Tagesordnungspunkte
a) bei der Bescherung nicht genau wissen, was man damit soll (Geschmacksfragen gibt es nicht nur in der „Zeit“)
b) Würstchen und Kartoffelsalat essen (haben schon Opa und Oma immer gemacht)
c) zu viel Wein trinken (…)
d) solange diskutieren , bis einer mit dem Gesicht voraus, aufgrund von Müdigkeit, auf den Tisch fällt

Die diesjährigen Themen (in dieser Reihenfolge)

    Sinn der EU (Subventionen)
    Bildungsreform (Perspektiven für Jugendliche)
    Die Kanzlerin (Einstimmig, aber sehr unhöflich gegenüber Frl. Merkel)
    Demographische Entwicklung (Generationenekonflikt / Realpolitik vs. Idealismus)
    Generationenkonflikt (Eine Abrechnung der 68er und der Generation X = Ich vs. Dad im Bezug auf Prinzipien und erstrebenswerte Ideale)
    Die Heizung (bei einem Heizkörper sollten wir den Regler ersetzen, da der Knopf kaputt ist, und deswegen ist die Küche im Temperatur-Bereich „Sauna“)
    Chancen der EU (Lobbyismus, Bürokratie und der Bürger)
    Der Sinn des Journalismus (Wie ändert sich die Gesellschaft, und welche Position haben die Medien)
    Nahostkonflikt (Wer traut sich in Deutschland, Israel zu kritisieren?)
    EU (verfassung und aktueller Stand)
    Wein (Welche Flashe wird getötet, sehr hitzig…)
    Italienischer Wein (Verdienste der 68er im Bereich der Multikulturelen Akzeptanz)
    Unterschichtendebatte (Die Durchsetzung der Bevölkerung mit Ideen)
    Wein (Den Franzosen oder doch den Sangiovese)
    EU (Die Idee der Verfassung der EU als Weitzerentwickliung des Nationalstaates und die Chance dieser Gedanken)
    Wein

Und hier hat sich mein Vater fast das Kiefer beim Gähnen ausgekugelt, und wir haben vertagt.
Aber manchmal weiß ich, warum ich
a) keinen Vaterschaftstest brauche (eine derartige Diskussionsroutine kann NUR erblich sein)
b) ich immer wieder froh bin über die Personen, die glücklicherweise meine Eltern sind.

Weihnachtsmails

sexy santa

ein frohes fest allen lesern, und das hätte ich eigentlich die ganze zeit machen sollen – statt dutzende von weihnachtsmails zu versenden 🙂

naja, ist halt kein weihnachten ohne schnee – aber was solls, ist eh ein relativ nutzloses fest, wenn man über zwölf ist – und eine gute ausrede, mal wieder ein paar leute zu sehen, aber die weihnachts-message ist meiner meinung nach seit dem auftauchen der schokonikoläuse im september eh schon hinfällig.
trotzdem: frohes fest, viel spaß und solche sachen.

nicht vergessen: wirtschaft ankurbeln! weil das ja in meine augen der einzige grund für weihnachten ist – die umsätze der industrie – ansonsten würde der mensch in unseren breiten auch einen winterschlaf halten…

Feeling und Frier-ing

Ist es anderen auch so kalt wie mir?
Und ist noch jemand so überhaupt nciht in Weihnachtstimung wie ich?

Das Design bliebt jetzt erstmal so, ich finds so recht schlicht und elegant. Auch schlicht und eLegant ist mein neues Hemd, das mir Robse aus Bangok mitgebracht hat – maßgeschneidert, nachdem mich die Gosch vor dem Zeitraum ausgemessen hat. Ãœbrigens auch nett, wenn’s ein hübsches Mädel macht.

Muß mir aber irgendwie eine Anzug organisieren, wenn erstmal die Vorstellungsgespräche anfangen 😦
Ach, ich warte einfach, bis der Zirkus wieder in der Stadt ist und klaue deren Zelt.

Tod, oder nicht?

Wenn ich irgendwannn mal in der Lage bin, das zu sagen, dann wäre das schön:

„I may not have gone where I intended to go, but I think I have ended up where I needed to be.“ – Douglas Adams

Ernsthaft: ich habe mir letzten das eine oder andee Mal überlegt, wie mein Leben enden soll, wenn ich das Referat überstehe – und mich Maestro Seeger nicht aufgrund meiner Improvisierten Flapsigkeit kreuzigt. Die Frage ist: Wie wäre man gern am Lebensabend?
Erschöpft von einem langen, schnellen und interessanten Leben?
Glücklich, etwas getan zu haben?
Weise und abgeklärt?
Im letzen Aufbäumen der Energie dahingerafft werden?

Oder müde und verbittert? Hm, diese Frage beschäftigt mich gerade ziehmlich, da ich unterwegs bin zu meiner hinrichtung – textwerkstatt, abgabe versemmeln…..

Ich will nicht durch mein Werk unsterblich werden. Ich will dadurch unsterblich werden, indem ich nicht sterbe!

Eine Infomation

Ich verabscheue es, wenn leute nach dem klopfen sofort die tür aufreissen…
Wäre es, eurer Meinung nach, vertretbar, in diesem Fall dann einfach auszuholen und eins auf die schnauze zu geben?

So als Verspätete Erziehungsmaßnahme?