They that can give up essential liberty to obtain a little temporary safety deserve neither liberty nor safety.
– Benjamin Franklin
Wer ein bisschen Freiheit für ein bisschen Sicherheit aufgibt, hat keins von beiden Verdient. Schön das du, Otto, es geschafft hast, einmal die Laufbahn vom Unterdrücktem zum Unterdrücker zu durchlaufen, um uns dann mit Wolfgang „Stasi“ Schäuble alleinzulassen. Feier schön!
Gedanken zu Bildern, die Geschichte und ein bisschen unrealistische Planung.
Und auch wenn es nur Neun sein sollen, sind es doch Vierzehn.
Verklagt mich doch 😉
So, und nun wage ich es mal wieder, eine Meinung zu Filmen kundzutun. Hier nun meine momentanen sechs Lieblingsfilme:
01) Mirror Mask
Dave McKean, einer der größten lebenden Grafiker, hat zusammen mit Neil Gaiman eine Film gemacht – eine optische Orgie, die in der selben Liga spielt wie die Quatsi-triologie oder Tarr’s Satango. Einfach nur noch gut. Und dabei ist es von der Story her eigentlich ein Kinderfilm, aber ab einem gewissen Alter sieht man vermutlich mehr.
Wenn man natürlich nur auf Titten, Sprüche und bunte Aktion steht, empfiehlt sich vielleicht eher: 01) Crank
Perfektes Popcorn-kino – Laut, lustig, sexy, bunt, hektisch und perfekt zum abschalten und Broccoli sein.
01) The Boondock Saints
Laut, perfekt inszeniert und produziert. Mit wunderschönem irischen Akzent und einem genialen Willem Dafoe. Natürlich mit einem recht lässigen Gebrauch der Sprache der anderen Beteiligten, wie das zweite Video schön zeigt 🙂
Aber recht blutig – was bei einem Action-film vermutlich dazugehört. Auch blutig, aber auf eine ganz andere Weise: 01) In the Realm of the Senses
Provokant, surreal, umstritten. Ein Meisterwerk des emotionalen asiatischen Films.
Sorry Leute, weder Kung-Fu Scheißdreck noch irgendwelche Fliegerei und pseudo-mystisches Gebabbel verunstalten diesen Film. Nur eine knüppelharte Geschichte, die eine wahre (!) Geschichte erzählt. Schickt die Kinder, Teenies und verklemmten Nie-erwachsen-gewordenen weg. Wäre zu hart.
Auch hart, aber aber diese Thema wunderschön reflektierend auf persönlicher Ebene ist: 01) Der Zug des Lebens
Der einzige wirklich gute Film über die Juden des dritten Reichs: Herzlich und mit einem Augenzwinkern inszeniert, trotz vielen Laiendarstellern intim gespielt, ohne erhobene Zeigefinger und billige Schock-Szenen wird die Wahrheit dargestellt.
01) Drei Herren
Die Szene, in der der autistische Ottfried Fischer und die halb-debile Dorftrottelin beschließen, sich zu lieben und zu heiraten gehört zum rührendsten was der deutschsprachige Film je hervorgebracht hat. Scheiß auf Bambi. Scheiß auf Bambis Mutter, und scheiß auf die ganzen Liebesfilme.
Drei Insassen einer Anstalt stranden in einem niederbayerischen Dorf und leben für eine Zeit dort. Und Herr Ivo führt seinen Fisch spazieren…
Bücher die ich mir zum lesen vorgenommen habe, aber leider noch nicht dazu gekommen bin.
Marcel Proust: A la recherche du temps perdu
Don Quijote de la Mancha
Dante: Die Göttliche Komödie
Malthus
John Milton: Paradise Lost
(Hier ein unverschämter Link auf meine Amazon-Wunschzettel: KOMMERZ)
Habe ich vor, bis zum Ende des Jahres zu lesen.
Meine Top-liste der besten Bücher aller Zeiten ist gerade herrlich unkomplett.
Ein erster ungeordneter und unvollständiger Ansatz:
Jonathan Carroll: Vor dem Hundemuseum
Javier Marias: All Souls
Mickhail Bulgakow: Der Meister und Margaritha
Italo Svevo: Zenos Gewissen
Joseph Roth: Der Leviathan
Henry Miller: Stille Tage in Clichy
Edgar Allen Poe: The tell-tale Heart
Thomas Bernhard: Auslöschung, Ein Zerfall.
Ira Levin: Die sanften Ungeheuer.
Charles Bukowski: Ausgeträumt.
Ray Bradbury: Die Mars-Chroniken.
Die Gebrüder Strugatzki: Das Lahme Schicksal.
E.W. Heine: Luthers Flo
Joe Jackson: A Cure for Gravity Herbert Rosendorfer – Der Ruinenbaumeister (von der einfachen Süddeutschen Hausfrau)
So, und was fehlt eurer Meinung nach?
Die schweren Geschütze der Literatur sollen aufgefahren werden – efgal was die Deutschlehrer Sagen.
Gestern die erste von mehreren Semester-abschluss-partys.
Bier.Grillen.
Aua, mein Kopf.
Aua, mein Kopf.
Aber wenigstens hat man dank dem lügenden Bayern heute den Tag über genug zu tun… das ist insofern gut, weil jetzt ja die letzte Prüfung vorbei ist, und man außer den Bildern für den Kurs „Photojournalismus“ nix mehr tun muß. Und Langeweile ist ja böööööse.
Aber zum photographieren komme ich (hoffentlich) jetzt dann erstmal wieder öfter – „Atomia“ (So hieß ihr Blog) kommt Sonntag vor die Linse, davor evtl die Revolverheldin, und dann noch eine Kommilitonin. Sapperlot, es juckt mich mal wieder so richtig im Auslösefinger.
Am Gaumen auch, weil ich glaube, das das Wammerl gestern noch gelebt hat, und die Grinsekatze hat mir ihres einfach ungefragt auf den Teller gestapelt. Müssen wir vor der Hochzeit nochmal drüber reden, Spatzerl !!!
Ach ja: Ein Gruß an die, dies wissen: Wammeleee…..
Soo, die Tagesordnug: Punkt 1
Momentan rappelt es theoretisch ziemlich am Auslöser – aber irgendwie doch nicht.
Keine Ahnung warum. Massig Sachen geplant, man kann es nicht erwarten, das es losgeht, aber so richtig fetzt das noch nicht. Irgendwas fehlt, aber ich weiß nicht was.
Die Bilder, die auf der Festplatte rumgammeln – hier ein kleiner Soundslide mit dem neuesten, was mir Photoshop ausgespien hat. Inklusive der Bilder, die ich bei dem letzten Besuch aus Dresden von der Waldspirale gemacht habe, von der Dresdnerin und noch ein paar von der Revolverheldinin, die mir irgendwie durch die finger gerutscht sind. Ein herrliches Chaos also.
Punkt 3
Apropos Dresden: Das ist momentan alles andere als leicht, zumal es eine zusätzliche Verführung gäbe: Damien Rice spielt am 22 Juli in Dresden, und da könnte man das Angenehme mit dem nützlichen verbinden. Aber in dem bereich setzt mein Hirn ja bekanntermaßen öfters aus – und deswegen frage ich jetzt einfach mal mit dem neuen, tollen Umfrage-Plugin (Natürlich nur die, die wissen, um was es geht. Keine Angst, eure IP wird nciht geloggt, mit dem Plugin sind Umfragen komplett anonym.).