More Meat

ich gebe zu, das es manche Sachen gibt, die ich toll finde. Bacon ist eine davon. Gott sei dank bin ich da nicht so allein auf weiter Flur wie bei anderen Sachen. Zum Beispiel mag ich ja auch lange, komplizierte Sätze in journalistischen Texten, und ausführliche Diskussionen eines Themas – gerne polemisch – anstatt halbherziges an der Oberfläche Kratzen. Zurück zum Bacon: Ich bin nicht allein damit! Und für Leute wie mih gibt es :

Genau, Bacon Seife.  Und

Bacon Wallet

Und

Bacon Pflaster

Und

Genau, die Bacon-Uhr. Ach ja, und noch eine Bacon-Cartoon beim genialen XKCD.

Und wer den offensichtlichen Gag noch nicht sieht, und genauso wie ich von der Flitzpiepe Ashton Kutschner angenervt ist: Bacon’d ! Beste Persiflage EVER auf ein sowieso schon unfreiwillig selbstironisches Format.

http://player.ordienetworks.com/flash/fodplayer.swf

Altersfurcht.

Eigentlich eine Recht interessante Umfrage. „Wenn Sie an das Alter denken, wovor fürchten Sie sich am meisten?“ Wer findet wieviele überschneidungen der Antwortmöglichkeiten?

http://embedded.statista.com/statistik/embedded/embType/StatSec/studie/3799/umfrage/furcht-vor-dem-alter/

Link zur Statistik „Wenn Sie an das Alter denken, wovor fürchten Sie sich am meisten?“

P.S. Immer dran denken: 90% aller Statistiken sind erfunden 😉

Kommentarfrage

Die Dogmen des Bloggens: Regelmäßig, syndiziert über Feed (RSS oder Atom), nicht zuviel vom selben Content,  und kommentierbar. Dazu unterhaltsam, persönlich, politisch, frech, seriös und exzellent verlinkt.

Ach, wirklich.

  1. Der Feed wuchert und wuchert, die Klicks kommen über Suchmaschine und Flickr,
  2. Politisch is eh finster im Tal der Ahnungslosen und darüber hinaus,
  3. Klein-Bloggershausen langweilt, der  Circle of Jerks sowieso,
  4. persönlich hat man sich auch schon die Finger verbrannt und weiss mittlerweile, was man nicht mehr schreibt, wie Alpha-Blogger privat sind und merkt,
  5. unterhaltsam isses stellenweise nur noch durchs Fremdschämen,
  6. die wirklichen Memes bekommt hier eh keiner mit. Und wenn, sind sie zu dem Zeitpunkt einfach nicht mehr lustig, (Heute Rickrollen ist Nostalgie-Humor und im deutschen Sprachraum mit Gegenden wie der Oberlausitz (nicht nur, aber auch) brauchen wir keine LOLcats.)
  7. frech wurde durch unverschämt, kindisch oder trivial ersetzt,
  8. seriös ist die Pressemitteilung, auf die man sich bezieht, und sonst nix. Und wie seriös Pressemitteilungen sind wissen wir alle (Hallooooo Phaaaarmaaaaa-, Auto-, Demokratie-Industrie!!!) . Ändert aber nix, käuflich sind wir eh alle – ein Testgerät reicht für uns C-, D- und und E-Listen-Blogger aus, und wenn man sich einen Alpha-Blogger kaufen will, bekommt man den zumselben PReis wie einenen Volontär eines drittklassigen Boulevard-Blättchens (Ausnahmen haben bestätigen die Regel)
    (… NOT, but whatever),
  9. SEO ist alles, und wer drüber spricht, verzieht beim Begriff Content die Nase und träumt insgeheim vom Adminposten einer internationalen Pornoseite,
  10. und was soll das alles noch.

    Aber oberstergrößter Meister, was willst du uns damit sagen?

    Ich will die Kommentare abschalten.
    Zweiwegkommunikation geht mir auf den Sack.

    Zumindest in Kommentaren, und deshalb ab sofort über Mail, Social Network oder Groupchat andere Kanäle. Ist in letzer Zeit nur noch Spam aufräumen und minimal-Blah. Andersrum genauso – ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal was anderes als Gebrabbel geschrieben habe. Kommentare bringen es erst ab einer gewissen Seiten-Größe. Die hat zeitlupenbaer.de halt nicht. Auch wenn die Leserzahlen Stück für Stück nach oben gehen, obwohl ich immer seltener schreibe (auch wenn das Kontra-Intuitiv scheint).Wer da einen Stilbruch sieht, soll mir ’ne Mail schreiben. Wenn es genügend sind, schalt ich die Kommentare wieder an.

    ….vielleicht

    339

    Prime Lenses

    Ich habe ja bekanntermaßen den grünene Daumen. Also, Giftgrün, Kompostgrün, Schimmelgrün – ihr versteht den Farbbereich. Aber aus irgendeinem Grund wächst die eine Pflanze schon wieder.  Beweise gibts natürlich auch.

    Und falls sich jemand fragt, was ich heute abend tue:

    Nur so nebenher, falls es jemanden intessiert: die Bananenbaumbilder sind mit dem ZUIKO DIGITAL ED 50mm 1:2.0 Makro entstandnen, das ich mir heute bei meineem neuene Lieblingsfotoladen ausgeliehen habe. Drei mal dagewesen, und schon wird man erkannt und persönlich begrüßt. Seufz.

    Nur so nebenher: Morgen kann ich mehr sagen, aber es gibt schon einen Grund, warum die Olympus „Pro“-Objektive „Pro“ heissen – tolle Abbildungsqualität, keine sichtbare Vignettierung  und bei entsprechendem Motiv sauschnell mit dem AF.

    Krank UND Peinlich.

    Man stelle sich folgendes vor:Eberstadt, Samstag Mittag. Ein Postfiliale (Klein) mit einer Warteschlange (Groß), dazwischen ein Allgäuer (Dick) mit einem Geduldsfaden (Dünn), der mit einem speziellen Paketschein – Hier beschrieben – ein Paket abholen will. Je nun, in diesem Paket befindet sich das Programm eines österrreichischen Kabarettisten (Günther „Gunkl“ Paal) und weil aus irgendeinem Grund da eine Altersbeschränkung drauf ist, könnt ihr, meine werten Leser, eure geschätze Imaginationsgabe auf das Unmaß an Peinlichkeit richten, wenn besagter Allgäuer im relativ vollen, aber erstaunlich ruhigen Laden von einer Postangestellten zu hören bekommt:

    Die Sendung ist nicht Jugendfrei! Da muss ich ihren Ausweis sehen.

    Das macht umso weniger Sinn, als das ich ersichtlichermaßen die 18 weit hinter mir gelassen habe, und mich nun eher der 30 nähere. Die Erklärung, das in diesem Paket das Programm eines österrreichischen Kabarettisten namentlich Günther „Gunkl“ Paal, ist und dieser mitnichten pornografisch oder auch nur Ansatzweise obszön ist,  aber lediglich für Erwachsene verständlich, kann man sich sparen, wobei die Ähnlichkeit älterer, Tchibo-Katalog geprägter Hausfrauen jenseits der Vierzig mit Korb, Kassenbrille, faltigem Hals sowie „witzigen, bunten“ Klamotten und verrupften Assgeiern in der Serengeti unübersehbar ist. Die sich hier anschließende Totenstille sah nicht viel, nur einen geschlagenen Allgäuer Bären, der kriechend und also von Allgemeiner Verachtung geschlagen die Filiale verlassen hat.

    Krankes, krankes Land

    Ich muss ja nicht sagen, das ich als Postbank-Kunde schon seit langem von nichts mehr zu überraschen bin.

    Hotlines ohne Höflichkeitsfloskeln (Typ „Nein“. Klick. Tuuuuuut). – Kein Problem.
    Berater, die als Spickzettel die Broschüre auf dem Tisch haben und daraus wörtlich vorlesen? – Firlefanz.
    Warteschlangen bis Sankt Nimerlein?  – Pah!
    Formulare, die Stephen Hawking überfordern? – Mach ich doch mit Links!

    Aber heute haben Sie sich überboten: Heimgekommen, Vermieter getroffenm, der mir einen Packetzettel hinhält. Selbes Haus, man trifft sich. Was mich wundert: Normalerweise nimmt man die gegenseitigen Pakete an. Er erzählt nun, das der Paket-Bote auf einem Ausweis bestanden hätte. Hat mich gewundert, aber was solls. Also, noch ein kleines Schwätzchen, und dann schaue ich genauer auf den Paketzettel:

    p1302407Seht ihr es auch? Und jetzt ratet mal, was ich bestellt habe. Willige Krankenschwestern Teil 34.211? Prähistorische Perversionen?  Fröhliches Metzeln mit Metzeler und Mengele? (Gebt zu, sowas würdet ihr mir zutrauen…) Aber wer es genau wissen will:  LINK  (SFW!!!).

    Exzerpt aus: Glück – Eine Vermutung. nach dem Sprung.

    Weiterlesen „Krankes, krankes Land“

    Genussvolles Telefonieren

    Wegelagerei, Raubrittertum, Mobilfunk: Alles Verbrecher.

    Nachdem ich jetzt seit gut 3 Monaten mit den Versagern von Blau.de rumkaspere, hat sich mein Handy verabschiedet. Also Wechseln, und weil man die Nummer mitnehmen will, stellt sich raus, das sich die Jungs von blau.de das auch noch mit 25.- Euro und ungefähr zwei Wochen Bearbeitungszeit vergüten lassen.

    Blau.de ist schlecht.

    Also, zusammengefasst: blau.de kann man nur Masochisten empfehen, der Haufen ist unfähig, unfreundlich und langsam. Kundenservice gibts nicht und auch bei einer Flatrate wird gerne mal das Telefon für eine Woche abgeschalten. Und ich muss nicht dazusagen, das sich dadurch das neue Handy wieder verzögert.

    Kommunikationsstille dauert an.

    All consciousness is shifted

    In the immediate world, everything is to be discerned with the whole of consciousness, seeking to perceive it as it stands: so that the aspect of a street in sunlight can roar in the heart of itself as a symphony, perhaps as no symphony can: and all consciousness is shifted from the imagined, the revisive, to the effort to perceive simply the cruel radiance of what is.
    James Rufus Agee

    Leserservice.

    Wenn ihr, wie ich, einen starken Husten habt, und das Zeug aus der Apotheke nicht mehr hilft, nehmt einfach eine große Dosis Abführmittel.
    Sofort hört man aus Angst auf zu Husten.