First Worscht und Last Adopter

So, drei Fragen:

  1. Wie geil ist es, wenn man als erster Darmstädter in den neuen "Best Worscht in Town" get, schaut ob die viellecht schon offen haben – und dann reinspaziert und auf ne "Worscht", Stärke C, eingeladen zu werden und mal mit den Machern da zu schwätzen. Wie geil ist es also, der Hardcore-early-adopter der scharfen Würstchen zu sein?
  2. Sollte ich anfangen, aus der Vorlesung zu Twittern? EIne Notwendigkeit würde bestehen, insbesondere in meinem Studiengang. Dazu sind ein paar Leute, deren Meinung eigentlich schätze, schon kräftig dabei, dazu sind manche der Sachen einfach so strange, das ich sie aus meinem Hirn heraus müssen – sonst platzt mir bald ne Arterie im Schädel. Die Textwerkstatt (nachher kommt sicher wieder ein Beitrag) zum Beispiel.
  3. Saufen unter der Woche, ist das sooo schlau?

Dazu Antworten:

  1. Ja, es waren super die Dinger.
  2. Ich schau mal rein, und bastel es vielleicht in die Sidebar.
  3. Ja, am Mittwoch schon, insbesondere wenn seltsame Referate laufen.

Blumen, Bienen, die Gosch und Killerspiele

bluemchen 7195

Chatperlen am Rande:

[16:01] bela: dann lieber zombie sein.
[16:01] ???: stimmt
[16:01] bela: hm – fensterläden runter, abdunkeln, "condemned" zocken?
[16:01] ???: nee, 2 much schiss tagsüber

ich möchte darauf hinweisen, das „???“ ebenfalls Journalismusstudent ist. Sieht man mal, was ein paar Semester Dieburg so alles anrichten können.

bluemchen 7207

Und der Bub hat sich mal wieder mit den Blümchen und den Bienen – Firlefanz, ist ja der Sommeranfang (Bei der Gosch schon thematisiert ) und da zuckt es in der Linse. Wie üblich, die Frage: Warum Pflanzen? Die Antwort ist dieselbe: Kein Modelrelease (noch nicht mal in Amerika hat ne Pflanze jemanden verklagt), kein Egostreicheln, kein Zwinkern im falschen Moment und vor allem sind sie immer verfügbar.

bluemchen 7194

Ach ja, und wenn das Model nervt, kann man es rausreißen und in die eigens dafür zur Verfügung gestellte Tonne werfen. Probier das mal mit Kommilitoninnen….

bluemchen 7197

Krankes Studium.

Eine Email erreichte mich diese Woche, mit einem Studentenjob – Angebot. Da kommen immer mal wieder Sachen, die meisten kuckt man sich irgendwann nicht mehr an, Spamordner ahoi.
Aber den Vogel im mehrerlei Hinsicht abgeschossen hat es diese Woche:

Betreff: Aushilfsjobs
Datum: Wed, 09 Apr 2008 12:09:55 +0200
Von: Fa.Kleinlogel

Wir suchen ab sofort:
10 Aushilfen zur Taubenabwehr und Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners für ganze Tage
nach Vereinbarung in Darmstadt und Umgebung. Der Stundenlohn beträgt 8,00 Euro

(…)

Und ja, darüber gibt es Lieder

Chat, XXXVVIII

Manchmal frage ich mich, was in meinem Hirn vorgeht:

[21:19] bela: maggi!!!
[21:19] bela: das Ersatz-Sperma der McDonalds-Generation!!!

Dann bin ich aber wieder ganz froh, das ich es nicht weiß.
Burger anyone?

Wirtschaftskommentar, Versuch 1

Dieses Semester steht unter dem drohenden Schatten des Wirtschaftsjournalismus. Dazu sollte ich einen Kommentar schreiben, und ein erster Versuch ist das hier:

Kommentar

Ein Kommentar zur Wirtschaft hat so seine ganz eigenen Herausforderungen. Im Gegensatz zum Kulturkommentar gibt es keine Meinungen, sondern nur eine Mangel an Informationen – glaubt man den Wirtschaftsjournalisten, die ja auch nie alle Informationen haben. Es ist ja eine bekannte Tatsache der Physik, das, wer alle Einflüsse kennt, auch die Entwicklung einer Situation bis zu dem Zeitpunkt vorhersagen kann, in der ein nicht vorhergesehener Faktor mitspielt. Nun ist die Reihe der Faktoren, die einen Billiardtisch – von Vorfällen mit Betrunkenen, Herzinfarktgeplagten Tauben und der spaßigen Gravitationskonstante mal abgesehen – doch recht überschaubar. Aber auch das nur auf einen sehr begrenzten Zeitraum, weil sonst alle Wissenschaftler Billiardprofis wären.Doch womit sich die Wissenschaft schon abgefunden hat, dort steckt die Wirtschaft noch ganz tief im Mittelalter. Das Dogma der Gier, auf wenige Prinzipien – Angebot und Nachfrage, ein selbstregulierender Markt und ähnliches – eingeschrumpft, wird wird zum Weltweiten Spielplatz der Geiz. Im Traumtanz der vollständigen Reaktion, mit dem Bild des „Herrschers der Wallstreet“ auf dem Schreibtisch. Und Tausende von Bildschirmen, um ja auch jede Information möglichst schnell zu bekommen, und adäquat zu reagieren. Kaufen und Verkaufen, wenn man genug Information hat. Mit dem betriebenen Aufwand sollte man meinen, das alles an Information verfügbar wäre.

Zu wenig Information scheint ja ein juristisches Problem zu sein – da man Menschenverstand (die gesunde, nicht die fiskalische Variante) ja nicht einklagen kann. Deswegen ziehen auch 16.000 Kläger gegen die Telekom vor Gericht, Manfred Krug gibt den schlimmsten Fehler seines Lebens zu (Ich dachte, das wären die Gesangsversuche gewesen?) und die Republik gibt sich der Lächerlichkeit preis. Der Traum vom schnellen Geld, die Gier, die Glücksspielsüchtige antreibt ist nun wirklich nicht Sache der Justiz. Oder würde ein Zocker das Casinio verklagen?

Ja, in Amerika. Wo die Urban Legends sich um das schnelle Glück des Schmerzensgelds drehen. Am heißen Kaffee die Finger verbrannt? Verklagen! Gift inhaliert und jetzt am Sterben? Verklagen! Psychiater hat eine nicht vorhandene Psychose nicht therapiert? Verklagen! Beim Glücksspiel verloren? Verklagen! Oder sind dazu nicht mal die Amerikanischen Juristen schäbig genug?

Dort Brennen die Banken – im Übertragenen Sinne – wegen einer geplatzen Immobilienblase. Das Beeinflusst den Rohstoffmarkt, weswegen die Leute, die nicht als Beschäftigungstherapie und Schwanzverlägerung mit Milliardenbeträgen spielen, bald wieder auf offener Straße verhungern, um von den Polizeikräften der finanzstarken Diktatur China auf die Seite getreten zu werden. Denn es ist ja Olympia, das Große Fest des Merchandising und heimlichen Doping, wo man mal wieder ganz legal national ist, und sich unterhalten lassen kann, um die eigenen Probleme nicht zu sehen.

Entschuldigen sie – ich mache zu viele Fässer auf, weil die Rohstoffspekulationene gerade einen Großteil der Werltbevölkerung weiter verarmen lassen. Nicht mitbekommen? Eine Information die ihnen entglitten ist? Wenn sie das nicht mitbekommen, wie sind sie dann auf die Idee gekommen, an der Börse mitzuspielen, dem größten und legalsten / illegalsten Casino der Welt? Ist ja auch nicht wichtig, Hauptsache, spekulieren ist Risikofrei, und Manfred Krug hat sich entschuldigt. Auch das Grundgesetze geändert werden, weil Politiker den Begriff des Budgets nur auf die Kantine anwenden. Ist ja unwichtig.

So ist Wirtschaft halt.

Textwerkstatt

Willkommen bei der neuen Serie – "Wie tief kann man in der Textwerkstatt stapeln". Heue haben wir den bisherigen Rekord mit einer Übung zum Aktiv / Passiv erreicht, wobei die Skala nach oben offen ist.

Das Bier wird von mir getrunken.
– Ich trinke Bier.

Die Stunde wird vom Dozenten überbrückt.
– Der Dozent überbrückt die Stunde.

Die Notwendigkeit von Psychopharmaka wird vom Studnetnen angedacht.
– Der Student denkt an Psychopharmaka.

Leistungskurse in Deutsch und Englisch wurden von Studenten in der Vergangenheit belegt.
– Studenten haben bereits Leistungskurse in Deutsch und Englisch belegt.

Und danach haben wir wirklich angezogen. Denn:

Mein Hirn fliesst mir aus den Ohren.
– Ich kann nicht in mir gemäßer Form mit meiner Umgebung agieren.
– Ich habe mit einem Milchschäumer das Trommelfell durchstoßen und drücke weiter.

Die Grenze verschwimmt.
– Die Diffussion setzt ein.
– Der Grenzfluss tritt über die Ufer.

Der Politiker ist korrupt.
– Der Lobbyist muss die Bestechungssumme nachbessern.
– Am Straßenstrich wird der Politker mit "Du Hure" begrüßt.

Okay, und wenn sich das jetzt strange nahört, für Studenten des Journalismus im SECHSTEN Semester – dann ja, es ist seltsam. Aber hey, wir haben immerhin Studiengebühren bezahlt. Und da können wir ja gerne üben, uns ungenau auszudrücken (Nachrichtenwert? No Way) und das dann aufzuschlüsseln.

OhgottohgottOhgottohgottOhgottohgott…

Schneebären

Heute wurde mir die Uni verweigert – durch das „Internetanmeldesystem“, das eingeführt wurde. Man muss ja generell sagen, das vieles ein bisschen verwirrend ist, besonders in Dieburg, wenn man es nicht schon länger gemacht hat. Zu den verwirrendsten Sachen gehören die digitalen Wege zwischen Professoren, Studenten, der Uni, der Univerwaltung und den sonstigen beteiligten – Bibliotheken, Hausmeister (Pardon, Facility Manager), Kaffeemaschinen und so weiter.

Eine Kleine Liste:

  • Das Blackboard „wo alles Drauf ist“ – Mittlerweile so konfus, das alles irgendwo sein könnte, aber man nichts findet, weil unter anderem unberufenen Personen ihre Tagespost quer durchs gesamt System „Zwischenschieben“ – Ein-Euro-Jobber bieten hier gewisse Risiken!
  • Die Bib-seite – ohne die man nicht auf die Suchmaschinen zugreifen kann
  • Das PR-Projekt haut alles auf ein Google-Wiki
  • Das Journalismuspreojekt haut alles auf ein anderes Wiki. (Andere Syntax, natürlich)
  • Die Anmeldung zu Prüfungen ist im Intranet, dass MINDESTENS (!) 8 Clicks braucht, bis man drauf zugreifen kann. Inklusive einer TAN-Liste, die Gerade mal so ausreicht, und wo man die zweite für alles andere dann wieder irgendwo bestellen muss.
  • Die Anmeldung für andere Kurse gibt man auf einem Zettel ab, im von 10Uhr bis (wenn man Glück hat) halb
    12Uhr besetzen Sekretariat.
  • Die Stundenpläne liegen auf der Homepage des Studiengangs.
  • Das kommentierte Vorlesungsverzeichnis habe ich gar nicht gefunden.
  • Natürlich soll alles in regelmäßigen (Am besten täglichen) Abständen beobachtet werden, inklusive der Unterkategorien, die jedes für sich auch noch hat. Hey Leute, wenn das nicht bald besser wird, will ich dafür nen Extraschein, weil das mehr Aufwand bringt als die meisten Kurse!

    Wenn man das noch in Relation setzt zu dem, was ich eh täglich machen muss – Mailbox, Website, Blog-Reader (und da gewöhnt man sich die Fun-Sachen auch schon ab, aus Zeitgründen), Studiengangsforum, Nachrichtenseiten und dem Briefkram, der so peu a peu reinflattert (Hallo, Krankenkasse, Bank, Alice DSL, Vermieter, und und und…), habe ich langsam einen Verwaltungs-Overhead, auf den das Arbeitsamt neidisch wird.

    Ich hoffe, dass ich mich jetzt fürs wesentliche Angemeldet habe – Bestätigung in irgendeiner Form gibt es natürlich nicht – und kuck aus dem Fenster (Eigenes Video, kein Fundstück):

    Wisster was?
    Ich geh‘ raus, spielen.

    Anne Geddes, eat your heart out!

    Frühling

    So, der Bub ist mal wieder da, nach ein paar stressigen Tagen – Ihren neuen Blog gebastelt (URL Kommt noch), hier den Drucker gespielt, und nicht zuletzt auch mal wieder die Kamera in die Hand genommen. Die Resultate?

    Und ja, ich höre,was ihr sagt:
    Blumen? DU WHIMP! – Okay, wer ist die Frostbeule, die in der Steinzeit in der Höhle bei den Frauen geblieben wäre?
    Wo sind die Mädels? – Da wo sie immer waren, NICHT BEI DIR!
    Was hat das mit Anne Geddes zu tun? – Wenig, nur das Blumen doch niedlich sind, und wenn ich jetzt noch ein neugeborenens Baby hätte, würde meine Kamera wegen Zuckerschock aussteigen. Weiß jemand, wo man sowas mieten kann? Oder ausleihen? Meinetwegen auch ohne wissen des Besitzers?

    Ach ja, Dienstag ist der erste Arbeitstag HIER , wünscht mir Glück und das ich die Klappe im richtigen Moment halten kann.

    Frühling

    P.S, der Lensflare ist echt – war vom Winkel nicht anders zu machen.

    Frühling

    Frühling

    rocking stuuuuudies

    Was ich an meine mStudiengang manchmal mag, ist die Abwechslung. Um 10 Uhr wurde eine Stunde Prinzipien von Wittgenstein erläutert. Jetzt (andere Veranstaltung) soll ich folgendes schreiben:

    Ich trinke Tee.
    es ist ein schwarzer tee, und er ist von der sorte earl grey.
    der tee kommt aus sri lanka
    sri lanka hieß früher ceylon
    ceylon war bis anfang des 19 jhdts eine britsche kolonie
    der britische kolonialismus wird oft für die verschiedenen kulturrevolutionen im südostasischen gebiet verantwortlich gemacht.
    die verknüpfung der kulturrevolutionen und politischen revolutionen hat ihn manchen situationen zu bendenklichen resultaten geführt.
    mit diesen endauswirkungen des kolonialismus soll sich der bundestag nun beschäftigen, speziell mit dem deutschen kolonialismus.
    diese debatte soll die zeit um 1904 aufarbeiten, auch wenn keine der beteiligten noch leben.
    hätten sie mal mehr tee getrunken, der ist angeblich gesund.

    Sollte ich den Tag nciht überleben, und an Hirnblutungen sterben (gerade durchaus möglich), liegt es höchstwahrscheinlich eher am Zweiten.

    Für Insider: Das ist Zustand NACH.
    Die Gosch sagt dazu Bananathemarama