Wie? Was? Ei und Ordnung?

Also, hier hat sich ja in letzter Zeit einges Getan, Designtechnisch, das Blog hat einen Neuen Namen und der Alte ist nur noch im Untertitel.

Das Tagebuch vom Ei. war die Kolummne meines Gro�vaters in der Allg�uer Zeitung. Und da die Gesammte Familie das K�rzel -ei- als Signatur verwendet, und ich nicht zuletzt wegen meinem Gro�vater zum Journalismus gekommen bin, fand ich es passend, diesen Namen auch zu verwenden. Als versp�tetes Lob,als Virtuelle Laudatio – sowas in der Art. Und nat�rlich wegen der Familientradition.

Meinungen und Deinungen eines B�ren von Geringem Verstand. War die Kolummne von Harry Rowohlt (Und hier) in der Zeit. „Pooh’s Corner“ Brilliant, spritzig, freundlich, einfach toll. Und weil ich das so als mein Ziel im Schreiben sehe (OK, abgesehen von Thomas Bernhard und Karl Kraus) und mich mit dem Geringen Verstand auch recht gut identifizieren kann, habe ich die Abgewandelte Version meines Vorbilds als Untertitel genommen.

Design ist und war ein Prozess . das Endg�ltige Design kann es nicht geben, und ich probiere einfach damit herum . was gef�llt mir, wo habe ich die M�glichkeiten, die ich nutzen M�chten, wie mache ich das am schlausten und schnellsten. Deswegen: Freut euch auf neues, es wird bald wieder ganz anders ausschauen. Auch wenn ich vermutlich als Basis f�r das WordPress-Theme „A Blog Beyond“ verwenden werde, und da mal schaue, wie ich weiterspielen kann 😉

Freizeitstreß

Mir fällt gerade auf, das ich irgendwie nur noch drei Hobbys habe: Bloggen, Photographieren und Kaffee trinken. Muß mir das Angst machen? OK, meine Hobbies Bergsteigen, Eishockey und Lesen (außer Blogs und Online-bücher und EBooks und ein Büchlein pro Woche) und Schwimmen liegen schon seit dem ich in Dresden war brach, das Hobby Paula hat sich ja auch erledigt

Paula Portrait 337

(das war SEEEEHR zeitintensiv, aber eigentlich… naja… und mit einer Wiederaufnahme dieser Art von Freizeitbeschäftigung will ich noch ne Weile warten.) – und dann bricht es schon weg. Die Klampfe habe ich auch seit l�ngerem nicht mehr in der Hand gehabt. Sehr zur Freude meiner Mitbewohner.

Aber das es sich so beschränkt? Naja, da spreche mit ihr bei unserem geplanten Alibi-date das Thema an….

fh_seminar009

Porno-Pop

Gerade geh�rt, das Paris Hilton jetzt Musik macht. Meine Antwort: „Naja, Videos gab es ja schon“. Kurz darauf stellt sich dann heraus, das die wirklich versucht zu singen. Und es h�rt sich an?

Genau, wie ein 70er-Jahre Porno. Oder Japanischer Hypnopop mit Pokemon. (Was ja auch was selten bl�des ist – Pokemon! Wieso nehmen das alles so ernst? Haben wir bald Bandenkriege wegen Heidi-Folgen?!?!?!?) Naja, und ich mu� sagen, sie schafft es auf die Top5 liste der d�mmsten und nervigsten Songs aller Zeiten.

Was ich bei dieser Frau nicht verstehe: Sie hat eine Nase wie ein Kleiderhacken, ein Kinn wie ein Boxer und den K�rper eines 14j�hrigen Knaben. Was ist so toll an der? Das sie viel Geld hat? Naja, was man daraus �ber Bill Gates sagen kann? Wer es nicht glaubt: Hier ist das Video

Ach ja, und mein Respekt f�r den Tontechniker, der aus der Piepser eine Menschliche Stimme gemacht hat!

FAQ

Vowe
Was zum lachen.

Und in diesem Falle, wenn jemand mich fragt, würde ich antworten: What he said.

„I have this really cool video. Do you want it?“
No.
Why not?“
I probably have received it already a few dozen times.
„But it’s really cool. And it’s brand new. Never seen it before!“
If you received it by mail, so did I. If you found it on the net, send me a link. Do not send the file.
„I have this really funny Powerpoint file.“
[Yawn]

„I can’t get video chat to work between Mac and PC. Will you help me?“
No. Call AOL.

„It’s almost working. I can see the other person, but I can’t hear him/her.“
Call AOL.

„They won’t answer my call.“
Hire me. My rate would be onehundredandtwentyfive an hour. Plus VAT and expenses. Four hours minimum. Dollars for small problems, Euros for big problems. British Pounds for management problems.

„You don’t reply to my instant messages.“
Do I know you?

„I have this really cool product. Will you write about it?
No.

„But it’s really great.“
Ok. Send one to my address.

„When do you send it back?“
That depends.

„Depends on what?“
If it is really crappy, you can have it back any time.

„But it isn’t. It’s really great.“
In that case it may have won the editor-refuses-to-give-it-back award. Consider yourself warned.

[to be continued]

Chicken

Ich war gestern (wie berichtet) beim Chinesen essen und dachte mir:

chicken.jpg

Thomas Bernhard 2

Das Problem, was aus mir werden solle und also was aus mir würde, war, von mir aus gesehen, überhaupt nicht ihr Problem sondern außschließlich mein Problem. Ich hatte überhaupt nichts und natürlich niemals ein Beruf werden wollen, ich hatte immer nur ICH werden wollen.

Thomas Bernhard, „Auslöschung. Ein Zerfall“

thomas.jpg

Working Blues, Teil Drei – Sodbrennen, Sushi und Sonderbranchen

So, und jetzt geht es weiter – Woche drei, und ich versteh die Welt nicht mehr.

OK, das ist nix neues, aber es irritiert.

Diese Woche versucht, mit der Bafög-Einkommensgrenze, dem Oberchef und meiner Faulheit klarzukommen. Das ist normalerweise unmöglich – aber jede Regel hat ihre Ausnahme, und hier gab es eine: Die Letzten zwei Wochen der Beschäftigung in diesem Betrieb sollten ein Praktikum sein, in der ich die Website neu mache. Was laut Meinung einiger Leute die Ahnung davon haben, auch nötig wäre. Und dann stehe ich mit dem Hut in der Hand im Büro (OK, Haarnetz – Scheiß-Hygiene-zertifikat) und was ist? Nix ist! Die wollen gar keine neue Website, weil der Häuptling sagt, das diese Branche nicht so funktioniert – und das was durch die Website zustande kommt, sind meistens nur arbeitsaufwandsanfragen, weil die Produkte (Flexodruck-OPa und PETP/X zwischen 12 und 60my, Peel und Multipeel) so speziell sind, das die, die über die Seite oder eine Googlesuche dahin kommen, meistens eh nicht verstehen, was die Firma da eigentlich macht, und das eben im Endeffekt nur Arbeit entsteht und nix bei Rüberkommt. OK, er ist der Chef, hat also per Definition recht. Aber ich wollte diesen Sommer auch Ernsthafte Sachen machen! Nicht nur Arbeiten, sondern auch lernen! Wuääääää! Es ist so unfair!

Dazu kommt, das ich auch diese Woche wieder mit einem Maschinenführer zusammengearbeitet habe, der sich verhält wie ein Elfjähriger – was meiner Laune ernsthaft zu schaffen macht. OK, aber DAS hilft gegen die schlimmsten Auswirkungen, und da meine Mutter Geburtstag hatte, hatte ich wenigstens eine Ausrede, Bücher zu kaufen und Sushi essen zu gehen. Ich liebe Running Sushi – ehrlich! Nicht so sehr wegen dem Sushi selbst (OK, es ist lecker und alles….) sondern wegen dem Spieltrieb! Viele Kleine Bunte Teller, und wenn man ohne hinzuschauen reingreift, hat man immer eine kleine Überaschung. Oder zehn Mal Frühlingsrollen….

2006_07_01_kempten_03

The One

Und wieder mal nen Dummen test gemacht.. Aber das Ergebnis ist schon OK, finde ich – Auch wenn mich Lara croft etwas irritiert….

You scored as Neo, the „One“. Neo is the computer hacker-turned-Messiah of the Matrix. He leads a small group of human rebels against the technology that controls them. Neo doubts his ability to lead but doesn’t want to disappoint his friends. His goal is for a world where all men know the Truth and are free from the bonds of the Matrix.

Neo, the „One“
75%
Batman, the Dark Knight
71%
Captain Jack Sparrow
63%
Lara Croft
63%
Indiana Jones
54%
El Zorro
50%
Maximus
50%
The Amazing Spider-Man
46%
James Bond, Agent 007
42%
The Terminator
42%
William Wallace
38%

Which Action Hero Would You Be? v. 2.0 created with QuizFarm.com

Suchbegriffe

Schon skurril, was die Leute suchen, wenn sie auf diese Seite kommen. Die Top 5 sind:

magere nakte weiber
amerikanische feuerwehren
kamelmilch schwarzwald
fickfilme zum jetzt anschauen
bismarck eier steak

Und da sag no0ch einer das „von geringem Verstand“ wäre Übertreibung oder unpassend…

Anf�nger

Wir sind in so vielem nur Anf�nger, blutige Anf�nger, Greenhorns, die gerade erst im Schreiben, im Leben angelangt sind. Es gibt niemanden der uns f�hrt, niemanden, der uns mit der Nase in die eigene Scheisse, in die eigenen Fehler dr�ckt. Wir fangen von Null an. Anf�nger.

Und als Anf�nger sind wir auch nur Kopierer, kopieren uns aus irgendeinem Wunsch, etwas zu sein heraus, in etwas anderes hinein. K�nnen nicht selbst sein, wollen einen Weg beschreiten, einen Weg zum Profi-Sein, zum Sicher-Sein in etwas, nicht in uns. Denn wenn wir doch eigentlich Anf�nger im Etwas-Sein sind, so sind wir doch Profis unserer selbst. Anf�nger-Sein ist Nicht-Sein. Wir sind nicht Thomas Bernhard und wollen es doch sein. Wir sind nur plumpe Thomas-Bernhard-Kopien, Thomas -Bernhard-Klone aus Pappmach�. Anf�nger unserer selbst.

via Thomas Bernhard. t�glich