In the vicinity of 28

Man sollte es nicht glauben,
aber sogar ich sehe irgendwann
gewissen Tatsachen ins Auge:

Es ist Winter. Darmstädter Winter, aber immerhin, und heute morgen schiele ich verschlafen in die Welt vor dem Fenster, und, nach einem Griff zum Farbkalibrierungs-Gerät (Spyder3 Pro), sehe ich WEISS.

Farbkalibrierung ist Pflicht, denn ich musste mir elektronisch bestätigen lassen, dass da wirklich WEISS vor dem Fenster ist, und keine besonders graues Grün.

Das trifft sich besonders gut mit der WG-Jacken-Lüftungs-Aktion, die am vorherigen Tag gestartet wurde – so stellt man sicher, dass ein dramatischer Wetterwechsel stattfindet, indem man Sachen, die NICHT eingeschneit werden sollen an einer Stelle platziert, wo sie eingeschneit werden, falls es beginnen würde zu schneien. Hessische Skifahrer können Ihre Dankesgaben an die Wettergötter in der Heinrich Delp Straße platzieren, Opfer-Ochsen allerdings nur nach vorheriger Anmeldung.

Apropos:Samstag hat man sich in Kassel umgeschaut, mit der Lieblingsdresdnerin, und ist zu einem vorläufigen Urteil über die Stadt gekommen.

a) Die versprochene Waschbären-Population ist mir weiträumig ausgewichen.
b) Ein Weihnachtsmarkt ist ein Weihnachtsmarkt ist ein Weihnachtsmarkt.
c) Schuhbürsten bekommt man auf Weihnachtsmärkten – inklusive der Geschenkverpackung.
d) Honig-Bonbons auch. Aber da braucht es keine Geschenkverpackung.
e) Kassel ist – zumindest im Stadtkern und der Fußgängerzone – absolut austauschbar.

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erziehung on the road: handy-kiddies (mit autotune-gedudel) durch eigene musik vertreiben. hiphop hat keine chance gegen haindling! muhaha.

Almost 31

Falls sich jemand wundert,  warum die Seite ’ne Zeit nicht zu erreichen war, alles ein bisserl anders ausschaut und ich wieder ein paar graue Haare mehr habe: Ich habe die Datenbank bereinigt und Worpress komplett neu auffesetzt. Mit der dauernden Rumprobiererei war irgendwann an allen Ecken nur noch Duct Tape und Kaugummi. Deswegen: Vorläufig bisserl Baustelle und bald ist wieder alles wie’s war.
By the way: Which one should I choose for my answering machine?
—-
– Hi. I’m not home right now, but my answering machine is. So you can talk to it instead. Wait for the beep.
– Hello, I’m Bela’s answering machine. What are you?
– Hi. This is Bela. Sorry I can’t come to the phone right now. Leave your name and number, then wait by your phone until I call you back.
—-
Hello, Welcome to the Psychiatric Hotline
If you are obsessive-compulsive, please press 1 repeatedly.
If you are co-dependent, please ask someone to press 2.
If you have multiple personalities, please press 3, 4, 5 and 6.
If you are paranoid, we know who you are and what you want. Just stay on the line so we can trace the call.
If you are schizophrenic, listen carefully and a little voice will tell you which number to press.
If you are manic-depressive, it doesn’t matter which number you press. No one will answer.

TED Talks

At this time I was 28 years old, with the emotional devolpment of a 12 Year old. But thats photography – the finest form of delayed adolescence ever invented.
Rick Smolan

Sooooo True. Watch the whole take:
http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf

Yeah, I Know – TED again, but it is by far one of the best sites on the whole damn internet. Even counting 4chan, lolcatz and the register / the onion network.

Eimer, Duschen, Dollhouse

Duschköpfe sind auch nicht mehr das, was sie mal wahren. Zum Beispiel: Die WG hat seit letzer Woche einen neuen, der mit sage und schreibe Fünf Funktionen daherkommt.
1) Harte Massage: Super für das morgendlich verspannte Gnack (Den Nacken, Dialektbereinigt), aber ist ja nicht nur der Nacken verspannt, sondern auch die Schultern. Wenn also die Harte Massage die Bandscheiben wieder an den richtigen Platz geschoben hat, kommt dann sofort:
2) Normale Massage: Drei Strahlen prügeln auch die letzte Verspannung aus den verdrehten Schultern, und lassen nix zurück als wohlige Entspannung. Und was macht man entspannt? Genau, singen, denn
3) Regen – plätschert wie Regen auf einen herab, und setzt den perfekten Rahmen für die I’m signing in the rain-Gesangseinlage, mit den Maßstäben angemessenem Tanzstil (zweimal drehen, einmal gestikulieren , muss ausreichen, wir sind ja nicht auf der Straße, sondern in ner rutschigen Wanne, und wer will schon den Tag mit einem Schädelbasisbruch afangen?). Und wenn einem dann die Worte ausgehen, und man beim „Lalalalalala“ angekommmen ist, bleibt noch Einstellung
4) Der Sanfte Regen ein leichter Sommerergen plätschert herunter, und sollte eigentlich am Anfang der Liste stehen, weil der so sanft ist, das man nichts bemerkt, und nicht mit einem Schwall Wasser aufgeweckt wird, sondern langsam und gemütlich aufgeweckt wird. Davor kommt nur noch
5) Das Nichts. EIne Einstellung, die den Wasserfluß versiegen lässt. Fragt mich nicht, warum ein Duschkopf das hat.Und dem aufmerksamen Leser fällt jetzt sicher auf, welche Einstellung fehlt?

6) Der schnelle Start in den Tag. Das Rumkaspern mit den unterschiedlichen Einstellungen hat mittlerweile derartige Ausmaße angenommen, dass ich unter ner Halben Stunde, 6 Strophen „Singing in the Rain“ und normalerweise zwei weiteren Musikstücken nicht aus dem Badezimmer komm. Was natürlichbedeutet, dass ich des öfteren zu spät komme. Sorry, dafür, prävaentiv gesagt. Und um mal wieder ein Meme zu beleben: Forget the Shower, I want MAH BUCKITT

Mah Buckitt
(Bild via icanhazcheezeburger.com)


Genug der Blödelei, was tut sich noch im Netz ? Genau, Bewegtbild!
Hier mal wieder ein gutes Beispiel für die hohe Kunst des Filmens:

http://www.tackfilm.se/en/loader.swf?shareID=1259663987484RA14

(Ja, ich weiss, das es nix neues ist, (OOOOOOLD)
aber der Beitrag ist ja auch im Laufe der Zeit gewachsen,
und das war halt das erste, was drin war)


!!!SPOLERS FOR DOLLHOUSE AHEAD!!!

!!!SPOLERS FOR DOLLHOUSE AHEAD!!!

!!!SPOLERS FOR DOLLHOUSE AHEAD!!!

Um auch mal wieder was ernsthaftes reinzubgringen: Was haben Alan Tudyk, Amny Acker, Summer Glau, und ALexis Denoisof gemeinsam? Genau, sie sind die einzig interessanten Charaktere in Joss Whedeons Serie „Dollhouse“. Mme. Dushku und die „reguläre“ Besatzung haben sich bis jetzt mehr schlecht als recht durch die eher faden Folgen gestottert, aber das Ende mit „Alpha“ (Tudyk und Acker) in der ersten Season hat einen über die Trägheit hinweg gerettet. Die komplett skurrile und irgendwie auch offensichtliche Folge mit der „Zukunft“ war … naja, nennen wirs mal „für Sammler interessant. Und seitdem wars, ehrlcih gesaagt, immer mehr aus Pflicht (Firefly forever!) dass man es sich angeschaut hat.

Aber die letzten zwei Folgen – also, mit Alexis Denisof ( Wesley aus Buffy & Angel, Eheman von Allyson Hannigan)  und eben Summer Glau (endlich nicht mehr als Terminator – es gibt tatsächlich Leute, die ein knapp zwanzigjähriges Mädel mit einem Gesicht im kompletten Kindchenschema als TERMINATOR besetzten – also nicht als Nebenrolle, sondern als Terminator selbst – Killerroboter und so… manmanman ) rocken wieder gewaltig.

Falls jetzt jemand mit diesem Nomströsen Satzeinschub den Überblick verloren hat: Ging mir genauso. Also, aktuelle Folge Dollhouse ist ein Zweiteiler, und bis jetzt – kucke gerade nebenher – rockts wie Sau. Storytwists (Nasenbluten und Kopfschütteln kann mehr schocken als hüpfende Marsianer), richtig was los, und keine doofen Yoga-sequentzen, wenn Sie in ihrem Kindergarten rumtaumeln und sich mit irgendlwelchen Andeutungen über Wasser halten.

Also: Go! Look!

Und so viele Spoiler waren eignetlich garnicht drin – aber immerhin hab ich jetzt gewarnt, und demzufolge demnächst mal richtig böse reinhauen 😉

die geschwindigkeit, mit der manche sachen verrotten ist atemberaubend. und zum friseur müsste ich auch mal wieder.

Türmattenfetischismustherapie

Woa, was ein Titel 🙂 Um was gehts? Genau, Türmatten. Wie es dazu kam, ist eigentlich hinfällig, aber nichtsdestotrotz habe ich gerade nach einer Türmatte gesucht, und weil die normalen Dinger fad sind, schaut man halt nach was interessanterem. Und ich muss sagen: Sportlich! Meine Favouriten sind bis jetzt:

Weils halt vor gewissen Türen furchtbar passend wäre, und Wortspiele per Se sind ja nicht verwerflich…

Meine Matte wäre übrigens:

Fußmatte Bier

Und nein, der Nerdklassiker ist nicht vergessen. Und falls jetzt jemand meint, dass dieser Beitrag eigentlich komplett sinnbefreit ist, dann hat er recht.

Variations on a theme II

Man muss ja Bilder immer weiter probieren –
habe mir sagen lassen,
dass wäre „Lernen“.

charlie_2009_500 Kopie

Und – zumindest nach meiner Meinung –
sind die Variationen und die weiteren Versuche
– zum Beispiel
andere Kamera,
anderes Objektiv,
anderes Licht,
anderes Modell,
anderer Winkel,
andere Bearbeitung,
meistens besser,
weil man Stück für Stück
alle Ungereimheiten ausbügelt.

Find ich.

Ober-Todes-Teufels-Meister-Rauchfotograf

Oder sowas in der Art zumindest.
Bilde ich mir ein.
Immerhin.

Wobei?
Ach neee.
Oder doch?

smoke Untitled-2

Ziiifix.

Wintergarten ist  jetzt ein bisserl stinking.
Und Ja, die Bilder sind nix neues in dem Sinne,
sondern ’ne Fingerübung zur Belichtung.

Übung macht den Meister,
denn von denen ist bis jetzt keiner vom Himmel gefallen,
und wenn, wäre er jetzt Matsch.

Rumkaspern.

Mein aktuelles Lieblingswort ist „kaspern“.
Also nicht Kapern – obwohl ich Kapern gerne mag –
sondern Kaspern, wie in „Kasperle“, der Marionettenfigur.
Denn mein innerer Monolog ist gerade im „Kindertheater-Modus“.
Frag nicht wieso, ich weiß es selbst nicht.
Und dann wirkt natürlich alles und jedes – und jede und jeder –
als hätte er ein permanentes „Trulla-Trulla-Trallala“ auf den Lippen.
Manche haben es so tatsächlich,
zumindest in meinem Voice-Over zur Realität,
anders erträgt man Schäuble und Konsorten nicht.

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Apropos Kaspern: Gerade eben mit der Nikon D5000 im Garten gekaspert.
Die Bilder? Tja, die kuckste gerade!
Der Nachbar glaubt sicherlich, dass ich jetzt ganz über die Klippe bin,
aber bis jetzt konnte ich die Jungs mit den „bequemen Jacken mit den langen Ärmeln“ immer noch in die Irre führen.

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Wobei es schwieriger wird,
wenn man mit Kippe in der Klappe und
Linse vorm Auge eine Taschenlampe
mitten in einen Busch vertrockneten Grünzeugs steckt.

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