M�nchen

Ist immer sch�n, wenn man sich f�r was besseres h�lt und einem das Leitmedium der Journalisten Recht gibt. Und zwar hat mich die S�ddeutsche Zeitung als Echten, wahren M�nchner bezeichnet. Yeah!

Auch wenn viele über Isarpreißn schimpfen (Pfälzer halt) oder glauben, die Weltstadt mit Herz innerhalb eines Tages so gut kennengelernt zu haben, das sie ein Urteil drüber bilden können – ist mir alles egal, München ist meine Stadt, „warts-an-all“, von Freimann bis Schöngeising, von Pasing bis zum Arabellapark. Erklärtes Langzeitziel: Da wieder hin!

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Testresultat eins

Also, mir ist irgendwie fad, und deswegen macht man dumme Tests.. die Resultate kommen so im Abstand von Ideenl�cken, und am Ende wi�t ihr genausoviel �ber mich wie ich.

You Are 26 Years Old
> 20-29: You are a twentysomething at heart. You feel excited about what’s to come… love, work, and new experiences.

What Age Do You Act?

Das ist ja mal ein Ergebnis, das die Welt ersch�ttert. Aber lustigerweise gut geraten, ich bin 26.

Zeitlupenbaer

Nachdem nun schon des öfteren die Frage „Warum Zeitlupenbaer?“ gestellt wurde, werde ich das jetzt und hier mal erklären. Der Name „Zeitlupenbaer“ wurde das erste mal nach einem Besuch der Nachtabteilung der Stuttgarter Wilhema ausgesprochen, und bezeichnete da einen Klein-Bären (ca. Katzengroß) der sich sehr, sehr langsam bewegt.

Einige Zeit später sollten wir im Rahmen einer gestaltungstherapeutischen Maßnahme (Kunstunterricht) ein Wappen entwerfen. Nun wird jeder, der mich persöhnlich kennt, bestätigen, das ich weder mit einem Adler, noch mit einem Löwen oder sonst einem normalen Wappentier viel gemeinsam habe. Und schon ward der Bär im Wappen! Das fanden ein paar Leute sehr passend, und seitdem ist das hängengeblieben. Warum weiß ich nicht – aber da sieht man mal wieder, wie sehr die Selbstwahrnehmung von der Fremdwahrnehmung beinflusst wird.

Kuh to the Brainz!

Nächstes Semester ist Politikjournalismus angesagt. Aua. Interessant, aber ich fühle mich jetzt schon überfordert. Und da da ja auch die Wirtschaft mitspielt, bin ich sehr froh darum, etwas gefunden zu haben, das mir die Unterschiede so ein bisschen erklärt….

Wirtschaftsformen nach politischem System

Christdemokrat Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Sie behalten eine und schenken ihrem armen Nachbarn die andere. Danach bereuen Sie es.
EU-Parlamentarier Sie besitzen zwei Kühe. Die EU nimmt ihnen beide ab, tötet eine, melkt die andere, bezahlt Ihnen eine Entschädigung aus dem Verkaufserlös der Milch und schüttet diese dann in die Nordsee.
Freier Demokrat Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Na und?
Kapitalist Sie besitzen zwei Kühe. Sie verkaufen eine und kaufen einen Bullen, um eine Herde zu züchten.
Kommunist Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Die Regierung beschlagnahmt beide Kühe und verkauft Ihnen die Milch. Sie stehen stundenlang für die Milch an. Sie ist sauer.
Sozialdemokrat Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Sie fühlen sich schuldig, weil Sie erfolgreich arbeiten. Sie wählen Leute in die Regierung, die Ihre Kühe besteuern. Das zwingt Sie, eine Kuh zu verkaufen, um die Steuern bezahlen zu können. Die Leute, die Sie gewählt haben, nehmen dieses Geld, kaufen eine Kuh und geben diese Ihrem Nachbarn. Sie fühlen sich rechtschaffen. Udo Lindenberg singt für Sie.
Sozialist Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Die Regierung nimmt Ihnen eine ab und gibt diese Ihrem Nachbarn. Sie werden gezwungen, eine Genossenschaft zu gründen, um Ihrem Nachbarn bei der Tierhaltung zu helfen.

Wirtschaftsformen nach Kulturkreis

Britisches Unternehmen Sie besitzen zwei Kühe. Beide sind wahnsinnig.
Deutsches Unternehmen Sie besitzen zwei Kühe. Mittels modernster Gentechnik werden die Tiere redesigned, so dass sie alle blond sind, eine Menge Bier saufen, Milch von höchster Qualität geben und 160 km/h laufen können. Leider fordern die Kühe 13 Wochen Urlaub im Jahr.
Französisches Unternehmen Sie besitzen zwei Kühe. Sie streiken, weil Sie drei Kühe haben wollen. Sie gehen Mittagessen. Das Leben ist schön.
Italienisches Unternehmen Sie besitzen zwei Kühe, aber Sie wissen nicht, wo sie sind. Während Sie sie suchen, sehen Sie eine schöne Frau. Sie machen Mittagspause. Das Leben ist schön.
Japanisches Unternehmen Sie besitzen zwei Kühe. Mittels modernster Gentechnik erreichen Sie, dass die Tiere auf ein Zehntel ihrer ursprünglichen Größe reduziert werden und das Zwanzigfache an Milch geben. Jetzt kreieren Sie einen cleveren Kuh-Cartoon, nennen ihn Kuhkimon und vermarkten ihn weltweit.
US-Unternehmen Sie besitzen zwei Kühe. Sie verkaufen eine und leasen sie zurück. Sie gründen eine Aktiengesellschaft. Sie zwingen die beiden Kühe, das Vierfache an Milch zu geben. Sie wundern sich, als eine tot umfällt. Sie geben eine Presseerklärung heraus, in der Sie erklären, Sie hätten Ihre Kosten um 50% gesenkt. Ihre Aktien steigen.

Otto, Jochen und Osama

Beruf Terrorist
Der Nächste Otto-katalog ist draussen, und ein nächster Schritt zur Abschaffung der Demokratie. Ich will ja nicht meckern, das die WM ruhig verklaufen ist, aber hat überhaupt jemand was versucht? Wäre mal interessant zu wissen, ob und wenn was an Terrorakten gestoppt wurde. Oder ob das nur eine Panikmache seitens der Regierung war, um eventuelle Kritiker am Verschwendungszwang dieser Regierrung still zu halten?
Was heute die Terror-Karte ist (Ohhh, Al-Quaida) erscheint mir langsam wie die Heiden-Karte des Mittelsalter (Ooh, Ungläubige halten Jerusalem besetzt!). Ich will ja nicht sagen, das ich Terror gutheiße (Mit Sicherheit nicht!) aber ich frage mich manchmal, ob es nicht für alle Beteiligten besser wäre, statt auf Überwachung auf Diplomatie zu setzen? Statt BND-Agenten in die Welt schicken, die Waffenlieferungen deutscher Firmen unterbinden? Also, ganz doof gesagt, wieso Geben wir soviel dafür aus, uns zu verteidigen, wenn wir es wesentlich einfacher und richtiger schaffen, indem wir einfach KEIN ZIEL sind? Was mir jetzt nicht nur vom Moralsichen Standpunkt besser erscheint, sondern einfach auch mit Blick auf die Zukunft, mit Blick in die Vergangenheit, und mit Blick auf den Staatshaushalt jetzt.

OK, das mag jetzt etwas naiv sein, aber ich glaube nun mal nicht daran, das „Sicherheitspackete“ Terrorismus bekämpfen, weil sie immer nur Symptome (wenn überhaupt) aufhalten, und jemals Ursachen bekämpfen. Und somit in ihrer Bekämpfung der Symptome neue Symptome erschaffen. Die Behörde erhält sich ihre Nützlichkeit, die Schlange beisst sich in den Schwanz

Aber zum Artikel Selbst: Wie üblich toll geschrieben.
Wenn sie Bittner treffen, geben sie ihm ein Bier von mir aus!

Geeks

Nachdem das Semester seit HEUTE vorbei ist, und ich eine Präsentation gehalten habe, wo mir mein Geschätzer Prof und ein nettes Mädel aus einem höheren Semester meinen Inhalt (Was ist ein Wiki und wie funktioniert es) geklaut haben, kocht gerade aus irgendeinem Grund der Geek in mir hoch, und deswegen eine dieser Listen, die eigentlich nur zeigen, wie bescheuert man ist, wenn man es lustig findet, in diesem Fall,

Gründe dafür, das Programmieren ist wie Sex.

– hat man einen Fehler Gemacht, muß man es für den Rest des Lebens Supporten.
– Wenn man einmal angefangen hat, hört man nur aus Erschöpfung auf.
– Es braucht jemanden, der Ahnung von der Sache hat, um einzuschätzen wie gut man tatsächlich ist.
– auf der anderen Seite gibt es viele Leute die seltsamerweise stolz darauf sind, keine Ahnung davon zu haben.
– Man Kann es aus Spaß an der Sache machen, oder für Geld.
– Wenn man mehr Zeit damit verbringt als mit dem Fernseher, glauben alle, man wäre ein Freak.
– Man kann es nicht auf formellen Anlässen Diskutieren.
– Es wird in der Schule zu wenig gelehrt.
– Wenn man versucht, es objektiv zu erklären, macht es eigentlich keinen Sinn.
– Manche Personen haben einfach Talent dafür.
– Manche Personen werden nie verstehen, wie furchtbar schlecht sie sind, und man vergeudet seine Zeit dabei, es ihnen zu erklären.
– Ein kleiner Fehler kann ales ruinieren.
– Es ist eine großartige Art, die Mitagspause zu verbringen.
– Jeder tut so, als häte er das Rad neu erfundden.
– Jeder mit Erfahrung belächelt die ohne Erfahrung.
– Anfänfger stellen sich ungeschickt dabei an.
– Nach einer Weile fehlt es einem.
– Es gibt immer jemanden, der allen anderen Sagen will, was die Richtige Art und Weise ist.
– Es funktioniert nicht wirklich gut, wenn man betrunken ist, aber die Wahrscheinlichkeit ist höher, das man es trotzdem tut.
– Manchmal ist es lustig, teure Tools zu verwenden.
– Es sollten nicht zuviele Beteiligte sein, die gehen nur im Weg rum.

IT 05

Medienrecht 2

Da es heute soweit ist und ich Medienrecht nicht länger vor mir herscheiben kann und die Prüfung vor der Tür steht, will ich jetzt mal zu meiner Verteidigung anbringen, was ich alles erledigt habe, um nicht lernen zu müssen:

  1. Podcasten
  2. Schuhe bestellt, und erst im Zimmer und dann auf dem Weg in ein Cafe eingelaufen.
  3. Baföganträge fertiggemacht und abgeschickt.
  4. Das Zimmer umgestellt – um eine Tisch zu haben, an dem man nicht nur besser arbeiten kann (wenn man das denn täte), sondern auch zu viert bequem essen kann. Das ich nur drei Stühle habe, tut dabei nichts zur Sache.
  5. Die Bilder an der Wand neu aufgehängt und Neue daruntergemischt, da man ja die Assoziationen mit den Selbstgemachten Bildern beliebig verknüpfen kann.
  6. Bilder von Einer Kommilitonin gemacht, die gerade in der letzten Arbeitsstufe hängen – da werdet ihr Augen machen!
  7. Mit Laura und Andre eine Abend über Philosophie, Musik, Psychologie und den Unsinn der Weltmeisterschaft geredet.
  8. Mit Der Gosch über Sex, Drugs, Rock ’n Roll und sonstiges Gelacht.
  9. alte bilder sortiert und zum Scannen vorbereitet und, last but not least,
  10. einige Folgen Friends gekuckt.

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Dem bestehen der Prüfung steht somit nichts im Wege…..

A Bear's Beyond

Ich habe mich gestern mal hingesetzt und mir mein Begräbnis vorgestellt. Jetzt nicht wegen dem, was ich hier blogge, sondern eben wegen Bruno. Bruno ist ja tot (immer noch) Naja, und da ich heute nacht vom Heiraten geträumt habe (Alptraum! Die Braut war Josef Stalin – muß ich mir da sorgen machen?) gehört es ja anscheinend dazu, sich dazu was zu überlegen.

OK, also habe ich mir nun schon mal überlegt, wie meine Beerdigung auszusehen hätte – was irgendwie gruselig ist, da man sich vorstellt, man wäre tot. Da ich eine recht lebhafte Phantasie habe – Wuuuh! Nach ein paar Minuten war ich dann soweit, das ich in meiner Vorstellung in einer Volkshochschulklasse spucke. Wo wir’s gerade davon haben:

Es ist schon eine Weile her, das ich mit jemande gesprochen habe. Oder das Jemand auf eine von mir gestellte Frage geantwortet hat….

Wie auch immer, erstmal habe ich mich gefragt, ob ich denn Beerdigt, Verbrannt oder Ausgestopft werden soll. Ausstopfen wäre toll, damit könnte man im Vorgarten Kinder erschrecken, und, je nachdem bei was ich gestorben bin, könnte man an mir einen Mantel aufzuhängen. Nach einer kleinen Recherche stelle ich mit bedauern fes, das das mit dem Aussopfen nicht erlaubt ist, und das die Möglichkeiten auf verbrennen oder beerdigen beschränkt sind.

Also läuft es darauf hinaus, möchte ich lebend ig begraben werden, oder lebendig verbrannt?
OK, die Ärzte sagen, das sie das gut überprüfen, aber wer weiß?
Wäre es schlimmer, in einer Schachtel begraben zu sein, oder auf einem Laufband ohne Bremse, das direkt in einen Ofen führt? Verbrennen geht vermutlich schneller, deswegen: Ab in die Rösterei.

Aber was wird dann aus meiner Asche? Die Erste Idee wäre, das alle Teilnehmer meiner Beerdigung sich ein bisschen von der Asche ans Kinn schmieren müssen. Das würde für einige Gute Sprüche auf der Beerdigung sorgen, wenn die Leute darüber spekulieren, welches meiner Körperteile sie am Kinn habeb. „Hey, M. , ich vermute, du hast seinen Hintern am Kinn – wieder mal! Bruhahahaaaa!“

Was auch nicht leicht zu entscheiden ist, ist „der Verbleib meiner weltlichen Güter“.
Oder, wie ich das ausdrücken würde, wer den größten Vorteil davon hat, mich umzubringen. Die Leute in meiner Famile, die gerne Krimis lesen, gehen sofort ans Ende der LIste. Pazifisten, Vegetarier und Leute, die zu schwach sind mich zu erschlagen haben dagegen eindeutige Pluspunkte.

Ein anderes Problem ist, das ich mir nicht vorstellen kann, das jemand von den Leuten , die ich in mein Testament eingetragen habe noch lebt, wenn ich in 300 Jahren sterbe.

Ich rauche wie ein Schlot, ernähre mich ungesund und treibe zuwenig Sport – ich bin nur eine oder schlimmstenfalls zwei Medizinische Entdeckungen von der Unsterblichkeit entfernt. Die Chancen sind gut, das ich alles meiner Katze hinterlasse, „Miezi Nummer24“ und dem Hausmeister im Altersheim. Was die ganze Überlegung wie eine Zeitverschwendung erscheinen läßt, aber ein Mann muß nunmal tun, was ein Mann tun muß. Was aber Spaß macht, sind die Vorbereitungen der „Speziellen Aktivitäten“ meiner Beerdigung. Ich verlange von allen Anwesenden, mindestens einen schmutzigen Witz vor der Menge zu erzählen.

Hat einer von euch noch Ideen?

Because the Night

Patti Smith und Bruce Springsteen – das war ein Songwriterduo. Der Boss und die Vogelscheuche (Und das ist nur beschreibend, nicht wertend – Ich liebe Patti Smith). Und ihr bester Song? Because the night! Und den höre ich gerade.

Nicht ganz freiwillig. Genaugenommen geht es mir gerade tierisch auf den Senkel, das ich um diese Uhrzeit wach bin, hatte ich doch heute immerhin eine Prüfung (Social Software / Web 2.0) und ’nen langen, nervigen Arbeitstag. OK, die Prüfung lief ganz gut, da ich ihm etwas übers Bloggen und über den Semesterblog sagen konnte (auch wenn mir ums verrecken die Textgattung „Kritik“ – oder „Kritikitik“, wie’s die Schubidu schreiben würde – nicht eingefallen ist) und Arbeit ist halt nun mal Arbeit, aber der Brüller kam im wahrsten Sinne des Wortes heute nacht um 2. 27 Uhr.

Und das war kein Brüller von der Art, in dem man in einem größtenteils FSK12 – Blog nicht unbedingt nicht berichten könnte. (Hey, doppelte Negation und ein Konjunktiv! Fachblatt für Fremdwortverwechsler lesen hilft!) Die Schwüle der Sommernacht liegt in gänzlich unerotischer Weise über Darmstadt wie eine benutze Windel über einem Betrunkenen, und das angesagte Gewitter läßt sich Zeit, erstmal den Luftdruck hochzuschieben, mit dem genüßlich-trägen Sadismus eines Zollbeamten bei der Kontrolle.

Die ersten Tropfen fallen , zischt es noch ein bisschen auf dem Boden. Ein Blitz zerreißt die Nacht, das Gewitter geht los. Doch in der Spanne zwischen Blitz und Donner zerreißt noch etwas ganz anderes die Nacht: Ein Schrei wie ein Schwein beim Schächten, direkt vor meinem Fenster. Von dem Möglichkeiten, geweckt zu werden ist das eher auf der unangenhemen Seite.

Ich stehe Senkrecht im Bett, schon halb gefasst auf eine Pferdekopf auf meinem Kissen und / oder einer abgesägten Hühnerkralle auf meiner Kamera, als das Licht im Nachbarhaus angeht.

Die ersten Drei Gedanken waren, in dieser Reihenfolge: Da wird jemand abgestochen. – Bela, ruf die Poliziei. – Bela, wenn du wieder deinen eigenen Namen sagst , wenn du mit dir selbst sprichst, brauchst du erst ’nen Kaffee und vielleicht ’ne andere Art der Hilfe, als die Poliziei üblicherweise anbietet, aber das sollte ja nichts machen, erst den Kaffee, dann alles weitere und verbrenn dir nicht wieder die Finger an der Herdplatte, und zieh dir um Himmels willen was an, wenn die Espressomaschine wieder nicht richtig zugeschraubt ist und der Wasserdampf falsch rausgeschossen kommt, gibt es noch einen Schrei, und zwar eine Oktave höher, als man eigentlich vermuten sollte, als mach dir endlich den Kaffee und dann schaust du was paassiert ist, aber der Schrei wird nicht vergessen, nur vertagt, also pass auf!

Lange Rede, kurzer Sinn, meine Nachbarn haben Besuch, der Besuch hat ein Kind, das Kind des Besuchs hat das Zimmer, dessen Fenster meinem gegenüberliegt und zudem Angst vor Gewittern.

Und jetzt sitze ich zu nachschlafener Zeit hier, trinke eine Espresso (einen guten! Nicht gesponsorte Empfehlung!) und kucke den Blitzen vor dem Fenster zu. OK, Keith Jarrett ist mit seinem Konzert in der Scala auch dabei, aber er sagt recht wenig. Und während das Adrenalin im Blut durch Koffein ersetzt wird, fällt mir auf, daß ich
a) seltsame Gewohnheiten habe, jeder andere würde weiterschlafen
b) das Singledasein seine Reize hat, aber ich
c) wieder was dagegen unternehemen muß und
d) ich nur zwei Beschreibungen für „Blitz“ kenne, die plastisch sind und ohne das eigentliche Wort Blitz auskommen.

– Gott schießt ein Photo

– Zeus bestraft Dönerstände (Hat mir Alex, eine Griechin, gesagt. Ich vermute mal, das hat ’nen Politischen Hintergrund…)

In diesem Sinne: Guten Morgen!

Blog am Rande des Abgrunds

9 Gründe, nicht zu bloggen.

Naja, da kann man sagen, das es eh egal ist – wenns keiner liest. Aber ich denke mir, wenn ihch so diese Liste anschsaue, dann habe ich weder einmaligen Content, viel Ahnung von der Sache, eine klare Linie, kann nicht gut mit Kritik umgehen, habe kein Einzigartiges Layout, und überhaupt: Der Bär wurde erschossen, das sollte mir eine Warnung sein!!!

Naja, mal schauen, ob die Existenzkrise dieses Blogs überwindbar ist.